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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008 5.7.5 Softwareunterstützung für die SOKO "Hohe Bauelemente" • Bestücken hoher Bauelemente Ab einer Bauelement-Höhe vom 20 mm wird ein neuer…
Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
5.7.4 Integration SOKO "Spurleer-Max"
Die Integration der SOKO "Spurleer-Max" erlaubt das flexible Einstellen der Anzahl der Abholversuche für
die zu bestückenden Bauelemente. Dabei kann zwischen den Werten 1 , 2 oder 3 gewählt werden.
Alle Werte außerhalb dieses Bereiches werden auf den kleinsten bzw. größten Wert beschränkt.
Die Einstellung ist durch einen Servicetechniker in der Maschinen-Datei "ref_lauf.ma" (siehe Beispieldatei)
vorzunehmen und bedingt einen manuellen Neustart der Maschine.
{
\ Datei \ "REF_LAUF.MA"|
\ Version \ "70.407.mdd"|
\ Maschinentyp \ "80F4"|
\ MA-Data: Options Referencerun \
\ \
\ Gantry Referencerun \ 1,
\ Vacuum Referencerun \ 1,
\ Hight Referencerun \ 1,
\ Repetitions Hight Referencerun \ 3,
\ \ 0, Í zu ändernder Parameter (ohne Beschreibung)
\ \ 0,
\ \ 0,
\ \ 0,
\ \ 0,
\ \ 0,
\ \ 0,
\ \ 0
}
Hinweis : Die Einstellung des Wertes gilt für alle zu bestückenden Bauelemente !
Die Abholverhalten im Zusammenhang des Spurleer-Max-Parameters ist für C&P- und IC-Kopf
unterschiedlich.
C&P-Kopf:
Es ist nicht möglich das erste Nachgreifen einer Pipette bei fehlerhaftem Abholen mit leerer Pipette zu
vermeiden. Ist eine "1" für den Spurleer-Max Parameter eingetragen, so greift die Pipette dennoch ein
zweites Mal nach bis es zu einem Spurleer-Fehler kommt. Ist für den Parameter eine "2" eingetragen, so
kommt der Spurleer-Fehler wie erwartet nach dem zweiten Abholversuch. Es besteht also kein Unterschied
zwischen dem Eintrag einer "1" und dem Eintrag einer "2".
IC-Kopf:
Hier kommt es sofort nach der eingestellten Anzahl der Abholversuche zum Spurleer-Fehler.
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Software Versionsbeschreibung, Stationssoftware 407.05 Ausgabe 07/2008
5.7.5 Softwareunterstützung für die SOKO "Hohe Bauelemente"
• Bestücken hoher Bauelemente
Ab einer Bauelement-Höhe vom 20 mm wird ein neuer Ablauf in der Maschine gestartet. Dabei darf das
Portal erst verfahren, wenn die Z-Achse vollständig eingefahren wurde. Dieser Ablauf gilt ausschließlich
für den IC-Kopf.
• Ablauf WPW
Wenn hohe Bauelemente auf dem WPW gerüstet werden, verändert sich der Ablauf beim Fördern von
Trays des WPW. Es dürfen keine Trays mit hohen Bauelementen gefördert sein, solange der C&P-Kopf
bestückt.
Für die Stellplatzlageerkennung des WPW wird das Tray gefördert, welches als nächstes zum Abholen
eines Bauelementes benötigt wird. Handelt es sich bei diesem Tray allerdings um ein Tray mit hohen
Bauelmenten, so wird alternativ ein Tray mit niedrigen Baulementen gefördert.
Damit dies möglich ist muß ein Tray mit niedrigen BE gerüstet sein !
Falls die LP kein "niedriges" BE benötigt, muß ein "Dummy-BE" auf einer beliebigen Ebene gerüstet
werden. Es empfiehlt sich ein Tray in der Folgeebene eines Hohen-Be-Trays zu verwenden, um die
Förderzeiten zu minimieren.
Wenn eine Leiterplatte erfolgreich bestückt wurde, wird ein Tray mit hohen Bauelementen vom WPW
wieder durch ein Tray mit herkömmlichen Bauelementen ersetzt, damit es bei der nächsten Leiterplatte
nicht zu Kollisionen kommt.
Achtung: Ein Tray, welches niedrige und hohe Bauelemente gleichermaßen beinhaltet, gilt automatisch
als ein Tray mit hohen Baulementen !
• Parken C&P-Kopf:
Wenn der C&P-Kopf mit dem Bestücken fertig ist, wird der Stern in Parkstellung gefahren, damit die
Freihöhe für die hohen Bauelemente erreicht wird.
• Parken 6er Kopf: Es gibt 1 leeres Segment. Der Stern fährt das leere Segment in 6 Uhr Stellung
• Parken 12er Kopf: Es gibt 2 leere Segmente. Diese werden so geparkt, dass sie sich in
Zwischenstellung befinden.
Für weitere Informationen und die Bestellung der SOKO wenden Sie sich bitte an die L&A EA CS AP SOKO.
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5.7.6 Überarbeitung Bedienoberfläche verbesserte Marken- und Inkpunkterkennung
In der Version 407.01 ist ein neues Markenerkennungsverfahren (synthetische Passmarken) sowie ein
neues Inkpunkterkennungsverfahren (schnelle Inkpunkte) implementiert worden. Um die Bedienbarkeit
dieser neuen Verfahren weiter zu verbessern, wurden die Bedienoberfläche für die Manipulatoren zur
Modellerstellung/Testen von synthetischen Marken sowie schnellen Inkpunkten in der Version 407.02
überarbeitet. Die hinter der grafischen Oberfläche liegende Funktionalität ist dabei weitestgehend gleich
geblieben. Nennenswerte Unterschiede gibt es lediglich zwei: zum einen muß nun beim Anlegen eines
neuen Beschreibungsmodells der Modelltyp festgelegt werden (synthetische Passmarke, schneller Inkpunkt
oder 2D-Passmarke). Des weiteren wird jetzt der Suchbereich für synthetische Passmarken durch ein
Quadrat definiert, dessen Kantenlänge sich aus den Modellabmessungen plus Größentoleranzen plus
Vorlagetoleranzen ergibt. Es wird also derjenige Bereich des Kamerabildes beschrieben, den das
Auswertesystem zur Markenerkennung heranzieht. Bisher war hier lediglich die Vorlagetoleranz anzugeben.
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