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SIPLACE NETZWERKKONFIGURATION
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0$6&+,1(1&21752//(5⇔/,1,(15(&+1(5
Bei Stationssoftwareversionen vor 404.xx kommuniziert der Linienrechner mit
dem Maschinen-Controller. Während der Installation der Software muß die IP-
Adresse und die Port-ID eingegeben werden. Die IP-Adresse wird in der Datei
hosts, die Port-ID in der Datei services gespeichert. Beide Dateien befinden
sich im Verzeichnis
c:\etc.
.21752//('(51(7=:(5.(,167(//81*(1$0/,1,(1
5(&+1(5
6&223(16(59(5;
Die wichtigsten Dateien für die TCP/IP-Protokolleinstellungen sind die Dateien
/etc/hosts und /etc/tcp. Deshalb kontrollieren Sie bei Netzwerkproblemen
als erstes, ob die Einstellungen in diesen Dateien korrekt sind!
• Kontrollieren Sie die Einträge in der Datei
/etc/hosts
Es müssen die IP-Adressen und die dazugehörigen Hostnamen eingetragen
sein. Es dürfen keine doppelten Einträge vorhanden sein. Löschen Sie alle
doppelten IP-Adressen oder Hostnamen.
• Kontrollieren Sie die Datei
/etc/tcp
Hier müssen die IP-Adressen des Rechners den Netzwerkkarten zuge-
ordnet worden sein. Die IP-Adressen für die LAN-Karten, die in der Datei
/etc/hosts stehen, müssen auch hier eingetragen sein.
• Kontrollieren Sie die Datei
/etc/systemid
Hier muß der Hostname korrekt eingetragen sein.
Sind die IP-Adressen unterschiedlich, kommt es zu einem Portmapper Fehler.
Die Netzwerksoftware konnte nicht ordnungsgemäß starten. Der Start der Lini-
enrechnersoftware schlägt ebenfalls fehl.
Die Vergabe der IP-Adressen und Hosteinträge muß überprüft werden.
+RVWV'DWHL
In der Datei
/etc/hosts wird die Zuordnung von IP-Adresse zu Hostname vor-
genommen. Neben dem Hostnamen können noch weitere Alias-Namen ange-
geben werden.
Abbildung 4.15: /etc/hosts Datei am Linienrechner

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7FS'DWHL
In der Datei
/etc/tcp wird unter anderem die Zuordnung von IP-Adresse zur
Netzwerkkarte vorgenommen.
Die Datei
/etc/tcp darf unter keinen Umständen gelöscht oder durch eine an-
dere WFSDatei ersetzt werden. Durch das Löschen geht die Verknüpfung (der
Link) zur Original WFSDatei
/var/opt/K/SCO/tcp/2.1.1Eb/etc/tcp verloren!
Der Rechner läuft bei einem Neustart nicht mehr richtig hoch.
Änderungen an der TCP/IP-Konfiguration sollten nur mit den Netzwerkkonfi-
guration-Manager durchgeführt werden. Manuelle Änderungen in den Dateien
sollten nur von ausgebildeten Personen und mit aller Vorsicht vorgenommen
werden.
Auszug aus einer
/etc/tcp-Datei unter SCO Open Server 5.0.x
Abbildung 4.16: Ausschnitt der Datei /etc/tcp
net0: Netzwerkkarte für das Kunden-LAN mit der IP-Adresse 139.10.100.123
net1: Netzwerkkarte für das SIPLACE-LAN mit der IP-Adresse 132.85.10.121
.RPPDQGRV]XU1HW]ZHUNNRQWUROOH
Mit den folgenden Kommandos kann die Netzwerkfunktionalität kontrolliert wer-
den.
4.9.1.3.1 ifconfig
Unter SCO UNIX 5.0.x (nicht 3.0!) können Sie mit dem Befehl
LIFRQILJD
die Einstellungen der Netzwerkkarten anzeigen lassen.
Abbildung 4.17: Kommando LIFRQILJ

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Es werden alle konfigurierten Netzwerkgeräte angezeigt:
- das Softwareseitig realisierte Loopback Device OR,
- die Netzwerkkarten QHW und QHW jeweils mit
- IP-Adresse,
- Netmask,
- Broadcast Adresse
- MAC-Adresse.
Die Bedeutung der weiteren Parameter können Sie in der ManPage von LIFRQILJ
nachlesen.
4.9.1.3.2 ping
Mit dem SLQJ Kommando können die Netzwerkverbindungen überprüft werden.
Mit dem Befehl
ping -c5 KRVWQDPH oder
ping -c5 ,3$GUHVVH
werden 5 Pakete zum entfernten Rechner ÄKRVWQDPH³ gesendet
1HW]ZHUN]XUHLJHQHQ1HW]ZHUNNDUWHSUIHQ
Abbildung 4.18: Eigene Netzwerkkarte kontrollieren
Tritt ein Paketverlust auf, nachdem es schon mal geklappt hat, ist irgend etwas
mit der Netzwerkkarte nicht in Ordnung.