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mit anderen Verpackungsformen und Förderern in einer Leiterplatte beschrieben werden.
Die Optimierung überprüft die notwendigen technischen Randbedingungen wie z.B. gemeinsame
Pipette, gemeinsame Kamera, gleiche Fördererklasse und berechnet die Menge der machbaren
Alternativen.
In der SIPLACE Pro Rüstung wird das Standardbauelement durch die Optimierung gerüstet. Mit Hilfe
der Losanalyse und des Rüstungs-Reports können die machbaren Alternativen angezeigt werden.
Mit dem Los-Download werden Lose mit alternativen Bauelementdaten dann versendet, wenn bei
allen Stationen der Linie das Leistungsmerkmal eingeschaltet ist und jeweils eine Lizenz dafür
vorhanden ist.
Sofern das Leistungsmerkmal nicht bei allen Stationen der Linie eingeschaltet ist, oder aber nicht von
allen auf der Linie vorhandenen Softwareversionen unterstützt wird, wird das Los ohne alternative
Bauelementdaten versendet, d.h. ein Mischbetrieb innerhalb einer Linie ist nicht möglich.
Hinweise
1. Das Leistungsmerkmal benötigt die Betriebsart „Erzwungene Rüstkontrolle“.
Der Einsatz von Splice-Sensoren wird hierbei empfohlen, wenn alternative
Bauelemente direkt hintereinander angespleißt werden sollen.
2. Das Leistungsmerkmal wird mit der Lizenz „Alternative Components“
freigeschaltet.
3. Weitere Informationen zur diesem Leistungsmerkmal und seinen
Einschränkungen sind in der Bedienungsanleitung „Alternative Components“
beschrieben. Das Dokument befindet sich auf der Produkt-CD im Ordner
„.\Documentation“.
4. Die Option SiCluster Professional unterstützt alternative Bauelemente.
5.3.8 SIPLACE Random Setup
Bislang müssen Förderer und Bauelemente exakt auf die Spuren gerüstet werden, wie sie von der
Optimierung berechnet und vom Download vorgegeben wurden.
Das Leistungsmerkmal „Random Setup“ bietet die Möglichkeit, Bauelemente auf eine andere Spur
desselben Tischs oder auch einen anderen Tisch der Linie zu rüsten. Dies wird nur für X-Förderer
unterstützt, andere Förderertypen müssen, wie in der Rüstung beschrieben, spurtreu gerüstet werden.
Eine Rüstung kann bei laufender Produktion nicht dynamisch umgerüstet werden.
Die Vorgehensweise:
1. Erstellen einer optimierten Zielrüstung mit Hilfe der Optimierung.
2. In der LineControl GUI wird im Produktionsplan die Funktion „Random Setup“ eingeschaltet.
3. Ein Los bzw. Auftrag mit einer optimierten Rüstung wird dem Produktionsplan hinzugefügt.
4. Typischerweise sind die benötigten Bauelemente im Vorrüstbereich bereits auf X-Förderern
aufgerüstet.
5. Die vorgerüsteten X-Förderer werden auf die Tische der Linie aufgestellt. Es wird empfohlen,
die Förderer möglichst spurtreu zum Optimierungsergebnis aufzustellen.

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Hinweis
Eine Abweichung der realen Rüstung von der optimierten Zielrüstung kann zu
Abweichungen von realer zu simulierter Produktionszeit und damit zu
Schieflasten in der Linie führen.
6. Beim Download des Loses an die Linie erstellt LineControl eine Arbeitskopie der optimierten
Zielrüstung. Die tatsächlich auf der Station aufgerüsteten Förderer werden mit Hilfe von Setup
Center ermittelt und in die Arbeitskopie eingetragen.
Hinweis
Der Rechner, auf dem die Setup Center Applikation installiert ist, kann in der
Konfiguration der Line Control GUI ausgewählt werden.
