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3 Technische Daten und Baugruppen Betriebsanleitung E by SIPLACE 3.8 Zuführmodule für E by SIPLACE Ab Softwareversion SC 712.1 Au sgabe 05/2019 152 3.8 Zuführmodule für E by SIPLACE Wesentliche Mer kmale der SIPLACE Smar…

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Betriebsanleitung E by SIPLACE 3 Technische Daten und Baugruppen
Ab Softwareversion SC 712.1 Ausgabe 05/2019 3.7 Visionsystem
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3.7.4.3 Passmarken-Kriterien
3
3.7.4.4 Inkpunkt-Kriterien
3
2 Marken ermitteln
3 Marken ermitteln
X-/Y-Position, Verdrehwinkel mittlerer LP-Verzug
zusätzlich: Scherung, Verzug separat in X- und Y-Richtung
Markenformen Synthetische Marken: Kreis, Kreuz, Quadrat, Rechteck, Raute,
kreisförmige, quadratische und rechteckige Konturen, Doppel-
kreuz
Muster: beliebig
Markenoberfläche
Kupfer
Zinn
Ohne Oxidation und Lötstopplack
Wölbung 1/10 der Strukturbreite, jeweils guter Kontrast zur
Umgebung
Maße synthetischer Marken
min. X/Y-Größe für Kreis und Rechteck:
min. X/Y-Größe für Kreis und Rechteck:
min. X/Y-Größe für Kreuz:
min. X/Y-Größe für Doppelkreuz:
min. X/Y-Größe für Raute:
Min. Rahmenbreite für Kreisring und Rechteckrahmen:
Min. Balkenbreite/Balkenabstand für Kreuz, Doppelkreuz:
max. X/Y-Größe für alle Markenformen:
Max. Balkenbreite für Kreuz, Doppelkreuz:
Min. Toleranzen generell:
Max. Toleranzen generell:
0,25 mm
0,3 mm
0,3 mm
0,5 mm
0,35 mm
0,1 mm
0,1 mm
3 mm
1,5 mm
2% vom Nennmaß
20% vom Nennmaß
Maße von Mustern
Min. Größe
Max. Größe
0,5 mm
3 mm
Markenumgebung Freiraum um die Passmarke nicht notwendig, wenn sich inner-
halb des Suchfeldes keine ähnliche Markenstruktur befindet.
Methoden - Synthetisches Markenerkennungsverfahren
- Mittlerer Grauwert
- Histogramm-Methode
- Template Matching
Größe der Markenformen bzw.
Strukturen
Synthetische Marken
Andere Verfahren
Maße synthetischer Marken siehe Abschnitt Passmarken-Krite
-
rien
3.7.4.3, Seite 151.
min. 0,3 mm
max. 5 mm
Abdeckmaterial Gut deckend
Erkennungszeit je nach Methode: 20 ms - 0,2 s
3 Technische Daten und Baugruppen Betriebsanleitung E by SIPLACE
3.8 Zuführmodule für E by SIPLACE Ab Softwareversion SC 712.1 Ausgabe 05/2019
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3.8 Zuführmodule für E by SIPLACE
Wesentliche Merkmale der SIPLACE SmartFeeder E sind hohe Präzision der Abholposition, On-
line-Programmierbarkeit, Statusanzeigen auf einer LCD-Anzeige und einfaches Handling beim
Wechseln der Zuführmodule während des Bestückprozesses. Für die Stromversorgung und die
Kommunikation des Automaten mit den Zuführmodulen werden Pogo-Pins verwendet.
3.8.1 Gurtzuführmodule
3.8.1.1 Gurtmaterial
Das Spektrum der Gurtbreite reicht von 8 mm bis 56 mm. Als Gurtmaterial wird Blister oder Papier
verwendet. Für das Design der Gurtzuführmodule wurden folgende Gurtnormen zugrunde gelegt:
DIN EN 60286-3 (12/1998) / IEC 60286-3 (12/1997)
JIS C 0806-3 (1999)
ANSI/EIA 481-C (10/2003)
IEC 60286-3-2 3
Die Gesamthöhe der Blistergurte ist abhängig von der Gurtbreite und darf folgende Maximalwerte
nicht überschreiten:
Bei 8 mm-Papiergurten darf die Papierdicke maximal 1,6 mm betragen.
3.8.1.2 Gurtrollendurchmesser
Der Gurtrollendurchmesser darf für alle Zuführmodule bis zu 19'' (483 mm) betragen.
3
Gurtbreite Gesamthöhe der Blistergurte
8 mm max. 3,5 mm
12 mm max. 16 mm
16 mm und breiter max. 16 mm
Gurtrollendurchmesser
mit festem Tisch
mit Wechseltisch
bis zu 432 mm (17“)
bis zu 483 mm (19“)
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3.8.1.3 Manuelle Entnahme von Tantalkondensatoren
Damit Tantalkondensatoren bei Abholfehlern nicht zum Brand des Gurtmaterials beim Gurtschnitt
führen, wurde die Bedienoberfläche um die Option "Bei Abholfehler sofort anhalten" erweitert.
Dazu muss in SIPLACE Pro diese Option aktiviert sein. Am Bestückautomaten wird das nicht ab-
geholte Bauelement einmal weitergetaktet und liegt dann im Gurt zur Entnahme bereit. Die Spur
ist deaktiviert, und der Bediener wird mit einer Fehlermeldung darauf hingewiesen, das Tantal-
Bauelement aus dem Gurt zu nehmen. Ist eine Ersatzspur vorhanden, bestückt die Maschine wei-
ter. Der Bediener hat allerdings die Möglichkeit, den Automaten anzuhalten und das Tantal-
Bauelement zu entfernen. Ist keine Ersatzspur vorhanden und ist keine Bestückung mit anderen
Bauelementen möglich, bleibt der Automat stehen. Auch an dieser Stelle kann der Bediener nun
das Tantal-Bauelement entfernen und den Fehler quittieren. Nach einem Neustart des Automaten
durch den Bediener wird die Bestückung fortgesetzt und Bauelemente aus der wieder freigege-
benen Spur abgeholt.
3
HINWEIS
Diese Softwarefunktion ist auch für teure Bauelemente sehr sinnvoll.
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise für Kondensatoren auf Metallpulverbasis
(siehe Abschnitt 2.5.3
, Seite 73).