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Software Versionsbeschreibung Programmiersystem SIPLACE Pro 9.3
Software Version Description Programming System SIPLACE Pro 9.3
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Was
Bezeichnung
Beschreibung
RV Camera (30) 32x32
Hinweis
Die Kamera „RV Camera (30) 32x32“ ist die neue Standardkamera für den CPP-
Kopf.
Die Kamera 30 kann z.B. mit Hilfe des „Gehäuseform- und Passmarken Upgrade
Tools“ in allen Gehäuseformen nachgetragen werden, die Kamera 29 als Kamera
eingetragen haben. Dabei werden vorhandene Visiondaten der bisherigen
Standardkamera übernommen.
3D Coplan Sensor
Für X2, X3, X4, SX1 und SX2
Pipetten
Nozzle Series 3xxx
Pipetten für DLM4 C&P-Kopf, analog zu 9xx
Pipetten. Nummern:
3070-3099
3500-3799
3870-3999
Zusätzliche kundenspezifische
Pipetten für Twin Head
Nummern (ab Stations-SW-Version 605.03
und 705, nicht für frühere):
5500-5999
Zusätzliche kundenspezifische
Pipetten für CPP
Nummern (ab Stations-SW-Version 605.03
und 705, nicht für frühere):
2500-2799 (20xx)
2900-2999 (28xx)
Hinweis
Die zusätzlichen kundenspezifischen Pipetten können im SIPLACE Pro Desk im
Menü Extras / Einstellungen / Allgemeine Einstellungen aktiviert werden.
Achtung:
Das Leistungsmerkmal „zusätzliche kundenspezifischen Pipetten“ setzt zwingend
voraus, dass alle Bestückmaschinen mindestens mit den Stations-SW-Versionen
605.03 und 705 betrieben werden.
Frühere Stations-SW-Versionen unterstützen diese zusätzlichen
kundenspezifischen Pipetten nicht. Das Nutzen dieses Leistungsmerkmals bei
früheren Stations-SW-Versionen führt zu undefinierten Zuständen.
Pipetten-
wechsler
NC C&P 12 3xxx 4
NC C&P 12 3xxx 2 2
NC C&P 12 3xxx 2 3
Für 3xxx Pipetten
Pipetten-
wechsler-
Magazintyp
C&P 12 3xxx
Für 3xxx Pipettenwechsler
Förderer
4mm X Feeder
16mm XN Feeder
Für alle Maschinen der DX-, SX- und X-Serie
Surftape Feeder AX
Das Gehäuseform- und Passmarken Upgrade
Tool kann den Surftape Feeder AX in alle
Gehäuseformen eintragen, bei denen
entweder ein Surftape Feeder (8mm ST,
12mm ST oder 16mm ST) eingetragen ist.

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5.3 Weitere Leistungsmerkmale
5.3.1 Stationssoftware 705
SIPLACE Pro 9.2 unterstützt die Version 705 für die:
DX-Serie: DX1, DX2 und DX4
SX-Serie: SX1, SX2 und SX4
X-Serie: X2, X3, X4, X4I, X4T und X4IT
5.3.2 Automatische Breitenverstellung
SIPLACE Pro unterstützt bei Stationen ab Stationssoftware 704 die automatische Breitenverstellung.
Die Stationssoftware ermöglicht eine manuelle Breitenverstellung über ihre Bedienoberfläche.
5.3.3 Verfeinertes Zeitmodell für SOKO-Pipetten
Je nach Stations-SW-Version 703, 704 bzw. 705 wird ein verfeinertes Optimierungs-Zeitmodell
eingesetzt, um überlappende Achsverfahrkurven exakt nachbilden zu können.
5.3.4 Option lange Leiterplatte für DX4 und SX4
Ab Stationssoftware 705 können lange Leiterplatten mit Hilfe des Leistungsmerkmals Rückwärtstakten
optimiert und produziert werden.
5.3.5 01005 Unterstützung bei 2x8mmX
Ab Stationssoftware 605 und 705 wird der Bestückprozess 01005 ohne Einschränkungen unterstützt.
5.3.6 Leiterplatten-Barcode-Erkennung mit Hilfe der Leiterplattenkamera
Ab Stationssoftware 705 können Leiterplatten- und Einzelschaltungs-Barcodes mit Hilfe der
Leiterplattenkamera gelesen werden (Traceability-Daten).
