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Installations anleitung SIPLACE Engin eering Data Manager ( EDM) Version 1.9 Ausgabe 0 2/2011 9 Technisch bas iert die Datenübertra gung in beide R ichtungen auf dem Datenmodell- Export bzw. -Import von SIPLAC E Pro, der…

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Installationsanleitung SIPLACE Engineering Data Manager (EDM) Version 1.9 Ausgabe 02/2011
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2.7 EDM Konfiguration
Die EDM Konfiguration ist die zentrale Stelle für die Konfiguration der kundenspezifischen Einstellungen.
Dort finden sich die Möglichkeiten
• Zum Erstellen und Verwalten von Application Templates
• Zum Konfigurieren von Email-Benachrichtigungen über eintreffende Benachrichtigungen
Die Konfigurationsmöglichkeiten und die Benutzeroberfläche sind in den Abschnitten 5.4.1 Application
Templates und 5.4.2 Email-Konfiguration beschrieben.
2.8 EDM Filterkonfiguration
Die EDM Filterkonfiguration erlaubt das Konfigurieren der EDM Benachrichtigungen. Die
Konfigurationsmöglichkeiten und die Benutzeroberfläche sind in dem Punkt 5.5 Filterkonfiguration
beschrieben
2.9 EDM Line Server
Der EDM Line Service ist der Gegenpart des EDM Master Service. Er überwacht die vom Nutzer an der
lokalen SIPLACE Pro Datenbank durchgeführten Änderungen, protokolliert diese und sendet Sie an den
Master Service zum Eintrag in den Clearing Pool.
2.10 EDM Tool
Das EDM Tool ist ein Hilfsprogramm, welches auf den Master- und Linien-Servern läuft und den Status der
EDM Services (Master- bzw. Linien-Service) sowie die Integrität der EDM Konfigurationsdateien
überwacht.
Es dient außerdem zur Eingabe von Kommentaren zu neu ausgelösten Benachrichtigungen. Das EDM
Tool wird dazu auf dem Linien-Server installiert.
Die Eingabe der Kommentare kann auch auf einem anderen Rechner als dem Linien-Server erfolgen.
Dazu muss das EDM Tool auf diesem Rechner installiert werden und ein Eintrag in der Konfigurationsdatei
des Linien-Servers angepasst werden (5.2.3.14 EDM Tool Endpunkt).
3 Datenübertragung
SIPLACE EDM wurde entwickelt, um eine dezentrale Datenhaltung für SIPLACE Pro zur Verfügung zu
stellen. Voraussetzung für das Erreichen dieses Ziels ist es, eine effiziente, selektive Datenübertragung
vom Master-Server auf die Linien-Server und in die Gegenrichtung zu garantieren. Änderungen, die
dezentral gemacht werden, fließen wieder in den zentralen Datenbestand ein, so dass dieser – so aktuell
wie möglich – einen fertigungsweit gültigen Datenbestand enthält.
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Technisch basiert die Datenübertragung in beide Richtungen auf dem Datenmodell-Export bzw. -Import
von SIPLACE Pro, der auch in SIPLACE Pro Desk bekannt ist und dort manuell durchgeführt werden
kann.
SIPLACE EDM implementiert eine prozessbezogene Lösung für die Datenübertragung. Das Programm
stellt drei Vorgehensweisen zur Verfügung, um den Datenfluss zu steuern und zu kontrollieren:
• Pull Mode,
• Forced Pull Mode und
• Push Mode
3.1 Pull Mode
Der Pull Mode stellt auf der einen Seite eine eigenständige Prozesssteuerung für die Datenübertragung
dar; auf der anderen Seite dient er als Grundlage für den Forced Pull Mode. Daher wird in diesem
Abschnitt auch auf die den beiden Modi gemeinsamen Teile eingegangen und im folgenden Abschnitt nur
noch auf die Forced Pull Mode spezifischen Aspekte eingegangen.
Die Grundidee hinter dem Forced- wie auch dem „einfachen“ Pull Mode ist, dass die Verantwortung für die
Produktionsdaten und die Entscheidung darüber, welche Daten an der Linie gültig sein sollen,
grundsätzlich beim Line Engineer liegt, da dieser die Verantwortung dafür trägt, dass die Linie produziert.
Daher startet der Line Engineer manuell den Pull Mode über den SIPLACE EDM Client. Er wählt die zu
übertragenen Daten aus. Dem Data Preparation Engineer stehen jedoch Konfigurationsmöglichkeiten zur
Verfügung, mit denen er steuernd in den Prozess eingreifen kann (sog. Application Templates; vgl. dazu
5.4). Er legt sowohl fest, welche Objekte linienspezifisch zur Verfügung stehen, als auch welche
Objekttypen beim Download an der Linie überschrieben werden sollen. Allgemein lässt sich sagen: Bei
Objekttypen, die beim Download überschrieben werden, liegt die Verantwortung für ihre Korrektheit beim
Data Preparation Engineer, bei Objekttypen, die nicht überschrieben werden, beim Line Engineer.
Der Data Preparation Engineer hat jedoch keine Möglichkeit darauf einzuwirken, ob und wann der Line
Engineer neue Daten vom Master-Server zieht.
3.2 Forced Pull Mode
Eine Möglichkeit sicherzustellen, dass der Line Data Engineer stets auf ziemlich aktuellen Daten arbeitet,
bietet SIPLACE EDM mit dem Forced Pull Mode an. Dieser erlaubt es, eine maximale Zeitspanne
zwischen zwei Downloadvorgängen anzugeben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Daten an den
Linien nie älter sind, als die voreingestellte Zeitspanne. Wird während der voreingestellten Zeit kein
Download von Daten vom Master-Server durchgeführt, so wird der Data Preparation Engineer über
SIPLACE EDM Benachrichtungen davon in Kenntnis gesetzt und kann organisatorische Maßnahmen
ergreifen, um einen aktuellen Datendownload sicherzustellen.
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3.3 Push Mode
Im Push Mode wählt der Data Preparation Engineer aus, welche Daten er für die betreuten Linien zur
Verfügung stellen möchte. Über ein GUI wählt er - basierend auf einem Application Template (Abschnitt
5.4.1) - eine oder mehrere Linie(n) und die Objekte (zum Beispiel optimierte Lose), welche er dorthin
übertragen möchte, aus. Je nach Einstellung der Konfiguration ist der Line Engineer dazu gezwungen,
diese Änderungen sofort oder später zu akzeptieren, kann diese ablehnen oder wird lediglich über das
Eintreffen geänderter Daten informiert. Über den EDM Datentransfer-Manager hat der Data Preparation
Engineer stets den Zustand der einzelnen Übertragungspakete auf den EDM-Linien im Blick.
Im Gegensatz zu den beiden Varianten des Pull Mode liegt die Hoheit über den Zustand der Daten im
Push Mode zu großen Teilen bei dem Data Preparation Engineer.
Push- und Pull Mode sind unabhängig voneinander anzuwenden; EDM lässt sich problemlos im
Mischbetrieb betreiben.