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SIPLACE Explorer ab 3. 11 (R 20 -2) Ausgabe 11/20 20 Edition 39 of 44 3. Berücksichtigung von ausgeschalt eten bzw. über das Netzwerk ni cht erreichbaren Stationen: In OIS führen ausgeschaltete bz w. über das Netzwerk ni…
SIPLACE Explorer ab 3.11 (R20-2) Ausgabe 11/2020 Edition
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1. Unterschiede der Zustandsmodelle und deren Status:
OIS hat ein Zustandsmodell für jeden der zwei Bearbeitungsbereiche, aber kein
Zustandsmodell für die gesamte Maschine. SIPLACE Explorer hingegen hat ein
Zustandsmodell für die gesamte Maschine (E10).
OIS kennt folgende 5 Status:
● Laufend
● Wartend
● Blockiert
● Unterbrechung und Störung
Unter-Status dazu gibt es nicht.
Das E10 Zustandsmodell in SIPLACE Explorer kennt folgende 6 Status:
● Produktiv
● Standby
● Einfahrbetrieb
● Geplanter Stillstand
● Ungeplanter Stillstand
● Ungeplante Zeit.
● Zusätzlich gibt es noch den Sonder-Status Unbekannt.
Viele dieser Status haben Unter-Status, z.B:
● Status Produktiv hat die folgenden Unter-Status:
● Bereich1Produktiv_Bereich2Produktiv, Bereich1Produktiv_Bereich2Blockiert
● Bereich1Blockiert_Bereich2Produktiv, Bereich1Produktiv_Bereich2Wartend
● Bereich1Wartend_Bereich2Productiv.
Die OIS-Status können nicht auf die SIPLACE Explorer E10-Status abgebildet werden.
2. Unterschiede bei Maschinen mit zwei Bearbeitungsbereichen:
Da OIS kein Zustandsmodell für die gesamte Maschine hat (nur einen je Bearbeitungsbereich),
aber die Zeitanteile der Status (Laufend, Wartend, Blockiert, Unterbrechung und Störung) für
die gesamte Maschine anzeigen soll, werden die Zeitanteile der beiden Zustandsmodelle zu je
50% für die Statusanzeige der Maschine berücksichtigt.
D.h. wenn eine X4 Maschine eine Leiterplatte eine Minute im Bearbeitungsbereich 1 bestückt
und anschließend eine Minute im Bearbeitungsbereich 2 bestückt, dann soll - wenn alle zwei
Minuten eine Leiterplatte in die Maschine gelegt wird - die Maschine 50% der Zeit im Status
Bestücken und 50% im Status Warten anzeigen.
SIPLACE Explorer hingegen hat ein Zustandsmodell für die gesamte Maschine und ermittelt zu
jeder Zeit einen Status für die gesamte Maschine. Wenn zeitweise nur ein Bearbeitungsbereich
bestückt und der andere wartet, wird das durch die Unter-Status
Bereich1Produktiv_Bereich2Wartend und Bereich1Wartend_Bereich2Productiv ausgedrückt.
Diese Unter-Status werden in den Status Produktiv abgebildet. D.h. in SIPLACE Explorer wird
im obigen Beispiel der X4 Maschine während der Bestückung einer Leiterplatte der Status
Produktiv angezeigt. Wenn der Bediener sehen will, ob in einem Bearbeitungsbereich gewartet
wurde, muss in die Anzeige der Unter-Status gewechselt werden.
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3. Berücksichtigung von ausgeschalteten bzw. über das Netzwerk nicht erreichbaren
Stationen:
In OIS führen ausgeschaltete bzw. über das Netzwerk nicht erreichbare Stationen zu keinem
neuen Status.
In SIPLACE Explorer werden ausgeschaltete bzw. über das Netzwerk nicht erreichbare
Stationen mit speziellen Unter-Status berücksichtigt (z.B. „Geplanter Stillstand – sonstiges“,
„Ungeplanter Stillstand – Maschine Aus“ oder „Ungeplante Zeit – Maschine Aus“).
4. Zustand „Unbekannt“ in SIPLACE Explorer:
Wenn SIPLACE Explorer die OIS-Datenbank über das Netzwerk nicht erreichen kann, wird in
SIPLACE Explorer der Status „Unbekannt“ angezeigt. Diesen Status kennt OIS nicht.
5. Berücksichtigte Zeitanteile des Beobachtungszeitraums:
In OIS werden nur diejenigen Zeitanteile des Beobachtungszeitraums berücksichtigt, in denen
die Station Events gesendet hat.
Der SIPLACE Explorer E10-Status berücksichtigt immer alle Zeitanteile des
Beobachtungszeitraums.
