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SIPLACE Pro 14.0 (R 16 - 2) / V ersionsbeschreibung Ausgabe 12/2016 15 Folgende Funktion en werden von der Opt ion OSC Package unt erstützt : ● Vision OSC Messoptio nen: – Benutzerdefiniert es "Odd - Shape - Bauelem…

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SIPLACE Pro 14.0 (R16-2) / Versionsbeschreibung Ausgabe 12/2016
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Für den Eingabe-Shuttle kann konfiguriert werden, wo die Wangen der Shuttle Extension an die
vorhergehende Maschine ausgerichtet werden sollen. Hierzu muss die feste Wange (links / rechts)
und die Position der festen Wange für jede Spur bearbeitet werden. Nur feste Wangen-
einstellungen links oder rechts von jeder Spur sind unterstützt.
Wenn die vorhergehende Maschine ein SIPLACE Bestückautomat ist, werden die
Transporteinstellungen von dieser Maschine automatisch als Standard verwendet.
Für den Ausgabe-Shuttle sind die gleichen Konfigurationen möglich, um an die Spuren der
nachfolgenden Maschine in der Linie ausgerichtet zu werden.
Wenn die vorhergehende / nachfolgende Maschine ein Gerät von einem Drittanbieter ist, kann der
Benutzer die Transporteinstellungen manuell konfigurierern.
Detaillierte Informationen zur Shuttle Extension finden Sie in der Montage- und Bedienungs-
anleitung Shuttle-Extension, Artikelnummer [00198271-xx].
4.3 Alternative Gehäuseformen
Alternative Gehäuseformen können jetzt für ein Bauelement im Bauelement-Editor festgelegt
werden. In der neuen Registerkarte Alternative Gehäuseformen kann die alternative
Gehäuseform an der Station aktiviert werden. Zusätzlich enthält diese Registerkarte eine Liste über
alle möglichen Gehäuseformen für dieses Bauelement zusammen mit den
Auswahlregelbeschreibungen, sowie ein Feld um auszuwählen, welches Modul zwischen den
aufgeführten Gehäuseformen wechseln kann.
Detaillierte Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung Alternative Gehäuseformen,
Artikelnummer [00198270-xx].
4.4 Algorithmus für Markenbearbeitung auswählen
Als Standard entscheidet die Station, welchen Algorithmus verwendet werden soll, um die LP-
Wölbung auf Basis der Markenmessungen zu berechnen. Ab SIPLACE Pro 14.0 und
Stationssoftware-Version 710.0, kann der Benutzer zwischen dem Standard-Algorithmus und zwei
weiteren Algorithmen wählen:
Standard (die Station entscheidet, wie in vorhergehenden SIPLACE Pro-Versionen)
Maximale Freiheitsgrad (neu)
Starres Gehäuse (neu)
Wenn Starres Gehäuse ausgewählt ist, wird eine Warnung angezeigt, weil diese Einstellung die
Distortion der Leiterplatte nicht berücksichtigt, wenn Bauelemente bestückt werden.
Die Auswahl ist im Leiterplatten-Editor für jede Leiterplattenseite und Einzelschaltung, sowie
im Raster-Leiterplatten-Editor für jede Raster-Leiterplatte und Raster-Panel-Typ verfügbar.
4.5 Odd-Shape-Bauelemente Option OSC Package
SIPLACE Pro unterstützt eine Reihe neuer Funktionen für Odd-Shape-Bauelemente (OSC) ab
Version 14.0. Diese Funktionen sind in der Option OSC Package gesammelt worden. Diese Option
muss in SIPLACE Pro für die betroffene(n) Station(en) unter Installierte OptionenOSC
Package.aktiviert werden. Die Option benötigt die Floating-Lizenz Vision OSC Package - Machine
Connection. Die Lizenz muss beim Download verfügbar sein, wenn irgendeine von den
unterstützten Funktionen verwendet werden soll.
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Folgende Funktionen werden von der Option OSC Package unterstützt:
Vision OSC Messoptionen:
Benutzerdefiniertes "Odd-Shape-Bauelement"
Stereo-Messung für Stifte (nur SIPLACE Vision-Merkmal)
Spezielle Positionsauswertung Attribut "Ausrichtung"
Erhöhte Aufsetzkraft bis 100 N für Bestückkopf Twin VHF
Verbesserte Bestückung von Snap-In-Bauelementen
Festlegung des Z-Schwellwerts
Unterstützung, um die beste Beschleunigung zu finden (nur Stationsmerkmal)
Die einzelnen Merkmale, die für SIPLACE Pro relevant sind, werden in den folgenden Abschnitten
vorgestellt.
4.5.1 Vision OSC Messoptionen
Die neue Einstellung Odd-Shape-Bauelement ist zur Gehäuseform in der Registerkarte Vision-
Inspektion im Gehäuseform-Editor hinzugefügt worden.
Benutzerdefiniertes Odd-Shape-Bauelement
Mit dem neuen Beinchengruppentyp Pattern-Merkmal kann der Benutzer beliebige abstrakte
Muster auf einem Bauelement beschreiben. Diese Muster können nur im SIPLACE Vision-Editor
während des Teachens an der Station erstellt und geändert werden.
