00197294-01_UM_D4i_SR605_DE.pdf - 第106页

3 Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE D4i 3.7 LP-Transportsystem Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 106 ronik die Schrittmotoren so lange, bis die gewün scht e Breite erreicht ist. D…

100%1 / 256
Betriebsanleitung SIPLACE D4i 3 Technische Daten des Automaten
Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 3.7 LP-Transportsystem
105
3.7.1.2 Aufbau des LP-Doppeltransports
3
Abb. 3.7 - 2 Aufbau des LP-Doppeltransports
3.7.2 Beschreibung
Zum Bestücken wird die Leiterplatte von ihrer Unterseite her geklemmt. Der Abstand zwischen
Leiterplattenoberseite und Bestückkopf bleibt daher bei jeder Leiterplatte unverändert und hängt
nicht von der Dicke der Leiterplatte ab. Dementsprechend ist auch die Bestückrate nicht von der
LP-Dicke abhängig. Darüber hinaus lässt sich die LP-Markenzentrierung optimieren. Durch den
gleichbleibenden Abstand zwischen LP-Oberfläche und LP-Kamera ist der Fokus der LP-Kamera
immer gleich scharf auf die LP-Oberfläche eingestellt. Die LP-Markenkonturen werden optimal auf
dem CCD-Chip der LP-Kamera abgebildet.
Die Breite des Leiterplatten-Transports wird elektronisch von einem integrierten Regelkreis ein-
gestellt und überwacht. Sie lässt sich per Programmaufruf wählen. Dazu aktiviert die Regelelekt-
(1) Eingabetransport (6) Hubtisch 2
(2) Bearbeitungstransport 1 (7) Montagewanne
(3) Hubtisch 1 (8) Ausgabetransport
(4) Zwischentransport T1 Transportspur 1
(5) Bearbeitungstransport 2 T2 Transportspur 2
3 Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE D4i
3.7 LP-Transportsystem Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE
106
ronik die Schrittmotoren so lange, bis die gewünschte Breite erreicht ist. Die Breitenverstellung ist
also unabhängig von anderen Maschinenkomponenten.
Die Transporthöhe lässt sich am Automaten so wählen, dass diese in Linien mit 830, 900, 930
oder 950 mm Transporthöhe integriert werden können.
Die Kommunikation zwischen den LP-Transporten der einzelnen Automaten erfolgt über die op-
tionale SMEMA-Schnittstelle oder die Siemens-Schnittstelle.
Für den Doppeltransport und auch für den Einfachtransport kann die feste Transportseite rechts
oder links gewählt werden. Eine Umrüstung der festen Transportseite von rechts auf links oder
umgekehrt ist bei diesem Transport möglich.
Der Transport der Leiterplatten wird mit optischen Sensoren überwacht und gesteuert. Hat die
Leiterplatte den Bestückbereich erreicht und die Lichtschranke passiert, wird sie abgebremst.
Eine Laserlichtschranke erfasst die Position der Leiterplatte. Sobald die Leiterplatte ihre Sollposi-
tion erreicht hat, wird das Transportband gestoppt und die Leiterplatte von der Unterseite her ge-
klemmt.
3.7.3 Definition der Transportspuren und Transportarten
Die rechte Transportspur (in Transportrichtung gesehen) wird als "Transport 1" bezeichnet, die
linke Transportspur als "Transport 2" (siehe Abb. 3.7 - 4
, Seite 108).
3.7.3.1 Definition der Transportspurbreite
3.7.3.2 Standardbreite
Die Standardbreite der Transportspur ist die maximale Transportbreite, die durch die Sollposition
der festen Transportwange vorgegeben ist. Sie beträgt maximal 216 mm pro Spur.
3.7.3.3 Überbreite Transportspur
Durch Verschieben der festen Transportwange aus Ihrer Sollposition lässt sich die Transportspur
auf maximal 242 mm verbreitern.
3.7.3.4 Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
Der Doppeltransport kann online zu einem Einfachtransport konfiguriert werden. Dazu wird eine
Transportspur vollständig zusammengefahren und deaktiviert (siehe Abb. 3.7 - 3
, Seite 107). Dies
ergibt eine Transportspurbreite von maximal 380 mm.
Betriebsanleitung SIPLACE D4i 3 Technische Daten des Automaten
Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 3.7 LP-Transportsystem
107
3
Abb. 3.7 - 3 Flexibler Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
3.7.3.5 Transportarten
Der flexible Doppeltransport lässt sich in zwei Modi betreiben:
Transportart synchron
Transportart asynchron
3.7.3.6 Transportart asynchron
Beschreibung 3
Im asynchronen Betrieb wird immer eine Leiterplatte in einer Transportspur bestückt, während
eine andere in der zweiten Transportspur in die Bestückposition gefahren wird. Damit wird die
volle Transportzeit eingespart, was speziell bei Leiterplatten mit geringer Taktzeit zu einer erheb-
lichen Leistungssteigerung führt.
Ist die Maschine mit Auftragsdaten (Nutzen, Rüstung) versorgt, werden zu jedem Zeitpunkt des
Bestückbetriebs die auf den Eingabebändern anstehenden Leiterplatten in das jeweilige Bearbei-
tungsband transportiert (bei freiem Bearbeitungsband). Der Bestückablauf startet, sobald eine LP
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 2
(feste Transportwange links)
Transportspur 2
deaktiviert
Transportspur 1 Transportspur 2 Transportspur 1
deaktiviert
LP-Transportrichtung LP-Transportrichtung
Feste Transportwange
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 1
(feste Transportwange rechts)
Bewegliche Transportwange