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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CF 2.4 Sicherheitshinweise zum Betrieb des Auto maten Softwarevers ion SR.101.xx Ausgab e 06/2003 DE 42 2.4.5 Den Bestückauto maten gegen V errut s chen s ichern In erdbebe …

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Betriebsanleitung SIPLACE CF 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.101.xx Ausgabe 06/2003 DE 2.4 Sicherheitshinweise zum Betrieb des Automaten
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2.4.4 Sicherheitshinweise zum Öffnen und Schließen der Schutzhauben
Um jegliches Verletzungsrisiko beim Öffnen und Schließen der Schutzhauben an den Automaten
auszuschließen, hat der Betreiber das Bedienpersonal anzuhalten, die Schutzhauben aus-
schließlich gemäß nachfolgender Beschreibung zu bedienen.
QUETSCHGEFAHR FÜR HÄNDE BEI UNSACHGEMÄSSEM ÖFFNEN
ODER SCHLIESSEN DER SCHUTZHAUBEN
Greifen Sie zum Öffnen oder Schließen der Schutzhauben grundsätzlich mit
beiden Händen in diese Griffmulden (siehe Punkt (1) der Abb. 2.4 - 2). Mit dieser
’Zweihandbedienung’ schließen Sie das Verletzungsrisiko an den Händen aus. Darüber hinaus
vermeiden Sie, dass sich die Schutzhauben beim Öffnen bzw. Schließen verkanten und dadurch
die Führungen übermäßig belastet werden. 2
2
Abb. 2.4 - 2 Schutzhauben am SIPLACE-Automaten
(1) Griffmulden zum Öffnen und Schließen der Schutzhauben
(2) Schutzhaube
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2.4 Sicherheitshinweise zum Betrieb des Automaten Softwareversion SR.101.xx Ausgabe 06/2003 DE
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2.4.5 Den Bestückautomaten gegen Verrutschen sichern
In erdbebengefährdeten Gebieten ist es notwendig, den Bestückautomaten gegen Verrutschen
zu sichern.
Dazu sind in die Maschinenfüße zwei Bohrungen für Schrauben (M8) eingelassen.
Æ Befestigen Sie den Automaten mit den Schrauben am Boden, wie dies in der nachstehenden
Abbildung dargestellt ist.
2
Abb. 2.4 - 3 Automaten gegen Verrutschen sichern
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2.4.6 Sicherheitshinweise für die Verarbeitung von Kondensatoren auf
Metallpulver-Basis
Die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpulver-Basis (z.B. Tantal) birgt bei deren Verar-
beitung Risiken. Das Risiko besteht darin, dass
bei einer Zerstörung dieser Bauelemente plötzlich eine exotherme Reaktion, d.h. Hitzeent-
wicklung, stattfindet. Diese Hitzeentwicklung kann, abhängig von den Kapazitätswerten und
unter ungünstigsten Bedingungen in der Umgebung, Schaden verursachen.
dieser Effekt grundsätzlich beim Zerschneiden solcher Bauelemente auftreten kann.
Zur Klärung, inwieweit die von Ihnen verarbeiteten Bauelemente davon betroffen sind, wenden
Sie sich bitte an Ihre Lieferanten.
Das vorgenannte Risiko kann in extrem seltenen Fällen auch im Schneidgerät der SIPLACE-
Maschinen auftreten und im Extremfall zu einem Schwelbrand im Gurtabfall führen.
Ungünstige Bedingungen sind unter anderem:
(1) Verbleiben der Bauelemente im Gurt bei der Überprüfung des eingestellten Taktes (bei dieser
Überprüfung kann der Förderer ohne Entnahme der Bauteile durch den Operator weiterge-
taktet werden).
(2) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, z.B. bei Deckfolienriss
(3) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, wenn Bauelemente beziehungsweise Gurte nicht der
Spezifikation entsprechen und dadurch eine hohe Abholfehlerrate verursachen.
Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um das Risiko bei der Bestückung von Kondensato-
ren auf Metallpulver-Basis zu minimieren.
(1) Bei manuellem Weitertakten des Gurtes sind die in der Gurttasche verbleibenden Bauteile
durch den Operator zu entfernen.
(2) Bei Deckfolienrissen sind beispielsweise die im Gurt verbleibenden Bautelemente durch den
Bediener zu entfernen.
WARNUNG 2
Zur Vermeidung des bestehenden Risikos ist es zwingend erforderlich, für die Bestückung solcher
Bauelemente die dafür freigegebenen Förderer zu verwenden. Diese sind:
für die Bauform C/D Art.-Nr.: 00141118-01
für die Bauform E Art.-Nr.: 00141117-01 2