Beispiel: Die Schicht hat um 6 Uhr begonnen, aktuell ist 13 Uhr. Die Station hat Events im
Zeitraum von 6:30 bis 12:30 gesendet. D.h. die Summe der in OIS berücksichtigten Zeitanteile
beträgt nur 6:00 Stunden (z.B. 5 h Laufend, 40 min Wartend und 20 min Blockiert). Der
SIPLACE Explorer E10 Zustandsautomat hingegen bestimmt auch für die Zeitanteile Zustände,
in denen die Station keine Events gesendet hat (z.B. den Zustand „Ungeplanter Stillstand –
Maschine Aus“ von 6:00 Uhr bis 6:30 Uhr und von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr). D.h. die Summe
der im SIPLACE Explorer E10-Zustandsmodell berücksichtigten Zeitanteile beträgt 7:00
Stunden.
6. Status „Sonstiges“ auf der SIPLACE Explorer Seite „Leistung“:
Auf der SIPLACE Explorer Seite „Leistung“ werden die 5 OIS Status angezeigt. Zusätzlich gibt
es noch die zwei Status „Sonstiges“ und „Unbekannt“, die OIS nicht kennt. Der Status
„Sonstiges“ (in brauner Farbe) beinhaltet die Status „Geplanter Stillstand“ und „Ungeplante
Zeit“ des E10-Zustandsmodells.
4.8 Vorhandene Einschränkungen
In der SIPLACE Explorer existieren folgende Einschränkungen:
● Einschränkung aufgrund des NPI mode
Für Leiterplatten, die mit „SA“ (stand-alone) gekennzeichnet sind, kann SIPLACE Explorer
keine Daten aus SIS verwenden. Daher sind für Leiterplatten mit „SA“-Kennzeichnung folgende
Informationen nicht verfügbar:
● Bauelementename
● Gehäuseform
● Förderertyp
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● Auf folgenden Seiten werden die Daten auf Grund des Ereignisses „Stand-alone“ nur
eingeschränkt dargestellt:
● Abholzuverlässigkeit
● Übersicht Abholen
● Abwurfmenge
● Statusübergänge
● Factory Layout:
Über einen SIPLACE Explorer Host (der Computer auf welchem SIPLACE Explorer Runtime
Environment installiert ist) können fünf Fertigungslinien mit bis zu 20 Stationen überwacht
werden.
● Single-Line-Layout
Über einen SIPLACE Explorer Host (der Computer auf welchem SIPLACE Explorer Runtime
Environment installiert ist) kann eine Fertigungslinie mit bis zu 7 Stationen überwacht werden.
● Aus Performance-Gründen ist es empfehlenswert, nicht für alle Websites und alle möglichen
Berichtsarten die Erstellung der Berichte gleichzeitig zu aktivieren. Verlagern Sie nach
Möglichkeit die Berichts-Generierung auf einen Zeitpunkt, an welchem keine Fertigung
stattfindet, z.B. am Wochenende.
● Die Systemzeit der angeschlossenen Maschinen sowie die des SIPLACE Explorer müssen
synchronisiert sein. Für SIPLACE-Maschinen ist die Installation von TimeSync erforderlich,
dieses ist auf der im Lieferumfang enthaltenen Support Media enthalten.
● Werden teilweise bestückte Leiterplatten aus den SIPLACE Automaten entnommen ohne diese
vorher über die Stationssoftware abzubrechen und über das Ausgabeband zu entnehmen, so
werden diese Leiterplatten von den Systemen OIS und SIPLACE Explorer nicht erfasst. Die
Stationssoftware ist in diesem Fall nicht in der Lage den zur Erfassung der Leiterplatten
notwendigen Datensatz zu erzeugen. Diese Einschränkung gilt für alle verfügbaren Versionen
der Stationssoftware.
Muss die Bestückung einer Leiterplatte abgebrochen werden ist deshalb wie folgt vorzugehen:
● Leiterplatte in der Stationssoftwareoberfläche abbrechen.
● Entnahme der Leiterplatte im Ausgabeband der Station und nicht durch Öffnen der Haube
und direkte Entnahme aus dem Bestückbereich.
● Für folgende Seiten der SMA bestehen nachfolgende Einschränkungen, wenn an der letzten
Station der Fertigungslinie keine Leiterplatten bestückt werden:
● Maschinen-Navigator:
Wert für OLE wird nicht angezeigt (N/A).
● Übersicht OLE / OEE:
Diagramm Overall Line Efficiency: Werte für OLE, Leistung, Verfügbarkeit werden nicht
korrekt angezeigt.
Diagramm Overall Equipment Efficiency nach Station: Daten für die Station werden
nicht korrekt angezeigt, die keine Leiterplatten bestückt.
● OEE-Analyse:
Tabelle: Werte für Leistung und Verfügbarkeit werden für die Fertigungslinie und für die
Station, die keine Leiterplatten bestückt, nicht korrekt angezeigt.
Diagramm Overall Equipment Efficiency – Vergleichs-Diagramm: Werte für Leistung,
Verfügbarkeit und OEE werden für die Fertigungslinie nicht korrekt angezeigt.
● Der Name des Rechners, auf welchem Tomcat installiert ist, darf aufgrund einer Einschränkung
des Microsoft DNS-Dienstes keine Sonderzeichen enthalten, insbesondere keinen Unterstrich
(_). Ansonsten können die Webseiten nicht angezeigt werden.