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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE S-25 H M 2.6 Verriegeln de s Automaten und Anbringen von Warnschildern Softwareversion S R.502.xx Ausgabe 01/ 2001 DE 88 2.6 V erriegeln des Automaten und Anbringen von W ar…

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Betriebsanleitung SIPLACE S-25 HM 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/2001 DE 2.5 Energiezustand des Automaten nach dem Ausschalten des Hauptschalters
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2.5.1 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat am Netz angeklemmt
Die nachfolgende Tabelle gibt die Spannungen von Baugruppen an, wenn der Hauptschalter
ausgeschaltet ist, der Automat jedoch am Netz angeklemmt bleibt.
2.5.2 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat vom Netz abgeklemmt
Der Automat ist bis auf geringe Restspannungen im Servoeinschub elektrisch energielos.
2.5.3 Druckluftverhältnisse im Automaten nach Abschalten des Hauptschalters
Beim Ausschalten des Hauptschalters (Pos. 1 in Abb. 2.5 - 1) oder Ausfall der Netzversorgung
für den Automaten schließt das elektrisch gesteuerte Hauptventil Y1 der Drucklufteinheit
(Abb. 2.4 - 1
, Seite 85). Der Druck fällt innerhalb von 5 sec auf 0 bar ab.
Baugruppe Spannung
Netzfilter Z1
Klemmen L1, L2, L3
3 x 400 V~ (3 x 208 V~)
Servicesteckdose
230 V~ (115 V~)
Hauptschalter Q1
Klemmen 1, 3, 5
Klemmen 2, 4, 6
3 x 400 V~ (3 x 208 V~)
0 V~
Servoeinschub (siehe Pos. 7 in Abb. 2.5 - 1
)
Messbuchs 001
Messbuchs 002
Messbuchs 003
Messbuchs 004
Messbuchs 005
Messbuchs 006
Messbuchs 008
Messbuchs 009
GND 007
< 12 V-
< 12 V-
< 12 V-
0 V-
0 V-
0 V-
< 12 V-
< 12 V-
Steuereinschub (siehe Pos. 6 in Abb. 2.5 - 1
)
Messbuchs 5 V
Messbuchs + 12 V
Messbuchs 12 V
Messbuchs + 15 V
Messbuchs 15 V
Messbuchs + 24 V
GND
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
Tab. 2.5 - 1 Spannungen von Baugruppen, wenn der Hauptschalter ausgeschaltet ist
und der Automat am Netz angeklemmt bleibt
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2.6 Verriegeln des Automaten und Anbringen von Warnschildern Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/2001 DE
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2.6 Verriegeln des Automaten und Anbringen von
Warnschildern
2.6.1 Aufgabe und Zweck
Bevor Sie an den Automaten Instandhaltungs- oder Servicearbeiten in irgendeiner Form ausfüh-
ren, müssen Sie diesen gegen Wiedereinschalten sichern und dazu entsprechende Warnschil-
der anbringen. Wenn Sie sich strikt an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise halten,
ist eine Verletzungsgefahr für Mitarbeiter ausgeschlossen.
HINWEIS.
Dieses Verfahren beinhaltet die Mindestanforderungen, die an das Verfahren zum Verriegeln bzw.
Anbringen von Warnschildern am Automaten bei Instandhaltungs- und Servicearbeiten gestellt
werden. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die nötig sind, um die Arbeit sicher zu beenden,
können von der Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitskommittee und
der Gesundheitsabteilung spezifiziert werden. 2
2.6.2 Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie
im Automaten freischalten, regeln oder freisetzen wollen.
1. Unterrichten Sie darüber alle betroffenen Mitarbeiter.
2. Schalten Sie den Automaten bzw. alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie dazu die normalen
Abschaltverfahren durch wie
Drücken des HALT-Tasters,
Herunterfahren des Stationsrechners,
Abschalten des Automaten am Hauptschalter oder
–Öffnen von Kipphebelschaltern.
3. Trennen Sie den Automaten von all seinen Energiequellen wie
Druckluftzuführung und
Netzversorgung.
4. Verriegeln Sie die Anlagen.
Bringen Sie überall dort ein Schloss an, wo dies möglich ist.
Alternativ: Anbringen von Warnschildern
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Ist es möglich, die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt
werden. Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein
Schloss angebracht werden kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder an den freige-
schalteten Maschinen angebracht werden, um die Mitarbeiter davon zu unterrichten, dass
die Maschine zu Servicezwecken freigeschaltet worden ist. Das Schild muss sicher befes-
tigt werden, es muss von allen Seiten Einsilber sein und darf nur von demjenigen entfernt
werden, der es angebracht hat.
5. Freisetzen gespeicherter Energie
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkon-
densatoren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
Warten Sie dazu nach dem Abschalten des Automaten die in den Abschnitten 2.3 und 2.4
angegebenen Entlade- bzw. Druckabbauzeiten ab, um am Automaten gefahrlos arbeiten
zu können.
6. Überprüfen der Verriegelung.
Testen Sie die Verriegelung des Automaten, indem Sie einfach den Start-Taster drücken.
7. Folgende Schritte sind nötig, um den Automaten wieder betriebsbereit zu machen.
8. Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal sämtli-
ches Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
9. Unterrichten Sie alle betroffenen Mitarbeiter
Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in
Betrieb genommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
10.Entfernen der Schlösser/Warnschilder
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter Ver-
schleiß nehmen.
11.Schalten Sie den Automaten ein und lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
2.6.3 Testen
Instandhaltungspersonal oder Elektriker dürfen die Schaltungen testen, indem sie diese kurzzei-
tig aktivieren, ohne das Verriegelungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine
weiteren Personen mehr Arbeiten an der zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren Starttaster mit dem Warnschild Nicht in Betrieb
nehmen gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser Zeit zu
verhindern.