7. LineControl prüft, ob alle Bauelemente der Leiterplatte(n) des Loses auch in der Arbeitskopie
der Rüstung einstellungsgemäß eingetragen sind. Sofern Bauelemente fehlen, können diese
nach Rückfrage auf ihrem Standard-X-Förderer aus der optimierten Rüstung übernommen
werden.
8. Nach erfolgreicher Machbarkeit und Lizenzüberprüfung wird der Auftrag an die Station
versendet.
Hinweise
Das Leistungsmerkmal „SIPLACE Random Setup“ setzt Stationssoftware 705 voraus.
Es wurden keine Tests mit früheren Stationssoftware-Versionen (605 oder 703)
durchgeführt.
Das Leistungsmerkmal „SIPLACE Random Setup“ kann nicht an ein- und derselben
Linie zusammen mit dem Leistungsmerkmal „Alternative Bauelemente“ genutzt werden.
Weitere Informationen zur diesem Leistungsmerkmal und seinen Einschränkungen sind
in der Bedienungsanleitung „SIPLACE Random Setup“ beschrieben. Das Dokument
befindet sich auf der Produkt-CD im Ordner „.\Documentation“.
5.3.9 Teachen von Bestückpositionen
Ab Stationssoftware 705 können Bestückpositions-Offsets (X, Y und Winkel) an der Station erlernt und
an SIPLACE Pro hochgeladen werden.
Im Leiterplatten-Editor müssen die zu lernenden Bestückpositionen gekennzeichnet werden. Die
erlernten Bestückpositions-Offsets werden bei der Datenversorgung an Stationen mit früheren
Softwareversionen (z.B. Stationssoftware-Version 40x und 50x) eingerechnet. Ein Ändern der
Bestückpositions-Offsets wird an weitere Stationen der Linie verteilt, die die Bestückposition gleichen
Namens bestücken.

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Hinweise
Der SIPLACE Pro Benutzer „Service“ muss über Schreibrechte auf Bestücklisten
verfügen.
Außerdem muss auch der an der Station angemeldete Benutzer Schreibrechte auf die
Bestückliste haben, in der die hochgeladene Bestückposition enthalten ist.
5.3.10 Split Table Modus und SiCluster Professional
SiCluster Professional unterstützt nicht nur das Optimieren von geteilten Tischen; man kann diese
Option auch für die Cluster-Aufträge und dessen Ergebnisaufträge schalten.
5.3.11 Whispering von Barcode Informationen
Hinweis
Das Leistungsmerkmal wird durch die Lizenz „Whispering of Barcodes“ freigeschaltet.
5.3.12 Long Board Option
Hinweis:
Das Leistungsmerkmal wird durch die Lizenz „Long Board Option“ freigeschaltet.
5.3.13 Überprüfen der Machbarkeit für mehrere Aufträge
Ähnlich zur Multi-Auftragsoptimierung und Multi-Cluster-Auftragsoptimierung gibt es den Multi-
Machbarkeitstest im Optimierer-Toolkit. Die zu überprüfenden Lose werden aus dem Strukturbaum
der Lose in eine Losliste eingefügt und werden in der gewünschten Reihenfolge optimiert.
Die Optimierung startet hierzu parallel eine einstellbare Anzahl von Prozessen und nutzt so die
vorhandenen Multi-Core Prozessoren aus.
5.3.14 Query Tool
Die unterstrichen gezeigten Ergebnisse von Abfragen können angeklickt werden, das entsprechende
Objekt wird im SIPLACE Pro Desk geöffnet.
5.3.15 Pipetten-Report
Mit Hilfe des Pipetten-Reports kann eine Dokumentation einer einzelnen Pipette als auch eine Liste
von Pipetten erzeugt werden.
In der Liste mehrerer Pipetten sind bis zu zehn Attribute auswählbar, die anzuzeigenden Pipetten-
attribute lassen sich in den Reportdetails ändern.
Der Report kann über das Kontextmenü der Strukturansicht gestartet werden.
5.3.16 Warnungen als Fehler
Alle Warnmeldungen des Optimierers können zu einem Fehler hoch- als auch wieder zu einer
Warnung herabgestuft werden.