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Software Versionsbeschreibung Programmiersystem SIPLACE Pro 9.3
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Export von Restriktionen von SIPLACE Pro in den Linienrechner
Es ist möglich, Restriktionen ab SIPLACE Pro 2.0 Service Pack 1 in den Linienrechner zu exportieren.
Aufgrund von verschiedenen Datenstrukturen verhalten sich Linienrechner und SIPLACE Pro
unterschiedlich. Die zwei Hauptunterschiede sind:
1. Der Linienrechner erzwingt die Auswahl eines bestimmten Loses und darauf basiert die erzeugte
Restriktion.
In SIPLACE Pro dagegen ist jede Restriktion für jedes Los in jedem Auftrag verwendbar. Im
Linienrechner ist es nicht möglich herauszufinden, zu welchem Los die Restriktion gehört und
daher kann die Restriktion auch nicht abgespeichert werden.
2. Im Linienrechner werden innerhalb einer Restriktion (d.h. pro Los) Bauelemente oder
Gehäuseformen und die passenden Default-Förderer (im Förderereditor definiert) auf Tischen
oder Maschinen gebunden oder ausgeschlossen. Gehäuseformen und Bauelemente können nur
zusammen mit den Förderern gebunden oder ausgeschlossen werden, da der Förderer Teil des
Datensatzes ist.
In SIPLACE Pro dagegen können Bauelemente, Gehäuseformen und Förderer mit einem Tisch
oder einer Maschine gebunden oder ausgeschlossen werden. Der Förderer fehlt hierbei in der
Restriktion.
Die einzigen Restriktionen, die von SIPLACE Pro exportiert werden können, sind Transportseite
(rechts oder links) und der Default-Förderer, der jedem Bauelement oder jeder Gehäuseform
zugewiesen ist. Dabei ist wie folgt vorzugehen:
1. Eine neue Restriktion öffnen und alle relevanten Bauelemente und Gehäuseformen hinzufügen.
2. Jedes hinzugefügte Objekt öffnen und die Default-Förderer hinzufügen falls nicht vorhanden.
3. Im Restriktionseditor eine neue Zeile pro Förderer einfügen. Den Förderer zuweisen (Ziel [Station],
rechte oder linke Maschinenseite [Transportspur]).
Ergebnis: Sie sehen eine Zeile pro Bauelement, Gehäuseform und Förderer.
Alle neuen Einträge werden sofort in der Datenbank gespeichert.
Hinweis:
Bitte sicherstellen, dass für die Objekte (Bauelement, Gehäuseform, Förderer) die
gleichen Ziele und Unterziele festgelegt sind.
Hinweis:
Es wird nur die rechte bzw. linke Maschinenseite (Transportspur) exportiert, wenn
„Alle“, „Links“ oder „Rechts“ selektiert wird.
4. Den Linienrechnerexport starten (Extras -> Export).
In der ersten Maske einen Pfad und den Restriktionsnamen auswählen.
5. Im restlichen Assistenten müssen die Bauelemente und Gehäuseformen selektiert werden, die in
die .ri Datei geschrieben werden sollen.
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Hinweis:
Unbedingt das Kontrollkästchen "Fördererdaten aktualisieren (.ri)" auswählen! Falls
diese Objekte und das Kontrollkästchen nicht ausgewählt werden, wird die neue
Information auch nicht in die .ri Datei geschrieben.
6. Ist der Export abgeschlossen, wird dies im Hinweisfenster angezeigt.
Verschiedenes
Ab SIPLACE Pro 2.0 gibt es in der Gehäuseformbeschreibung keinen Gehäuse-Offset (x, y) mehr.
Mit dem Gehäuse-Offset konnte man den Gehäuseformgrundkörper verschieben.
Folgende Einschränkungen sind zu beachten:
o Stationssoftware 505
Alle Datenbanken vom Typ SIPLACE Pro 1.4.x.x werden auf SIPLACE Pro 3.0
angepasst. Der Gehäuse-Offset wird automatisch in die Abholposition eingerechnet.
o Stationssoftware 504
Stationen mit dieser Stationssoftware unterstützen keine Abholposition. Rüstungen
mit Gehäuseformen, die in SIPLACE Pro 1.4.x.x mit einem Gehäuse-Offset
beschrieben wurden, müssen nach einem Upgrade auf SIPLACE Pro 3.0 manuell
angepasst werden.
Wenn Sie die Werte einer Bauelemente-Verpackung verändern, nachdem diese einem
Bauelement zugewiesen wurden, dann werden diese Werte bei dem betreffenden Bauelement
nicht aktualisiert.
Abhilfe: Weisen Sie die Bauelemente-Verpackung dem Bauelement nach dem Verändern der
Werte der Bauelement-Verpackung erneut zu.
ASCII Centroid Import
Wenn Gehäuseformen im ASCII Centroid Import-Assistenten ausgewählt wurden, werden alle
bestehenden Verweise zwischen Bauelementen und Gehäuseformen mit den importierten
Informationen überschrieben.
Drucken von SIPLACE Pro Reports
In den erzeugten Report können verschiedene Sortierkriterien bei Listendarstellungen (wie z. B.
Bestückliste etc.) festgelegt werden. In der Druckansicht kann ebenfalls die Sortierreihenfolge
geändert werden.
Hinweis:
Bei Druckerproblemen bitte auch die Druckereigenschaften überprüfen (z.B. randloser
Druck).
Backup des System-Förderervorrats
Bei einem Upgrade von SIPLACE Pro (ab SIPLACE Pro 3.0) wird ein aktueller System-Förderervorrat
importiert (SystemFeederInventory.xml), damit neu hinzugekommene Förderer berücksichtigt werden
können. Der in SIPLACE Pro bereits bestehende System-Förderervorrat wird umbenannt (Backup of
System Feeder Inventory_X). Bereits angelegte Aufträge werden nicht verändert.
Neu erstellte Aufträge beinhalten den aktuellen (neu importierten) Förderervorrat.
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6.3 Problembehebung
Fehlerberichterstattung
Mit Hilfe der Fehlerberichterstattung haben Sie die Möglichkeit, detaillierte Informationen über
auftretende Fehler in SIPLACE Pro an die Serviceabteilung zu übermitteln. Weitere Informationen
entnehmen Sie bitte Kapitel 8.3 Informationen zum SIPLACE Net Error Reporter Service auf Seite 31
und der Online Hilfe sowie der Support Media DVD.
Fehlerberichte mit dem SIPLACE Net Error Reporter Service
Der SIPLACE Net Error Reporter Service (von der Support Media) kann wie folgt gestartet werden:
Start / Programme / SIPLACE Net / Enterprise Service / SIPLACE Net Error Reporter Service
oder über
Hilfe / Fehlerberichterstattung im Menü der Oberflächen.
Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Problembehebung im Workgroup-Mode
Sofern Sie SIPLACE Pro im Workgroup-Mode betreiben und z.B. beim Start der SIPLACE Pro
LineControl GUI Applikation die folgende Meldung erscheint:
„Es konnte keine Verbindung zum SIPLACE Pro Interface aufgebaut werden. Die Ursache für den
Fehler war: Unbekannter Fehler (0x80004005).“
Prüfen Sie bitte, ob die folgenden Anforderungen an die Kennwörter erfüllt sind:
die lokalen Benutzerdaten müssen auch auf dem Workgroup-Server eingerichtet sein,
der lokale Benutzer muss dasselbe Kennwort wie auf dem Workgroup-Server haben.