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8 Neue Funk tionalitäten 504.01 SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx 8.4 Synchroner D oppeltransport mit LP-Ba rcode Ausgabe 01/03 D E 86 8.4 Synchr oner Doppeltr anspor t mit LP-Barcode Seit der Sof twareversion 50 3.01 …

SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx 8 Neue Funktionalitäten 504.01
Ausgabe 01/03 DE 8.3 MTC2
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8.3 MTC2
Der MTC2 unterstützt Tray mit flexiblen Abmassen bis zu 240 x 340 mm. Der MTC2 kann 100
Jedec-Tray aufnehmen. 8
Der MTC erfasst die Betriebsstunden und die Anzahl der Ebenenwechsel bei Bereitstellvorgän-
gen. Diese Daten sind im SITEST abrufbar. 8
Die Software 504.01 wurde wie folgt angepasst: Turm 1 breiter und 5 Kassetten je 6 Ebenen. Die
Funktionalität ist unverändert. 8
8
Die MTC-Funktionen können über die Ansicht
"Förderer" --> "MTC" aufgerufen werden. 8
8
Abb. 8.3 - 1 Ansicht "Förderer-MTC"

8 Neue Funktionalitäten 504.01 SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx
8.4 Synchroner Doppeltransport mit LP-Barcode Ausgabe 01/03 DE
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8.4 Synchroner Doppeltransport mit LP-Barcode
Seit der Softwareversion 503.01 wird der synchrone Doppeltransport unterstützt. In der Soft-
wareversion 504.01 ist nun auch der synchrone Doppeltransport mit Leiterplatten-Barcode Be-
trieb möglich. 8
Bei Doppeltransportmaschinen werden die Leiterplatten standardmäßig asynchron gefahren.
Eine Leiterplatte wird dabei nach der anderen Leiterplatte, abwechslend auf Transport 1 und
Transport 2, bestückt. Dadurch verlängert die Transportzeit nicht mehr den gesamten Bestück-
prozess. Der Nutzen bezieht sich dabei auf eine einzelne Leiterplatte. Beim synchronen Transport
wird eine Leiterplatte über beide Spuren beschrieben. Diese Leiterplatte besteht aus mindestens
zwei Einzelschaltungen und wird nachfolgend als „logische Leiterplatte“ bezeichnet. 8
Standardmäßig behandelt die Transportsteuerung beide Transportspuren unabhängig
(asynchron) von einander. Der synchrone Doppeltransport bietet die Möglichkeit, Leiterplatten,
welche gleichzeitig auf beiden Eingabebändern des Transportes einfahren als eine logische Lei-
terplatte zu behandeln. Dies hat den Zweck, für Nutzen die eine unterschiedliche Pipettenkonfi-
guration erfordern, die Durchsatzrate zu erhöhen. 8
Nach der Freigabe für den Weitertransport werden die physikalischen Leiterplatten gleichzeitig in
den Bearbeitungsbereich transportiert und geklemmt. Mit dem Einfahren der Leiterplatten in das
Bearbeitungsband wird festgelegt, ob der logischen Leiterplatte eine oder zwei physikalische Lei-
terplatten zugrunde liegen. Damit wird sichergestellt, dass auch einzelne Leiterplatten bestückt
werden können. 8
Danach wird das Bestücken gestartet. Nach dem Bestücken werden alle, der logischen LP zu-
grunde liegenden physikalischen Leiterplatten gleichzeitig freigegeben, und zu dem nachfolgen-
den Band transportiert. 8
Der Weitertransport einer logischen LP (eine oder zwei physikalischen Leiterplatten) in ein Nach-
folgeband erfolgt erst, wenn die Nachfolgebänder beider Spuren frei sind. 8
Hinweis:
Der synchrone Transport muss am Programmiersystem und an der Station, innerhalb des SITEST
konfiguriert werden. Stimmt die Vorgabe des Programmiersystems nicht mit Stationskonfiguration
überein, wird eine Fehlermeldung ausgegeben und der nachfolgend angestoßene Referenzlauf
schlägt fehl. 8
SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx 8 Neue Funktionalitäten 504.01
Ausgabe 01/03 DE 8.5 BE-Abwurf
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Für den Leiterplatten-Barcode Betrieb gelten weiterführend folgende Abläufe/Bedingungen: 8
– Jede Leiterplatte ist mit einem Barcode versehen.
– Die Barcodes werden beim Einfahren der Leiterplatte gelesen.
– Beide Barcodes werden dem Programmiersystem übermittelt, welches dann aus den konfigu-
rierten Losen das Passende aussucht. Der Nutzen dieses Loses wird an die Station übermit-
telt.
– Existiert am Programmiersystem kein Los zu den gelesenen Barcodes, werden die Leiterplat-
ten durchtransportiert.
– Bei fehlenden Leiterplatten-Barcode oder nicht lesbaren Barcode wird an der Station ein
Dialog zur Handeingabe des Barcodes angezeigt.
8.5 BE-Abwurf
Ab der Software-Version 504 ist bei der SIPLACE HF für den 6er- und 12-Revolverkopf ein
neuer Abwurfbehälter vorgesehen. Der RV-Kopf bzw. dessen unteres Segment kann direkt über
diesem Behälter positioniert werden. So wird ein BE-Abwurf in 6-Uhr Position des Sterns ermög-
licht, verbunden mit einer erhöhten Sicherheit beim Abwerfen. 8
Der Behälter wird dabei in der Software-Version 504 als punktförmig betrachtet. 8
In einem Bearbeitungsbereich mit Revolverkopf können maximal zwei Abwurfbehälter vorhanden
sein, je einer pro Stellplatzseite. Falls während des Bestückens ein BE abgeworfen werden muss,
so soll der nächstgelegene Behälter angefahren werden. 8
Wenn statt eines Tisches ein MTC gestellt wird, so ist der entsprechende Abwurfbehälter des
Stellplatzes verdeckt und kann somit nicht verwendet werden. Ebenso ist ein zusätzlicher Behäl-
ter verfügbar, wenn statt eines MTC ein Tisch gestellt wird. Dies wird von der Software erkannt
und berücksichtigt. 8
8.6 Neue IC- und FC-Kamera
Für die Siplace HF sind mit der Softwareversion 504 zwei stationäre Kamerasystem verfügbar.
Die stationäre IC-Kamera (SST22) mit einem Gesichtfeld von 45 x 55 mm² ist für Bauteilgrößen
bis zu 40 x 50 mm² bei einer Einfachmessung ausgelegt. Die optionale stationäre FC-Kamera
(SST20) mit einem Gesichtsfeld von 11 x 11 mm² ist für eine Bauteilgröße bis zu 8 x 8 mm² bei
einer Einfachmessung ausgelegt. Mit beiden Kameras kann eine Mehrfachmessung durchgeführt
werden. 8
Die Kalibrierung und Konfiguration der Kameras erfolgt über den SITEST. 8