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Installations anleitung SIPLACE Engin eering Data Manager ( EDM) Version 1.9 Ausgabe 0 2/2011 46 t ClearComm entAfterDataTransfer fals e D aten transfer -Manage r Legt fest, ob nach dem Push d as Kommentarfenster gelösch…

Installationsanleitung SIPLACE Engineering Data Manager (EDM) Version 1.9 Ausgabe 02/2011
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Falls
OperatorMayOverride.ConfirmAtLineServer
aktiviert ist, dient diese Einstellung als Default-Wert
und kann an dem Datentransfer-Manager für jeden
einzelnen Push überschrieben werden.
AllowReject
false Datentransfer
-Manager
Legt fest, ob der Line Engineer einen Push ablehnen
darf (oder gepushte Objekte auf jeden Fall importieren
muss). Falls OperatorMayOverride.AllowReject
aktiviert ist, dient diese Einstellung als Default-Wert
und kann an dem Datentransfer-Manager für jeden
einzelnen Push überschrieben werden.
AllowDelay true Datentransfer
-Manager
Legt fest, ob der Line Engineer einen Push verzögern
darf. Durch das Verzögern wird das GUI an der EDM-
Linie für eine bestimmte Zeit minimiert dargestellt, um
das Arbeiten an der EDM-Linie nicht zu behindern.
Falls OperatorMayOverride.AllowDelay aktiviert
ist, dient diese Einstellung als Default-Wert und kann
an dem Datentransfer-Manager für jeden einzelnen
Push überschrieben werden.
OperatorMayOverride.AllowDelay false Datentransfer
-Manager
In dem Datentransfer-Manager kann AllowDelay
überschrieben werden
OperatorMayOverride.AllowReject false Datentransfer
-Manager
In dem Datentransfer-Manager kann AllowReject
überschrieben werden
OperatorMayOverride.ConfirmAtLineServer false Datentransfer
-Manager
In dem Datentransfer-Manager kann
ConfirmAtLineServer überschrieben werden
5.2.4.4 Schutz vor Überschreiben von aktuellen Produktions-Daten
In manchen Fällen macht es Sinn, das Pushen von Losen oder Leiterplatten, die gerade auf der
Produktionslinie bestückt werden, zu unterdrücken. In der Grundeinstellung des Push Mode wird der
Anwender an der Linie aufgefordert, den Push zu bestätigen; die Entscheidung über den Zeitpunkt des
Imports der Daten liegt bei ihm. Falls dieser Dialog nicht gewünscht wird (z.B. ConfirmAtLineServer ist
„false“), würde der Push sofort durchgeführt werden. Mit den folgenden Einstellungen wird der Import
der Daten solange verzögert, bis ein neues Los vorgegeben wird. Die Feineinstellungen
(EnableLineDataConflictChecks.Board, EnableLineDataConflictChecks.Job,…) beziehen
sich auf den Typ der gepushten Objekte; davon abhängige Daten werden nicht betrachtet (falls zum
Beispiel ein Los produziert wird, welches Setup A benötigt, wird Setup A dennoch überschrieben, falls ein
anderes Los mit Setup A importiert werden soll).
Einstellung Default Gültig für Erläuterung
EnableLineDataConflictChecks false Line Aktiviert den Schutz vor Überschreiben.
EnableLineDataConflictChecks.Board true Line Schützt die aktuell produzierte Leiterplatte
EnableLineDataConflictChecks.Job false Line Schützt den aktuell produzierten Auftrag
EnableLineDataConflictChecks.ProductionSchedule false Line Schützt den aktuellen Produktionsplan
EnableLineDataConflictChecks.Recipe true Line Schützt das aktuell produzierte Los
EnableLineDataConflictChecks.Setup true Line Schützt die aktuell produzierte Rüstung
5.2.4.5 Einstellungen der Data Transfer/Push Mode GUI
5.2.4.5.1 Verhalten
Einstellung Defaul Gültig für Erläuterung

