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SIPLACE N ETZWERKKONFIGURATIO N Seite 29 von 7 5 /e tc/hosts /e tc/ex po rts /e tc/hosts /e tc/auto .m aste r /e tc/auto .nfs /u mo unt Abbildung 4.3: Automounter Konfi guration Beispiel einer /etc/auto.master Datei: Abb…

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SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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Die von NFS freigegebenen Verzeichnisse der entfernten Rechnern können mit
dem PRXQW Befehl in das lokale Dateisystem aufgenommen werden.
PRXQWI1)65HFKQHUQDPH3IDG PRXQWYHU]HLFKQLV
PRXQW±I1)6DXWX6'+PQW
In diesem Beispiel wird von dem entfernten Rechner DXW das Verzeichnis
/u/SDH in das lokale Verzeichnis /mnt eingehängt (gemountet).
$FKWXQJ
Ist der entfernte Rechner nicht erreichbar, kann dies dazu führen, daß das ge-
samte System hängt!
Welche Verzeichnisse aktuell gemountet sind, kann man sich mit dem Befehl
/etc/PRXQW
anzeigen lassen.
HWFPRXQW
RQGHYURRWUHDGZULWHRQ:HG)HE
VWDQGRQGHYERRWUHDGRQO\RQ:HG)HE
QIVRQDXWSLGUHDGRQO\UHPRWHRQ:HG)HE
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Mit Hilfe des $XWRPRXQWHUV kann komfortabel auf Verzeichnisse auf entfernten
Rechnern zugegriffen werden. Die Verzeichnisse auf den entfernten Rechnern
werden erst gemountet, wenn darauf zugegriffen wird. Die Verzeichnisse wer-
den automatisch wieder geunmountet, wenn länger als 5 min kein Zugriff mehr
erfolgt.
Welche Verzeichnisse von welchen Rechnern in welche lokalen Verzeichnisse
gemountet werden sollen, wird durch die Dateien
/etc/auto.masterund
/etc/auto.nfs gesteuert (indirekt automount map).
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/etc/hosts
/etc/exports
/etc/hosts
/etc/auto.master
/etc/auto.nfs
/umount
Abbildung 4.3: Automounter Konfiguration
Beispiel einer /etc/auto.master Datei:
Abbildung 4.4: /etc/auto.master Datei
In der /etc/auto.master Datei wird angegeben, in welchem lokalem Ver-
zeichnis auf die gemounteten Verzeichnisse zugegriffen werden kann, und in
welcher Datei die zu mountenden Fremdrechner aufgelistet sind.
Im obigen Beispiel kann in dem lokalen Verzeichnis
/nfs auf die gemounteten
Verzeichnisse zugegriffen werden.
Die Datei
/etc/auto.nfs enthält alle Rechner und Pfadnamen der zu moun-
tenden Verzeichnisse.
Beispiel einer
/etc/auto.nfs Datei
In der Datei /etc/auto.nfs wird zeilenweise
- das lokale Mount-Verzeichnis,
- optionale Mount-Parameter
- der Rechner mit dem absoluten Pfad des zu mountenden Verzeichnisses
angegeben .
Abbildung 4.5: /etc/auto.nfs Datei
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In diesem Beispiel wird das Verzeichnis /u auf dem entfernten Rechner
aut99001 in das lokale Verzeichnis /nfs/aut99001 mit Schreib-/Lesezu-
griffsrechten und mit Softmountig gemountet.
Der absolute Zugriffspfad wird aus der Angabe in der
/etc/auto.master Datei
und der
/etc/auto.nfs Datei gebildet.
In diesem Beispiel lautet der absolute Pfad, um auf das Verzeichnis /u des
entfernten Rechners aut96001 zuzugreifen
/nfs/aut96001 .
Änderungen in der Datei
/etc/auto.nfs können entweder durch Reboot des
Rechners oder durch die Kommandosequenz
QIVVWRSQIVVWDUW
gültig gemacht werden.
Weitergehende Informationen sind in der ManPage von DXWRPRXQW zu finden.
 =(175$/('$7(1+$/781*
Die Linienrechner-Applikation greift standardmäßig auf die Stammdatenhaltung
im Pfad /u/SDH/SMT/Data zu. Es gibt aber auch die Möglichkeit auf eine an-
dere Stammdatenhaltung umzuschalten. Wählen Sie dazu in der Linienrechner-
Applikation im Menü 'LHQVWH die Option 'DWHQKDOWXQJ an.
Abbildung 4.6: Umschalten auf zentrale Datenhaltung
Um auf eine andere Datenhaltung umzuschalten, wählen Sie die Option =HQ
WUDOHU'DWHQ]XJULII aus und geben Sie den Pfad zu der Datenhaltung an. Auf
eine andere Datenhaltung kann nur umgeschaltet werden, wenn folgende Be-
dingungen erfüllt sind:
1. Es dürfen keine Aufträge vorgegeben sein.
2. Es dürfen keine Machbarkeitsprüfungen oder andere Übersetzer gestartet
sein.
3. Es dürfen keine Editoren geöffnet sein, die ungesicherte Daten enthalten.
4. Die andere Datenhaltung muß die Verzeichnisse Stammdaten und Auf-
tragsdaten enthalten.