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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008 5.6 Neue Funktionen 407.03 Die Softwareversion 407.03 basiert auf der Version 407.02 und umfasst alle Funktionen und Fehlerbehebungen dieser Version …
Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
5.5.2.7 Initialisierung mit dem Menupunkt "neuer Tisch"
Die Funktion "Neuer Tisch" ("Setzen") soll in jedem Fall die Datenhaltung der entsprechenden Spur
initialisieren. Alle vorher eingescannten Daten, sowie alle gespeicherten Kommandos (Spleißstelle erkannt)
werden gelöscht. Der mit "Neuer Tisch" gemeldete Datensatz wird in der 1. Charge eingetragen.
Mit dieser Möglichkeit kann der Bediener aus allen "unklaren" Zuständen definiert fortsetzen.
Bei "Reparaturvorgängen" (Fortsetzen aus für den Bediener unklaren Situationen) ist der Bediener dafür
verantwortlich, den korrekten Zustand zu erfassen:
"Reparatur" einer angefangenen Charge:
Neuerfassen mit "Neuer Tisch" + manuelle Füllstandskorrektur
"Reparatur" einer angespleißten Rolle, Spleißstelle noch vor dem Sensor:
Neuerfassen alte Charge mit "Neuer Tisch" + Nachfüllen der neuen Charge + manuelle Füllstandskorrektur
"Reparatur" einer angespleißten Rolle, Spleißstelle nach dem Sensor:
Vortakten bis zur neuen Charge, Neuerfassen Folgecharge mit "neuer Tisch"
5.5.2.8 Rüstungsnamen bis zu 50 Zeichen
Zusammen mit der SMV Version 6.6.34 (oder höher) können Rüstungsnamen mit bis zu 50 Zeichen (früher
20 Zeichen) verwendet werden.
5.5.3 eSW 2321m für ICOS MVS 340
Ab der Version 407.04 kommt für die Maschinentypen SIPLACE F
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, SIPLACE S23 und SIPLACE F5HM die
eSW 2321m standardmäßig zum Einsatz. Diese Version ist wegen der überarbeiteten Hardware (MVS 340
Rev. 6) notwendig. Der Download einer älteren eSW-Version auf besagte Hardware würde diese
unbrauchbar machen. Alle älteren Ausgabestände des MVS 340 können mit der neuen eSW betrieben
werden.
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5.6 Neue Funktionen 407.03
Die Softwareversion 407.03 basiert auf der Version 407.02 und umfasst alle Funktionen und
Fehlerbehebungen dieser Version sowie der für die Version 407.02 erstellten Servicepacks.. Die
Softwareversion 407.03 enthält weiterhin die folgenden neuen Leistungsmerkmale und Änderungen:
• Betriebssystem Windows XP für den Stationsrechner
• Unterstützung für die Traceability -SOKO "Schwellwert und Aktivieren"
• Pflegearbeiten und Fehlerbeseitigungen
5.6.1 Betriebssystem Windows XP für den Stationsrechner
Mit der Version 407.03 ist der Einsatz des Betriebssystems Windows XP für die SIPLACE Automaten
möglich. Damit wurde der sich stetig ändernden Hardware Rechnung getragen. Selbstverständlich wird auch
das bisher eingesetzte Betriebssystem Windows NT 4.0 in vollem Umfang weiter unterstützt.
Die Bedienung der Station ist für beide Betriebssysteme identisch. Bei der Installation der Stationssoftware
bestehen geringfügige Unterschiede auf welche im Kapitel
9.3 eingegangen wird.
Der einzige Unterschied zur Version 407.02 liegt in der durch das Betriebssystem erzwungenen Änderung
der Bildschirmauflösung 800 * 600 (vorher 640 * 480). Das kann bei älteren Monitoren zu einer schlechteren
Bildqualität führen. In diesen Fällen wird der Austausch der Monitore empfohlen.
5.6.2 Softwareunterstützung für die SOKO "Schwellwert und Aktivieren"
Mit der Version 407.03 wird die SOKO "Traceability-SUA" unterstützt. Dadurch ist es möglich, die
Rückverfolgbarkeit für ausgewählte Bauelemente zu erreichen. Die Definition der Schnittstellen, die
Voraussetzungen für die SOKO und die Handhabung sind im Traceability Handbuch 407.02 beschrieben.
Für weitere Informationen und die Bestellung der SOKO wenden Sie sich bitte an die L&A EA CS AP SOKO.
Änderungen der Traceability-Option in Verbindung mit Stationssoftware SOKO "Traceability-SUA":
• Der bisherige Schwellwert "Bauteile" der Füllstandskontrolle wird durch "Restlänge in mm" ersetzt. Somit
wird die betreffende Spur deaktiviert sobald die Gurtrestlänge (gemessen ab Abholposition )
unterschritten wird. Da ein Förderer eine Länge von ca. 500 mm besitzt, sollten die Schwellwerte
entsprechend höher angesetzt werden.
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Achtung: Der Schwellwert "Restlänge in mm" darf nur in Verbindung mit installierter
Traceability-Option aktiviert werden.
Achtung: Die korrekte Funktion für diesen Schwellwert, ist von der korrekten Eingabe des
Bauelementeabstands (Feeder-Pitch) abhängig
• Ein Aktivieren von deaktivierten Fördererspuren ist nun durch einen Klick auf die Schaltfläche "gewählte
Spur" in der Übersicht der leeren Förderer möglich. Die Aktion wird von Traceability überprüft und ggf.
wird die Fördererspur wieder deaktiviert. Hierfür muss Traceability aktiv und SMV konfiguriert sein.
Dieses Leistungsmerkmal ist schaltbar.
• Der Schreibvorgang der Traceability-Datei auf das Hostsystem wurde verbessert.
• Der Einzelschaltungsname wird in der Traceability-Datei aufgeführt. (nur in Verbindung mit der LR-
SOKO "lange Bpos". Achtung: Hierbei wird GEM nicht mehr unterstützt)
• Der Bestückpositionskommentar wird in der Traceability-Datei aufgeführt. Dieses Leistungsmerkmal ist
schaltbar.
• Für Surf-Tape-Feeder wird die Chargen-Umschaltung ohne Unschärfebereich durchgeführt (nur in
Verbindung mit SMV). Diese Art der Umschaltung ist nur gültig, für Surf-Tape-Feeder die leergelaufen
sind. Deshalb werden diese Förderer nicht mehr durch die Füllstandskontrolle überwacht und
erscheinen dort auch nicht mehr. Dieses Leistungsmerkmal ist schaltbar.
• Traceability ohne Leiterplatten-Barcode-Leser. Ist kein Leiterplatten-Barcode-Leser konfiguriert, muss
auch kein Leiterplatten-Barcode manuell eingegeben werden. Als Barcode-Ersatz wird "NoPCBBC_x"
verwendet, wobei x die interne lfd. Nummer der Leiterplatte ist. Dieses Leistungsmerkmal ist schaltbar.
• Wenn an der Station der Stationsname leer ist, wird dafür die IP-Adresse (von SrHost) der Station in die
Traceability-Datei geschrieben.
• Ein 3-fach Splice-Sensor kann für einen Doppelförderer verwendet werden.
Für weitere Informationen und die Bestellung wenden Sie sich bitte an die L&A EA CS AP SOKO.
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