DE_Nordson_EFD_Performus_X_Operating_Manual.pdf - 第21页
Die V erwendung der V akuumsteuerung bei Materialien mit niedriger V iskosität Die Vakuumsteuerung ermöglicht Ihnen die Dosierung niedrig viskoser Flüssigkeiten ohne Nachtropfen zwischen den Zyklen. Das Vakuum überlagert…

Die Verwendung des zeitgesteuerten Modus für
wiederholgenaue Dosierungen
1. Spülen Sie die Luft in der Dosiernadel heraus, indem Sie sie
mit dem zu dosierenden Material füllen. (Siehe “Spülen des
Dispenskopfs” auf Seite18 falls erforderlich.)
2. Bringen Sie das Gerät in den zeitgesteuerten Modus .
3. Stellen Sie die Dosierzeit ein. Die Dosierzeit kann auf 2 Arten
eingestellt werden:
• Verwenden Sie die Auf-/Ab-Tasten, um die Dosierzeit
einzustellen. Einzelheiten zur Verwendung dieser Funktion finden
Sie auf Seite11.
• Verwenden Sie die Programmier-/Teach-Taste, um die Dosierzeit
einzustellen. Einzelheiten zur Verwendung dieser Funktion finden
Sie auf Seite10.
4. Drücken Sie den Fuß- oder Fingerschalter um den Dosiervorgang
auszulösen. Das Gerät wird nun kontinuierlich für die Dauer der
voreingestellten Zeit dosieren. Wird die Zeit auf der Sieben-
Segment-Anzeige angezeigt, wird sie während des Dosiervorgangs
bis zum voreingestellten Wert hochgezählt. Ist die Zeit erreicht,
stoppt das Gerät den Dosiervorgang und wartet auf ein neues
Startsignal vom Fuß- oder Fingerschalter oder der übergeordneten
Steuerung.
HINWEIS: Der Fuß- oder Fingerschalter muss nur für einen kurzen
Moment gedrückt werden.
Wird ein Signal vom Fuß- oder Fingerschalter oder einem externen
Schließerkontakt während des Dosiervorgangs erneut ausgelöst,
unterbricht der Performus Dispenser sofort und beendet den
Dosiervorgang. Dies ist eine Sicherheitseinrichtung, die in
das Performus Dosiergerät eingebaut wurde, um ungewollte
Dosierungen zu vermeiden.
Systemeinrichtung und Betrieb (Fortsetzung)
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Die Verwendung der Vakuumsteuerung bei
Materialien mit niedriger Viskosität
Die Vakuumsteuerung ermöglicht Ihnen die Dosierung niedrig viskoser
Flüssigkeiten ohne Nachtropfen zwischen den Zyklen. Das Vakuum
überlagert den Dosierdruck auf die Flüssigkeit in der Kartusche und
beugt Nachtropfen vor.
1. Stellen Sie sicher, dass Sie eine Dosierkartusche mit dem zu
dosierenden Material befestigt haben und dass die Druckluft die
ganze Zeit auf Null eingestellt ist. Wir empfehlen die Verwendung
eines blauen LV Barrier-Stopfens für wässrige, niedrig viskose
Materialien.
2. Gehen Sie sicher, dass der Sicherheitsclip des
Kartuschenadapterschlauches geschlossen ist.
3. Entfernen Sie die untere Verschlusskappe und ersetzen Sie diese
mit einer passenden Nordson EFD-Präzisionsnadel.
4. Stellen Sie die Druckluft auf 0,1bar ein.
5. Während Sie die Dosiernadel über ein Behältnis oder über
der Testfläche halten, öffnen Sie den Sicherheitsclip am
Adapterschlauch.
6. Stellen Sie den Performus in den Dauermodus. Drücken Sie auf
das Fußpedal und halten Sie es gedrückt, bis sich ein Tropfen am
Dosiernadelende bildet.
7. Lassen Sie den Fußschalter los. Das Material läuft nun weiter aus
der Dosiernadel.
8. Drehen Sie den Vakuumregler langsam gegen den Uhrzeigersinn,
bis sich die Flüssigkeitsdosiergröße stabilisiert, ohne zu wachsen.
