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SIPLACE Softwareanleitung SR.504.x x 7.5 Option „GE M Schnittstelle“ Ausgabe 01/03 D E 78

SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx
Ausgabe 01/03 DE 7.5 Option „GEM Schnittstelle“
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7.5 Option „GEM Schnittstelle“
7.5.1 Zweck
Mit der Schnittstelle GEM ist es möglich, eine SIPLACE-Station mit einem beliebigen GEM-kom-
patiblen Hostrechner zu betreiben. Der Stationsrechner der SIPLACE-Station muss aber weiterhin
mit dem Linienrechner verbunden sein, damit die Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten pro-
grammiert und zum Stationsrechner heruntergeladen werden können. Die GEM Schnittstelle dient
dazu, die Betriebsdaten der Maschine während des laufenden Bestückprozesses zu erfassen. 7
7.5.2 Beschreibung
HINWEIS:
Die detaillierte Beschreibung zu dieser Option entnehmen Sie bitte dem Handbuch für die
Option „GEM Schnittstelle“ und der Online Hilfe. 7
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SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx
7.5 Option „GEM Schnittstelle“ Ausgabe 01/03 DE
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SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx
Ausgabe 01/03 DE 7.6 Option „Traceability“
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7.6 Option „Traceability“
7.6.1 Beschreibung
HINWEIS:
Die detaillierte Beschreibung zu dieser Option entnehmen Sie bitte dem Handbuch für die
Option „Traceability“ und der Online Hilfe. 7
7.6.2 Einführung
Traceability in der Leiterplattenproduktion bedeutet, die Rückverfolgbarkeit der Produktion auch
nach langen Zeiträumen. So ist es mit Hilfe der Traceability z.B. möglich, nach mehreren Jahren
zu bestimmen, mit welchen Bauelementen aus welchen Chargen eine bestimmte Leiterplatte be-
stückt wurde.
Dieses Wissen kann für den Hersteller wichtig sein, um Rückrufaktion gezielt durchführen zu
können, oder auch um Schadensansprüche gegenüber Lieferanten nachzuweisen. 7
Traceability ist eine optionale Erweiterung für SIPLACE-Maschinen mit dem Versionsstand ab
503.
Mit Hilfe dieser Option können auf den genannten Maschinen während der Produktion Traceability
Daten erzeugt werden. 7
7.6.3 Funktionsweise
Jede Leiterplatte, die in die Maschine einfährt, wird mit Hilfe des Leiterplatten Barcodelesers iden-
tifiziert. Alle Traceability Daten, die zu dieser Leiterplatte gesammelt werden, werden dann dieser
Leiterplatten-ID zugeordnet. 7
Die Maschine kennt die Rüstung und die aktuell verwendeten Bauteil Chargen. Über die internen
Bestückinformationen erkennt die Maschine, von welchen Chargen die jeweilige Leiterplatte be-
stückt wurde.
Falls eine Charge gewechselt wird (Nachfüllen), erfasst der Bediener die Informationen zur neuen
Charge mit dem Barcodeleser. Die Maschine erkennt Chargenwechsel über die Spleißstellener-
kennung oder durch Mitzählen der Füllstände.
Alle zu einer Leiterplatte gesammelten Daten werden schließlich zu einem Datenpaket zusam-
mengefasst und über die Traceability Schnittstelle ausgegeben. 7