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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D4i 2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb des Automa te n Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 54 2.5.5 Sicherheit shinweise für die V erarbeitung von K ondensa…

Betriebsanleitung SIPLACE D4i 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb des Automaten
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WARNUNG 2
→ Greifen Sie niemals in die Spalte zwischen den BE-Wagen und dem Automatenständer
(Pos. 1 in Abb. 2.5 - 2
, Seite 52).
→ Es ist grundsätzlich untersagt, das Versorgungskabel (Pos. 3 in Abb. 2.5 - 2
, Seite 52) des
BE-Wagens an die Steckdose (Pos. 2 in Abb. 2.5 - 2
, Seite 52) des Automaten anzuschließen
und den BE-Wagen über die Druckluftsteuerung außerhalb des Automaten zu bedienen.
→ Schließen Sie das Versorgungskabel (Pos. 3 in Abb. 2.5 - 2
, Seite 52) für den BE-Wagen im-
mer an die Automatensteckdose (Pos. 2 in Abb. 2.5 - 2
, Seite 52) an, bevor Sie die Tisch-
platte absenken. Damit stellen Sie sicher, dass das Versorgungskabel immer auf der Seite
der Automatensteckdose liegt.
2.5.3 Sicherheitshinweise zum Absenken der BE-Tischplatte
WARNUNG QUETSCHGEFAHR 2
→ Greifen Sie beim Absenken der BE-Tischplatte niemals in den Spalt zwischen den Zuführ-
modulen und dem Leergurtleitkanal.
2.5.4 Sicherheitshinweise zum Bewegen des BE-Wagens
WARNUNG
Zur Vermeidung von Unfällen halten Sie sich unbedingt an nachstehende Regeln, wenn Sie den
BE-Wagen bewegen.
→ Fassen Sie den BE-Wagen immer mit beiden Händen an den Griffen, wenn Sie ihn verfahren.
→ Bewegen Sie den BE-Wagen nur mit abgesenktem BE-Tisch.
→ Beachten Sie, dass ein mit Zuführmodulen voll bestückter BE-Wagen ab einer Neigung von
ca. 20° seitlich oder nach vorne kippen kann.
→ Achten Sie darauf, dass die Fläche, auf der Sie den Wagen bewegen, auf jeden Fall eine we-
sentlich geringere Neigung hat.
→ Achten Sie darauf, nicht mit Hindernissen zu kollidieren. Bei entsprechender Geschwindigkeit
könnte der Wagen nach vorne kippen.

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2.5.5 Sicherheitshinweise für die Verarbeitung von Kondensatoren auf
Metallpulver-Basis
Die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpulver-Basis (z.B. Tantal) birgt bei deren Verar-
beitung Risiken. Das Risiko besteht darin, dass
– bei einer Zerstörung dieser Bauelemente plötzlich eine exotherme Reaktion, d.h. Hitzeent-
wicklung, stattfindet. Diese Hitzeentwicklung kann, abhängig von den Kapazitätswerten und
unter ungünstigsten Bedingungen in der Umgebung, Schaden verursachen.
– dieser Effekt grundsätzlich beim Zerschneiden solcher Bauelemente auftreten kann.
Zur Klärung, inwieweit die von Ihnen verarbeiteten Bauelemente davon betroffen sind, wenden
Sie sich bitte an Ihre Lieferanten.
Das vorgenannte Risiko kann in extrem seltenen Fällen auch im Schneidgerät der SIPLACE-
Maschinen auftreten und im Extremfall zu einem Schwelbrand im Gurtabfall führen.
Ungünstige Bedingungen sind unter anderem:
(1) Verbleiben der Bauelemente im Gurt bei der Überprüfung des eingestellten Taktes (bei dieser
Überprüfung kann das Zuführmodul ohne Entnahme der Bauteile durch den Operator wei-
tergetaktet werden).
(2) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, z.B. bei Deckfolienriss
(3) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, wenn Bauelemente beziehungsweise Gurte nicht der
Spezifikation entsprechen und dadurch eine hohe Abholfehlerrate verursachen.
2
Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um das Risiko bei der Bestückung von Kondensa-
toren auf Metallpulver-Basis zu minimieren.
(1) Bei manuellem Weitertakten des Gurtes sind die in der Gurttasche verbleibenden Bauteile
durch den Operator zu entfernen.
(2) Bei Deckfolienrissen sind beispielsweise die im Gurt verbleibenden Bauelemente durch den
Bediener zu entfernen.
Damit Tantalkondensatoren bei Abholfehlern nicht zum Brand des Gurtmaterials beim Gurtschnitt
führen, wurde die Bedienoberfläche um die Option "Bei Abholfehler Bauelement aus dem Gurt
nehmen" erweitert. Dazu muss in SIPLACE Pro diese Option aktiviert sein. Am Bestückautomaten
wird das nicht abgeholte Bauelement einmal weitergetaktet und liegt dann im Gurt zur Entnahme
bereit. Die Spur ist deaktiviert, und der Bediener wird mit einer Fehlermeldung darauf hingewie-
sen, das Tantal-Bauelement aus dem Gurt zu nehmen.
HINWEIS: 2
Die manuelle Entnahme nicht abgeholter Tantalkondensatoren durch den Bediener ist in
Abschnitt 3.9.6, Seite 121 beschrieben.

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2.5.6 Sicherheitshinweise zum Eingreifschutz am Ein-/Ausgabeband
QUETSCHGEFAHR 2
Der Eingreifschutz muss immer auf die Höhe der zu bearbeitenden Leiterplatte eingestellt wer-
den. Dabei soll der Zwischenraum zwischen Eingreifschutz und Schutzleiste so klein wie möglich
sein. Der Eingreifschutz ist am Eingabe- und Ausgabeband des Leiterplattentransports montiert.
→ Greifen Sie niemals durch den Spalt des Eingreifschutzes in das Innere des Automaten. Es
besteht Quetschgefahr durch den Hubtisch.
→ Stellen Sie die Höhe des Eingreifschutzes an den Langlöchern so ein, dass die zu bearbei-
tende Leiterplatte durchtransportiert werden kann.
2
Abb. 2.5 - 3 Eingreifschutz am Ein-/Ausgabeband des Automaten
(1) Schutzleiste (fest montiert)
(2) Eingreifschutz (verstellbar)
(3) Langlöcher zur Höhenverstellung
(4) Abdeckklappe