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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008 Achtung: • Kreisring und rechteckiger Ring werden unterstütz t, wir empfehlen jedoch nicht, diese Marken auf Neudesigns anzubringen, da diese Geometr…

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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
5.8 Neue Funktionen 407.01
Die Softwareversion 407.01 basiert auf der Version 406.01 und umfasst alle Funktionen und
Fehlerbehebungen dieser Version. Die Softwareversion 407.01 enthält weiterhin die folgenden neuen
Leistungsmerkmale und Änderungen:
verbesserte Marken- und Inkpunkterkennung
Nutzen ohne Marken
Lageerkennung vor Inkpunkterkennung
Füllstandskontrolle (Option)
Fördererlageerkennung
Versionsüberprüfung
neue LP-Kamera "Multicolor" für F5HM
88mm Gurtförderer
Vakuumauswertung
LP Barcode oben / unten
5.8.1 Verbesserte Marken- und Inkpunkterkennung
Im Markenmanipulator gibt es drei weitere Ansichten (synthetische Marke, Inkpunkt und Beleuchtung).
Damit können synthetische Marken und Inpunkte geteacht werden. Eine Marke kann entweder als Inkpunkt,
'geteachte' Marke oder synthetische Marke erzeugt werden. Ändern des Typs ist nur über "Marke neu"
möglich, was den Markeninhalt löscht. Die synthetischen Marken erhöhen die Stabilität der
Markenerkennung. Bei den synthetischen Marken wird die Geometrie und Toleranz eingegeben.
Die neuen Inkpunkte erhöhen die Zuverlässigkeit und vor allem die Geschwindigkeit der Inkpunktmessung.
Die Inkpunkte werden über einen Wizzard geteachet. Die "Gut"- und "Schlecht"-Erkennung erfolgt in der
gleichen hohen Geschwindigkeit. Für die neue LP-Kamera wird ein Beleuchtungsdialog angeboten.
Bei den neuen Passmarkenverfahren werden Kreis, Quadrat, Raute, Rechteck, Kreisring, rechteckiger Ring
und Kreuz unterstützt. Nicht unterstützt wird das Doppelkreuz, welches weiterhin nur mit dem alten
Passmarkenverfahren genutzt werden kann. Besonders geeignete Marken in bezug auf Genauigkeit und
Geschwindigkeit sind Kreis und Quadrat. Das Kreuz ist in punkto Genauigkeit ebenbürtig, jedoch aufgrund
der feineren Strukturen langsamer. Die Raute kann verwendet werden, falls in der Nähe der Marke
Störstrukturen wie Vias und Pads vorhanden sind. Es liegen derzeit noch keine praktischen Erfahrungen mit
der Raute vor.
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Achtung:
Kreisring und rechteckiger Ring werden unterstützt, wir empfehlen jedoch nicht, diese Marken auf
Neudesigns anzubringen, da diese Geometrien für eine zuverlässige Auswertung weniger geeignet sind
und keinen Genauigkeitsgewinn bringen.
Das automatische Anfahren von Marken beim Teachen von synthetischen Marken und Inpunkten ist auf
Transport 1 beschränkt.
5.8.2 Nutzen ohne Marken
Wenn ein Nutzen vom Leitrechner an die Station geschickt wird, der nicht alle erforderlichen Marken enthält,
wird an der Station eine Fehlermeldung ausgegeben und der Zustand angezeigt, dass der Bediener die
fehlenden Marken im Markenmanipulator nachteacht.
Falls der Bediener nun in den Markenmanipulator geht, werden die fehlenden Marken (bei Doppeltransport
getrennt nach Transport) in einem Dialog angezeigt. Im Markenmanipulator kann die im Nutzen definierte
Markenposition angefahren werden.
5.8.3 Lageerkennung vor Inkpunkterkennung
Für das Messen von Marken und Inkpunkten gibt es ab der Version 407.01 zwei getrennte Meßverfahren.
