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Nachrüstanleitung SIEMENS Transport-Schn i ttstelle SIPLACE HF-Serie / X-Serie / D3 Ausgabe 06/2006 6 1.3 Sicherheit shinweise W ARNUNG Übergeordnet gelten die Sicherheitshin weise im Ka pitel Betriebssicher heit der Bet…

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Nachrüstanleitung SIEMENS Transport-Schnittstelle SIPLACE HF-Serie / X-Serie / D3
Ausgabe 06/2006
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1 Nachrüstanleitung
SIEMENS Transport-Schnittstelle an
SIPLACE HF-Serie / X-Serie / D3
1.1 Funktionale Beschreibung
Ab der SIPLACE HF ist die Transportschnittstelle standardmäßig als SMEMA ausgeführt. 1
Bei der Einbindung einer Siplace HF in eine Linie mit anderen (älteren) Siplace Plattformen, ist
jedoch meist der Einsatz der „Siemens Schnittstelle“ von Vorteil, da ansonsten auch die beste-
henden Maschinen mit einer SMEMA Schnittstelle nachgerüstet werden müssten. 1
Um dennoch den Kundenwünschen nach einer Siemens Schnittstelle gerecht zu werden, müssen
die entsprechenden Schnittstellenkabel:
00303636-xx - „Verbindungskabel: SIPLACE - SIPLACE“,
bestellt und die Transportsteuerung TSP 301 umkonfiguriert werden. 1
1.2 Benötigte Teile
1.2.1 Nachrüstsatz
1.2.2 Benötigte Werkzeuge und Verbrauchsmittel
Satz Inbusschlüssel
Kabelschellen
Kabelbinder.
Verbindungskabel SIPLACE - SIPLACE
Art.Nr.: 00303636-xx
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1.3 Sicherheitshinweise
WARNUNG
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung. 1
Die Automaten SIPLACE werden mit Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen! Diese Spannung liegt im Maschinenstän-
der-Innenraum an bestimmten Baugruppen auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter an!
Unsachgemäßer Umgang mit dem Automaten oder die Berührung spannungsführender Teile
des Automaten kann zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie zu erheblichem Sachscha-
den führen.
Vor allen Arbeiten muß - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Betriebssystems - die
Maschine am Hauptschalter ausgeschaltet und vom Netz getrennt worden sein. Zusätzlich muß
anschließend die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer
abgeschaltet und durch Betätigen des Nadelventils an der Drucklufteinheit entlüftet worden sein.
In der Nähe der Linearmotoren besteht Gefahr für Träger von Herzschrittmachern, wie im Detail
im Kapitel "Spezielle Sicherheitshinweise für Arbeiten in der Nähe starker Magnetfelder" in der
Betriebs- und Serviceanleitung beschrieben.
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel "Betriebssicherheit".
Beachten Sie die EGB -Vorschriften wie in der Betriebsanleitung, Kap. Betriebssicherheit,
beschrieben.
Sichern Sie die Maschine während der Nachrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des
Automaten...." beschrieben.
Bei der Arbeit mit dem SITEST-Programm besteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr.
Das SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte und geschulte Personen gestartet wer-
den.
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1.3.1 Definitionen
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Vorsicht 1
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Ausgabe 06/2006
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1.4 Vorbereitende Arbeiten
: Schalten Sie den Bestückautomaten am Hauptschalter aus.
1.5 Nachrüstung
: Öffnen Sie zum Anschluss der Siemens-Schnittstellenkabel und zum Umkonfigurieren die
Transportsteuerung oberhalb der Pneumatikeinheit und ziehen Sie sie heraus.
Das Kabel kann nun vom Maschinen-Innenraum durch den Anschlusskasten der Transport-
steuerung geführt werden.
: Schliessen Sie die Schnittstellenkabel für jede Transportspur je nach Schnittstellenart an die
Transportsteuerung an und konfigurieren Sie sie.
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Eine falsche Konfiguration führt zu einem Kurzschluss und somit zur Zerstörung der Transport-
steuerung. Kontrollieren Sie daher unbedingt Ihre Einstellungen nochmals vor dem Wiederein-
schalten des Bestückautomaten. 1
1
X
3
X
4
J
2
J
1
X1
X2
V
erlegung der
Siem ens
Schnittstellenka
SM EM A
Schnitt-
stellen