Der an der ersten Station der Linie gelesene Barcode kann an die nachfolgende Bestückmaschine
weitergeleitet werden. Das Weiterleiten gelesener Barcodedaten wird nur dann unterstützt, wenn die
Bestückmaschinen direkt hintereinander stehen, also durch kein z.B. Inspektionstransportband
voneinander getrennt sind.
Die Barcodedaten können als eine Barcode-Marke beschrieben und im Leiterplatten-Editor
zugeordnet werden. Barcode-Marken können auf der Bestückmaschine gelesen und als Barcode-
Marke in SIPLACE Pro abgespeichert werden.
Hinweis
Das Leistungsmerkmal wird mit der Lizenz „Reading Barcode with PCB Camera“
freigeschaltet.
5.3.7 Alternative Bauelemente
Ab Stationssoftware 705: Im Leiterplatten-Editor können zu jeder Bestückposition, neben dem
Standardbauelement, ein oder mehrere Alternativbauelement(e) definiert werden. Damit können
Bauelemente
unterschiedlicher Hersteller oder / und
mit voneinander abweichender Gehäuseform oder / und

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mit anderen Verpackungsformen und Förderern in einer Leiterplatte beschrieben werden.
Die Optimierung überprüft die notwendigen technischen Randbedingungen wie z.B. gemeinsame
Pipette, gemeinsame Kamera, gleiche Fördererklasse und berechnet die Menge der machbaren
Alternativen.
In der SIPLACE Pro Rüstung wird das Standardbauelement durch die Optimierung gerüstet. Mit Hilfe
der Losanalyse und des Rüstungs-Reports können die machbaren Alternativen angezeigt werden.
Mit dem Los-Download werden Lose mit alternativen Bauelementdaten dann versendet, wenn bei
allen Stationen der Linie das Leistungsmerkmal eingeschaltet ist und jeweils eine Lizenz dafür
vorhanden ist.
Sofern das Leistungsmerkmal nicht bei allen Stationen der Linie eingeschaltet ist, oder aber nicht von
allen auf der Linie vorhandenen Softwareversionen unterstützt wird, wird das Los ohne alternative
Bauelementdaten versendet, d.h. ein Mischbetrieb innerhalb einer Linie ist nicht möglich.
Hinweise
1. Das Leistungsmerkmal benötigt die Betriebsart „Erzwungene Rüstkontrolle“.
Der Einsatz von Splice-Sensoren wird hierbei empfohlen, wenn alternative
Bauelemente direkt hintereinander angespleißt werden sollen.
2. Das Leistungsmerkmal wird mit der Lizenz „Alternative Components“
freigeschaltet.
3. Weitere Informationen zur diesem Leistungsmerkmal und seinen
Einschränkungen sind in der Bedienungsanleitung „Alternative Components“
beschrieben. Das Dokument befindet sich auf der Produkt-CD im Ordner
„.\Documentation“.
4. Die Option SiCluster Professional unterstützt alternative Bauelemente.
5.3.8 SIPLACE Random Setup
Bislang müssen Förderer und Bauelemente exakt auf die Spuren gerüstet werden, wie sie von der
Optimierung berechnet und vom Download vorgegeben wurden.
Das Leistungsmerkmal „Random Setup“ bietet die Möglichkeit, Bauelemente auf eine andere Spur
desselben Tischs oder auch einen anderen Tisch der Linie zu rüsten. Dies wird nur für X-Förderer
unterstützt, andere Förderertypen müssen, wie in der Rüstung beschrieben, spurtreu gerüstet werden.
Eine Rüstung kann bei laufender Produktion nicht dynamisch umgerüstet werden.
Die Vorgehensweise:
1. Erstellen einer optimierten Zielrüstung mit Hilfe der Optimierung.
2. In der LineControl GUI wird im Produktionsplan die Funktion „Random Setup“ eingeschaltet.
3. Ein Los bzw. Auftrag mit einer optimierten Rüstung wird dem Produktionsplan hinzugefügt.
4. Typischerweise sind die benötigten Bauelemente im Vorrüstbereich bereits auf X-Förderern
aufgerüstet.
5. Die vorgerüsteten X-Förderer werden auf die Tische der Linie aufgestellt. Es wird empfohlen,
die Förderer möglichst spurtreu zum Optimierungsergebnis aufzustellen.