Dadurch ist es möglich, Inkpunkte ohne Lageerkennung anzufahren. Die Reihenfolge "Inkpunkt- vor
Lageerkennung" ist zukünftig der Standardfall. Insbesondere bei kleinen Inkpunkten kann es jedoch immer
noch erforderlich sein, vor der Inkpunkterkennung eine Lageerkennung durchzuführen Der Benutzer hat
beim Teachen eines Inkpunktes jedoch die Möglichkeit, Lage- vor Inkpunkterkennung auszuschalten,
vorausgesetzt, die Abmessungen des Inkpunktes machen eine vorausgehende Lageerkennung nicht
zwingend erforderlich.
5.8.4 Füllstandskontrolle
Die Füllstandskontrolle ist eine Option der Softwareversion 407.01. Sie warnt den Bediener rechtzeitig vor
Leerlaufen von Fördererspuren, damit noch ausreichend Zeit zum Nachfüllen (Anspleissen von Gurten) zur
Verfügung steht.
- Die Füllstandskontrolle wird über eine seperate Installations-CD aktiviert.
- Über die Ansicht Rüstung kann die Füllstandskontrolle ausgewählt werden.
- In Listenform wird für jeden Förderer der aktuelle Bauelementvorrat, die verbleibende Pufferzeit, BE-
Name, Stellplatz, Spur, Fach und der Zustand (aktiv/nicht aktiv) angezeigt.
- Für jeden Förderer werden die Anzahl der Zugriffe gezählt, nach erfolgter Bestückung einer Leiterplatte
werden die Bauelementevorräte der Förderer in der Ansicht aktualisiert.
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Wenn die Bauelementvorräte oder Pufferzeiten einstellbare Schwellwerte unterschreiten, wird der
Bediener über Spurfehler gewarnt oder es werden die betroffenen Spuren leergesetzt.
- Die Signalisierung von Schwellwertunterschreitungen erfolgt über die Signalampel, einer farbigen
Markierung in der Ansicht Füllstandskontrolle und über Fehlermeldungen.
- In der Ansicht Füllstandskontrolle werden die Spuren entsprechend ihrem Zustand farbig markiert:
grün: Es sind ausreichend Bauelemente vorhanden
gelb: BE-Vorrat ist in Kürze verbraucht
rot: Aufgrund geringen BE-Vorrats ist die Spur leergesetzt. Von dieser Spur wird nicht mehr abgeholt,
solange sie nicht mehr vollgesetzt wird.
- Der Bediener kann über den Linienrechner (oder lokal) die Gebindegrössen für die einzelnen Förderer
vorgeben. Er kann über die Oberfläche des Stationsrechners Spuren aktivieren/deaktivieren,
Bauelementvorräte verändern, Schwellwerte einstellen, die Sortierreihenfolge der Liste ändern.
- Beim Vollsetzen von Spuren innerhalb des Füllstandsdialoges wird die Gebindegrösse auf den aktuellen
BE-Vorrat aufaddiert.
- Eine neue Gebindegröße kann im Dialog "Vorrat und Gebindegröße" manuell eingegeben oder mit dem
Barcode-Leser eingescannt werden. Mit dem Barcode-Leser muss zuerst die betreffende Spur gescannt
werden, anschließend muss ein Barcode mit einer Anfangskennung und nachfolgender Zahl eingelesen
werden. Diese Kennung kann im Dialog: Hauptansicht -> Menü ->Einstellungen -> GUI konfigurieren
unter "Barcode-Kennung Gebindegröße" eingestellt werden. (Beispiel: Einstellung QTY: Barcode
QTY0002000: Neue Gebindegröße 2000).
5.8.5 Fördererlageerkennung
Sobald eine neue Rüstung geladen und der Umrüstgenerator bestätigt wurde wird die
Fördererlageerkennung durchgeführt. Nichterkannte Förderer werden als Spurfehler angezeigt.
Die Fördererlageerkennung kann abgebrochen oder wiederholt werden.
Wird die Fördererlageerkennung wiederholt, werden alle Förderermarken erneut vermessen. Bei einem
Abbruch wird eine Abholkorrektur nur für die erkannten Förderer durchgeführt.
5.8.6 Versionsüberprüfung
Beim Hochlauf der Maschine wird eine Versionsüberprüfung zwischen Maschinencontroller und
Stationsrechner durchgeführt. Bei Versionsunterschieden erfolgt
a) eine Fehlermeldung
b) die Maschine läuft nicht weiter hoch (Æ Nachinstallation notwendig)
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