HINWEIS: Erhöhen Sie das Vakuum nicht soweit, dass sich das
Dosiermaterial in die Dosiernadel zurück zieht. Ein überhöhtes
Vakuum verursacht ungleichmäßige Dosierungen.
9. Nehmen Sie die Dosiernadel weg von der Test-Oberfläche, wischen
Sie das Dosiernadelende ab und drücken Sie einen Augenblick
lang den Fußschalter. Die Dosiergröße sollte gleichbleibend
sein und nicht größer oder kleiner werden. Danach können Sie
die Schritte 4–8 für die Feineinstellung der Vakuumsteuerung
wiederholen.
10. Ist das Vakuum richtig eingestellt, erhöhen Sie den Druck bis zur
gewünschten Produktionseinstellung, bevor Sie mit Ihrer Dosierung
beginnen.
max. bis zur
Hälfte befüllen
LV Barrier- Stopfen
Luftzwischenraum
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Nützliche Hinweise/Empfehlungen für Einstellungen
Nützliche Hinweise
• Das Performus Dosiergerät besitzt 3 einstellbare Variablen: Dosierzeit, Druckluft
und Vakuum. Justieren Sie immer nur eine dieser Variablen geringfügig, um die
gewünschte Dosierung zu erhalten.
• Eine weitere Variable ist die Dosiernadelgröße. Wählen Sie für Ihre Dosierung die
richtige Dosiernadel. Kleinere Dosiernadeln erfordern mehr Druck und Dosierzeit.
Probieren Sie verschiedene Dosiernadeln aus, ohne Veränderungen in Druck
und Zeit vorzunehmen.
• Konische Dosiernadeln reduzieren den erforderlichen Druck, der bei der
Dosierung von pastösen Flüssigkeiten benötigt wird. Sie verhindern auch das
Nachlaufen am Dosierzyklusende.
• Für einen gleichmäßigen Materialfluss und konstante Dosiermengen halten Sie
die Dosiernadel/Kartusche in einem 45°-Winkel zur Oberfläche.
• Die Verwendung von Nordson EFD SmoothFlow-Stopfen machen das Füllen von
Kartuschen, Dosieren und Handling sauberer, sicherer und genauer.
Wenn Sie wässrige Flüssigkeiten dosieren und keinen Nordson EFD Stopfen
verwenden wollen, erhöhen Sie das Vakuum nicht zu schnell und drehen
Sie die Kartusche nicht über Kopf. Das Vakuum kann die Flüssigkeit in den
Adapterschlauch und somit in das Dosiergerät saugen.
VORSICHT
• Verwenden Sie immer neue Kartuschen und Dosiernadeln von Nordson EFD.
Entsorgen Sie diese sorgfältig nach dem Gebrauch. Dies sichert ein Maximum
an Sauberkeit, verhindert Verunreinigungen und bietet hohe Sicherheit.
• Füllen Sie die Kartuschen nicht vollständig. Für die meisten Materialien beträgt
die optimale Füllmenge 2/3 der Kartuschenkapazität. Für Cyanoacrylate
oder wässrige Flüssigkeiten beträgt die optimale Füllmenge 1/2 der
Kartuschenkapazität.
Empfehlungen für Einstellungen
• Zur Reduzierung der Druckluft, drehen Sie den Regler nach links, bis ein Wert
unter dem gewünschten Wert auf dem Display erscheint. Drehen Sie den Regler
nach rechts, um den Druck zu erhöhen bis Sie den gewünschten Wert erreicht
haben.
• Vermeiden Sie eine hohe Druckluft bei sehr kurzen Zeiteinstellungen. Die ideale
Einstellung passt Druckluft und Dosiernadelgröße so an, dass eine akzeptable
Fließrate entsteht — ohne Spritzen, aber nicht zu langsam.
• Erlauben Sie der Druckluft mit jeder Flüssigkeit oder Paste ihre Arbeit
auszuführen. Angepasste Zeit und angepasster Druck ergeben die besten
Resultate, solange der Dosierdruck für längere Zeit auf seinem Scheitelwert
bleibt.
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