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t
ClearCommentAfterDataTransfer false Datentransfer
-Manager
Legt fest, ob nach dem Push das Kommentarfenster
gelöscht wird.
ClearDisplayNameAfterDataTransfer false Datentransfer
-Manager
Legt fest, ob nach dem Push der Anzeigename
gelöscht wird.
ClearLineSelectionAfterDataTransfer false Datentransfer
-Manager
Legt fest, ob nach dem Push die Auswahl der Linien
zurückgesetzt wird.
ClearObjectSelectionAfterDataTransfer true Datentransfer
-Manager
Legt fest, ob nach dem Push die Auswahl der Objekte
zurückgesetzt wird.
5.2.4.5.2 Parameter
Einstellung Default Gültig für Erläuterung
LineDataTransferStatusMonitor.OldEntriesThreshold 30 days Datentransfer-
Manager
Gibt an, ab welcher Zeitspanne ein Eintrag im
Status Monitor des Datentransfer-Manager als
„alt“ eingestuft (und damit durch den „Lösche alte
Einträge“-Button entfernt) wird.
History.MaxiumLength 10 Datentransfer-
Manager
Maximale Anzahl von Verlaufs-Einträgen in dem
Datentransfer-Manager
5.2.5 Konfiguration der VDM Blob-Funktionen
Für die Benutzung der VDM-Blobfunktionen müssen bei jedem Line-Server die Namen der ihm zugeordneten
SPI-Linien in seine Konfigurationsdatei eingetragen werden (siehe 5.2.3.24 Zugeordnete SPI Linien). Wird diese
Sektion leer gelassen, werden Blobs für alle Linien akzeptiert.

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5.3 Konfiguration des Workflows
Der Produktionsprozess wird von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich ausgestaltet und damit variiert
auch der Prozess der Datenhaltung. Dabei treten zwei Aspekte besonders deutlich hervor:
• Der eigentliche Prozess des Datenflusses – der dynamische Anteil – zwischen dem zentralen Server
(EDM Master-Server) und den dezentralen Clients (EDM Linien-Server) und
• Art und Umfang der zu übertragenden Daten – der statische Teil.
Kundenprozesse können sich in einem, aber auch in beiden Teilen des Prozesses unterscheiden. Dieser
Abschnitt beschäftigt sich mit dem dynamischen Anteil, der eigentlichen Datenflusssteuerung. Auf die
Konfiguration des statischen Anteils – die Application Templates – wird in 5.4.1 Application Templates
eingegangen.
HINWEIS:
Der Workflow muss nur konfiguriert werden, falls die Standardwerte in der Umgebung
nicht funktionieren.
5.3.1 Theorie …
Die Abbildung des Produktionsprozesses des Kunden wird mit Hilfe eines Zustandsautomaten in einen
Workflow abgebildet. Ein Automat ist ein Konstrukt, das aus der theoretischen Informatik kommt. Zum
Verständnis der folgenden Punkte ist es von Nutzen, einige Begriffe zu kennen.
Ein Zustandautomat besteht im Allgemeinen aus:
• Einer Menge von Zuständen. Im folgenden Q genannt
• Genau einem zu Q zugehörigen Startzustand.
• Eine Teilmenge von Q, die die gültigen Endzustände enthält.
• Eine Teilmenge von Q, die Fehlerzustände enthält.
• Einer Menge von Ereignissen
1
• Eine Menge von Zustandsübergängen – Transitionen – die von einem Zustand q
1
bei Eintreten eines
bestimmten Ereignisses in einen Zustand q
2
übergeht. Pro Zustands-Ereignis-Paar kann höchstens
eine Transition definiert sein.
5.3.2 … und Praxis
5.3.2.1 Syntax und Möglichkeiten
Die Theorie des vorigen Abschnittes muss jetzt in einer praktisch handhabbaren Form umgesetzt werden.
Dies geschieht in der Client Workflowkonfigurationsdatei (vgl. auch 5.2.3.21
1
Diese Menge von Ereignissen wird in der Theoretischen Informatik „Eingabealphabet“ genannt. Dies nur für die
Interessierten.