In SIPLACE Pro kann eine Beinchengruppe von diesem Typ in der Registerkarte Beinchengruppe
im Gehäuseform-Editor umbenannt und gelöscht werden. Die Option Beinchengruppe kopieren
ist nicht möglich für diesen Beinchengruppentyp. Die Anzahl Beinchen in einer solchen Gruppe ist
immer 1.
Spezielle Positionsauswertung
Für dieses Merkmal ist das neue Attribut Ausrichtung zur Beinchengruppenbeschreibung der
Gehäuseform in SIPLACE Pro hinzugefügt worden. Dieses Attribut ist nur in SIPLACE Vision
sichtbar.
4.5.2 Erhöhte Aufsetzkraft für Bestückkopf Twin VHF
Die Aufsetzkraft ist von 70 N auf 100 N für das Bestückkopf Twin VHF mit Artikelnummer
[03096701-03] erhöht worden. Die Berechnung der Abkühlzeit wurde an dem neuen Bereich 70 N
bis 100 N entsprechend angepasst.
Bestückungen mit einer höheren Kraft als 70 N sind nicht auf Stationen mit Software-Versionen <
710 und Bestückköpfen Twin VHF mit einem Funktionsstand < [03] unterstützt. Solche
Bestückungen werden von SIPLACE Pro auf Stationen mit Stationssoftware-Version >= 710
erzwungen.
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4.5.3 Verbesserte Bestückung von Snap-In-Bauelementen
Die Funktion zur Bestückung von Snap-In-OSC-Bauelementen ist verbessert worden. Mit dieser
Funktion kann das System prüfen, ob die Stifte von solchen Bauelementen vollständig eingerastet
sind. Die tatsächliche Z-Achsen-Position jeder Snap-In-Bestückung wird mit ihrem entsprechenden
Höhenreferenzwert verglichen. Diese Werte müssen übereinstimmen. Es wird empfohlen, Support-
Pins in der Nähe der Snap-In-Bestückpositionen einzusetzen.
Das Merkmal Snap-In muss als Bestückprozess für die Gehäuseform im Gehäuseform-Editor
ausgewählt werden . Dann muss die Option Snap-In-Erkennung in der Gruppe Bestückung für
die Gehäuseform in der Registerkarte Bearbeitung aktiviert werden. Zusätzlich muss der Snap-In-
Schwellwert, der für den Vergleich der zwei Werte verwendet wird, in mm im Feld Schwellwert Z
festgelegt werden.
Eine Warnung wird ausgegeben, wenn die Snap-In-Erkennung aktiviert und der Schwellwert zu 0
gesetzt ist.
Wenn die Snap-In-Erkennung für eine Gehäuseform aktiviert ist, wird die Aufsetzkraft zu 65 N
(zurück)gesetzt. SIPLACE Pro wird die entsprechenden Bestückpositionen auf Stationen mit
Stationssoftware-Version >= 710 erzwingen.
4.6 Spezielle Markenauswertung für LED Centering
Aktuelle Fertigungsprozesse von Beleuchtungsprodukten erfordern die exakte Ausrichtung von
LED-Bauelementen in Bezug auf Langlöcher oder andere Merkmale auf der Leiterplatte.
Hierzu ist das neue Markentypattribut Auswertemodus eingeführt worden, das zusätzliche
Informationen bietet, um solche Merkmale zu beschreiben. Im Markentyp-Editor kann der
Auswertemodus ausgewählt werden, der angibt, wie Markenpositionen, die den aktuellen
Markentyp verwendet, von der Stationssoftware ausgewertet werden sollen. Zwei Auswertemodi
sind aufgelistet: Standard (X,Y) und Y. Die Liste ist aktiviert für beliebige Marken vom Typ Marke,
die noch nicht von SIPLACE Vision geteacht wurden. Sobald die Vision-Daten geteacht und wieder
hochgeladen sind, wird dieses Feld deaktiviert. Die Vision-Daten müssen über die entsprechende
Desk-Funktion gelöscht werden, um das Feld wieder zu aktivieren.
Im Auswertemodus Standard (X,Y)), wird die Stationssoftware die X- und Y-Daten der
Markenposition berücksichtigen (Standard, von allen "alten" Marken verwendet).
Der Auswertemodus Y passt für Langlöcher oder Kerben. Die Stationssoftware wird nur
gemessene Y-Daten für Korrektur von Einzelschaltungen verwenden. Die X-Zielposition wird nur
verwendet, um die Position der Kamera zu bestimmen und der Winkel beschreibt die Richtung des
Langlochs / der Kerbe in Bezug auf die Einzelschaltung.
Wenn der Auswertemodus Y für mindestens eine Marke im Los ausgewählt ist, wird eine
entsprechende Lizenz SIPLACE LED Centering Machine Connection für jede Maschine in der
Linie benötigt.
4.7 MES-Rückfragen Lizenzprüfung
Wenn MES-Rückfragen in Anwendungen von Drittanbietern verwendet werden, wird die neue
Lizenz MES - Process Interlocking - SIPLACE - Machine Connection benötigt. Diese Lizenz ist an
die Maschinen-ID gebunden und wird von Line Control für jede Station überprüft, auf die das Los
heruntergeladen werden soll.
Die Lizenzprüfung wird durchgeführt, wenn die MES-Rückfragen-Funktion für eine Linie unter
KonfigurationMES-Überwachung in der Line Control GUI aktiviert ist, wie in der folgenden
Tabelle dargestellt.