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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D4i 2.6 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 64 2.6.2.4 Funktionsbeschreibung Hauptschalter in Stellung AUS (siehe Pos. 1 in Abb. 2.6…

Betriebsanleitung SIPLACE D4i 2 Betriebssicherheit
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2.6.2.3 Lage von Steuerrechner, Anschlussdosen und Taster für BE-Wagen
2
Abb. 2.6 - 6 Steuerrechner, Anschlussdosen und Taster für BE-Wagen
2
(1) Anschlussdose für BE-Wagen
(2) Drucktaster zum Anheben der BE-Tische, darüber das aufklappbare Abdeckblech
(3) Steuerrechner
(T) LP-Transportrichtung

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2.6.2.4 Funktionsbeschreibung
Hauptschalter in Stellung AUS (siehe Pos. 1 in Abb. 2.6 - 3
) 2
Der Hauptschalter trennt die drei Phasen U, V und W vom Netz.
WARNUNG 2
Trotz ausgeschaltetem Hauptschalter führen folgende Komponenten der Stromversorgung noch
lebensgefährliche Spannungen:
– Einspeiseklemmen X100 (Pos. 3 in Abb. 2.6 - 7
, Seite 67)
– Entladedrossel Z2 (Pos. 5 in Abb. 2.6 - 7
), Sicherungen FU, FV, FW und FBU (Pos. 2 in Abb.
2.6 - 7
)
– Netzfilter Z1 (Pos. 6 in Abb. 2.6 - 7
)
– Servicesteckdose BU1 (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 7
)
– Kabelanschlussklemmen 1, 3 und 5 des Hauptschalters S1 (Pos. 7 in Abb. 2.6 - 7
)
– Die Farbe aller Einzeladern, die auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Strom führen, ist
braun.
→ Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körper-
verletzung sowie erheblichem Sachschaden führen.
→ Beachten Sie deshalb die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere
DIN EN 60 204, Teil 1) bzw. die Vorschriften Ihres Landes.
→ Nur entsprechend qualifiziertes und geschultes Personal darf die Schutztüre der Stromver-
sorgung öffnen.
Hauptschalter in Stellung EIN 2
Nach dem Einschalten des Hauptschalters starten Steuerrechner und Maschinencontroller. Alle
Versorgungsspannungen mit Ausnahme der Zwischenkreisspannungen für die Portalachsen
(200 V) und Sternachsen (150 V) werden bereitgestellt.
Stopptaster schwarz (Pos. 2 und 7 in Abb. 2.6 - 3 und Pos. 3 und 5 in Abb. 2.6 - 4) 2
Mit diesen Tastern stoppen Sie den Automaten.
Starttaster weiß (Pos. 3 und 6 in Abb. 2.6 - 3 und Pos. 2 und 4 in Abb. 2.6 - 4) 2
Nach dem Einschalten des Hauptschalters werden Sie aufgefordert, den Starttaster zu drücken,
um den Automaten für Bestückaufträge zu starten. Dieselbe Aufforderung geht an Sie, wenn Sie
die Schutzhauben geöffnet oder den NOT-HALT-Taster gedrückt hatten.

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Bauelementezähler (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 3) 2
Hier können Sie die Zahl der bestückten Bauelemente ablesen.
NOT-HALT-Taster, mit zwangsläufiger Verrastung
(Pos. 5 in Abb. 2.6 - 3
und Pos. 1 in Abb. 2.6 - 4) 2
Der NOT-HALT-Taster ist ein Taster mit rotem Knopf, der nach der Betätigung in dieser Position
eingerastet bleibt. Bei Betätigung des NOT-HALT-Tasters öffnet der Schaltkontakt des Sicher-
heitskreises - die Schützsicherheitskombination (SSK K1) löst aus. Die Zwischenkreisspannung
(200 V) für die Portalachsen und die Zwischenkreisspannung (150 V) für die Sternachsen werden
abgeschaltet. Die Servoverstärker der DP- bzw. Z-Achsen werden weiterhin mit 40 V- versorgt.
Der Meldekontakt des NOT-HALT-Tasters schließt und am Bildschirm wird die Meldung "NOT-
HALT betätigt" ausgegeben. Folgende Baugruppen werden deaktiviert:
– LP-Transport
– LP-Klemmung
– Breitenverstellung
– Laserlichtschranke und
– Leergurtschneideinrichtung
HINWEIS Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Maschine wieder funkti-
onsfähig ist, fortgesetzt oder abgebrochen werden. 2
Schutzhaubenschalter 1, 2, 3 und 4 (Pos. 1, 2, 3 und 4 in Abb. 2.6 - 5) und Schutzschalter für
die Abdeckklappen an Ein- und Ausgabeseite des LP-Transports (Pos. 5 und 6 in Abb. 2.6 - 5
)2
Diese Schalter überprüfen, ob die Schutzhauben und Abdeckklappen geschlossen sind. Sind di-
ese geschlossen, sind der NOT-HALT-Kontakt geschlossen und der Meldekontakt geöffnet. Beim
Öffnen einer der Hauben oder Abdeckklappen wird der NOT-HALT-Kontakt geöffnet und der Mel-
dekontakt geschlossen. Einzelne Komponenten werden deaktiviert bzw. bleiben aktiviert (siehe
Abb. 2.6 - 8
, Seite 69).
Anschlussdosen für die BE-Wagen (Pos. 1 in Abb. 2.6 - 6) 2
Über diese Anschlüsse werden die BE-Wagen mit den nötigen Spannungen und der Druckluft ver-
sorgt. Auch die Anschlüsse für die Sicherheits- bzw. Meldekreise sind in diese Anschlussdosen
integriert. Damit wird verhindert, dass der Automat bei nicht angedockten BE-Wagen gestartet
werden kann. Ist der BE-Wagen nicht angeschlossen, löst die Schützsicherheitskombination aus
und deaktiviert alle Baugruppen.