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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 2.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Softwareversion SR.406.xx Ausgab e 02/2000 DE 100 2.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Der Betrieb sdruck …

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 2.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entladezeiten ...
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2.3.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach
Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
2.3.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
VORSICHT
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten beendet.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
– Das Windows NT-Betriebssystem wurde ordnungsgemäß heruntergefahren. 2
Messbuchse 00X
gegen 007 (GND)
gemessen
Spannung
bei Normalbetrieb
Restspannung
bei NOT-HALT
Entladezeiten
der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 V-
001 70 V- 10 V- < 2 sec
002 30 V- 30 V- –
003 30 V- < 12 V- < 2 sec
004 24 V- 24 V- –
005 12 V- 12 V- –
006 5 V- 5 V- –
008 70 V- 10 V- < 2 sec
009 100V- 10 V- < 1 sec
Tab. 2.3 - 1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
Messbuchse 00X
gegen 007 (GND) gemessen
Restspannung
bei Hauptschalter aus
Entladezeiten der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 V-
001 < 12 V- < 2 sec
002 < 12 V- < 2 sec
003 < 12 V- < 2 sec
004 0 V- –
005 0 V- –
006 0 V- –
008 < 12 V- < 2 sec
009 < 12 V- < 1 sec
Tab. 2.3 - 2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
2.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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2.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck der Druckluft ist auf 5,1 bar fest eingestellt. Er darf zwischen den Werten 5,0
und 5,3 bar schwanken. Die Lage der Drucklufteinheit zeigt Pos. 5 in Abb. 2.4 - 1. Sie können die
Druckluftzufuhr zum Automaten mit dem Absperrhahn (Pos. 1 in Abb. 2.4 - 1) unterbrechen. 2
– Nehmen Sie dazu die Abdeckplatte ab.
– Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 in Abb. 2.4 - 1) von der vertikalen in die ho-
rizontale Stellung.
– Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer (Pos. 2 Abb. 2.4 - 1) und die Manometer für die
Druckluftversorgung der BE-Tische und Gurtschneider bzw. des Stoppers (Pos. 3 und 4 in
Abb. 2.4 - 1). Bei eingeschaltetem Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Min. auf 0 bar
ab.
Abb. 2.4 - 1 Drucklufteinheit am Automaten
WARNUNG Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen.
(1) Hebel des Absperrhahns in Stellung ’ZU’
(2) Betriebsdruckmanometer
(3) Manometer für Betriebsdruck der Bauelementetische und Gurtschneider
(4) Manometer für Betriebsdruck des Stoppers
(5) Lage der Drucklufteinheit

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Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 2.5 Energiezustand des Automaten nach dem Ausschalten des Hauptschalters
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2.5 Energiezustand des Automaten nach dem Aus-
schalten des Hauptschalters
GEFAHR
Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V~ bzw. 3 x 208 V~ (U.S.A.-Version)
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesen Au-
tomaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden
führen. Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere
EN 60204, Teil 1). Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem
Steuer- und Servoeinschub öffnen. 2
Abb. 2.5 - 1 Lage von Steuereinschub, Servoeinschub, Hauptschalter, Servicesteckdose
und Drucklufteinheit am Automaten
(1) Hauptschalter Q1 (2) Drucklufteinheit
(3) Servicesteckdose (4) Servoeinschub
(5) Steuereinschub (6) Netzteil im Steuereinschub
(7) Messeinheit Servoeinschub 2
unge-
schaltet
ge-
schaltet