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SIPLACE N ETZWERKKONFIGURATIO N Seite 28 von 7 5 9 (5=(,&+1,66( 02817(1 Die von NFS freigegebenen Verzeichnisse der entfernten Rechnern k ö nnen mit dem PRXQW Befehl in das lo k ale Dateisystem aufgenommen werd…

SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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+LQZHLV
Die Rechner, die in der Datei /etc/exports genannt werden, müssen auch in
der Datei /etc/hosts eingetragen sein.
H[SRUWIV
Jedesmal, nachdem Änderungen in der Datei
/etc/exports vorgenommen
wurden, muß diese Datei von den beteiligten Dämonen neu eingelesen werden.
Dazu ist das Programm H[SRUWIV mit dem Schalter -a auszuführen.
Beispiel:
# exportfs -a
Wird das Programm ohne Schalter aufgerufen, werden die lokal freigegeben
Verzeichnisse angezeigt.
Beispiel:
# exportfs
# /u -access=aut96505:aut97164
In diesen Beispiel haben die Rechner DXWundDXW Zugriff auf das
Verzeichnis „/u“.
VKRZPRXQW
Mit dem Programm VKRZPRXQW kann man sich die freigegebenen Verzeichnisse
entfernter Rechner ansehen. Geben Sie dazu
VKRZPRXQWHUHFKQHUQDPH
ein.
Beispiel:
# showmount -eaut96437
# export list for aut96437.wmw.com
# /u aut99001
In diesen Beispiel hat nur der Rechner DXW Zugriff auf das Verzeichnis
„/u“.
Sollte der Zugriff auf den gewünschten Rechner nicht klappen, kann man mit
diesem Programm kontrollieren, ob man überhaupt eine Zugriffsberechtigung
auf das Verzeichnis des Fremdrechners hat. Ist der eigene Rechner hinter dem
Verzeichnis nicht aufgelistet, hat man keine Zugriffsberechtigung und das Ver-
zeichnis kann nicht gemountet werden.
Fehlermeldung: „
RPC: Program not registered“
Lösung: ???

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9(5=(,&+1,66(02817(1
Die von NFS freigegebenen Verzeichnisse der entfernten Rechnern können mit
dem PRXQW Befehl in das lokale Dateisystem aufgenommen werden.
PRXQWI1)65HFKQHUQDPH3IDG PRXQWYHU]HLFKQLV
PRXQW±I1)6DXWX6'+PQW
In diesem Beispiel wird von dem entfernten Rechner DXW das Verzeichnis
„/u/SDH“ in das lokale Verzeichnis „/mnt“ eingehängt (gemountet).
$FKWXQJ
Ist der entfernte Rechner nicht erreichbar, kann dies dazu führen, daß das ge-
samte System hängt!
Welche Verzeichnisse aktuell gemountet sind, kann man sich mit dem Befehl
/etc/PRXQW
anzeigen lassen.
HWFPRXQW
RQGHYURRWUHDGZULWHRQ:HG)HE
VWDQGRQGHYERRWUHDGRQO\RQ:HG)HE
QIVRQDXWSLGUHDGRQO\UHPRWHRQ:HG)HE
'(5$87202817(5
Mit Hilfe des $XWRPRXQWHUV kann komfortabel auf Verzeichnisse auf entfernten
Rechnern zugegriffen werden. Die Verzeichnisse auf den entfernten Rechnern
werden erst gemountet, wenn darauf zugegriffen wird. Die Verzeichnisse wer-
den automatisch wieder geunmountet, wenn länger als 5 min kein Zugriff mehr
erfolgt.
Welche Verzeichnisse von welchen Rechnern in welche lokalen Verzeichnisse
gemountet werden sollen, wird durch die Dateien
/etc/auto.masterund
/etc/auto.nfs gesteuert (indirekt automount map).

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/etc/hosts
/etc/exports
/etc/hosts
/etc/auto.master
/etc/auto.nfs
/umount
Abbildung 4.3: Automounter Konfiguration
Beispiel einer /etc/auto.master Datei:
Abbildung 4.4: /etc/auto.master Datei
In der /etc/auto.master Datei wird angegeben, in welchem lokalem Ver-
zeichnis auf die gemounteten Verzeichnisse zugegriffen werden kann, und in
welcher Datei die zu mountenden Fremdrechner aufgelistet sind.
Im obigen Beispiel kann in dem lokalen Verzeichnis
/nfs auf die gemounteten
Verzeichnisse zugegriffen werden.
Die Datei
/etc/auto.nfs enthält alle Rechner und Pfadnamen der zu moun-
tenden Verzeichnisse.
Beispiel einer
/etc/auto.nfs Datei
In der Datei /etc/auto.nfs wird zeilenweise
- das lokale Mount-Verzeichnis,
- optionale Mount-Parameter
- der Rechner mit dem absoluten Pfad des zu mountenden Verzeichnisses
angegeben .
Abbildung 4.5: /etc/auto.nfs Datei