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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Technische Daten des Automaten Ab Softwareversion SR.70x.xx A usgabe 01/2011 LP-Transportsystem 151 3 Abb. 3.7 - 3 Flexibler Doppeltrans port im Modus "Einfachtransport" 3.7.2.…

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Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
LP-Transportsystem Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011
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reiche Eingabetransport, Zwischentransport und Ausgabetransport dienen als Pufferzonen für die
Leiterplatten, falls kleinere Wartezeiten auftreten sollten.
Die Transportbänder werden von Gleichstrommotoren angetrieben. Optische Sensoren überwa-
chen und steuern den Transport der Leiterplatten. Hat die Leiterplatte den Bestückbereich erreicht
und die Lichtschranke passiert, wird sie abgebremst. Eine Laserlichtschranke erfasst die Position
der Leiterplatte. Sobald die Leiterplatte ihre Sollposition erreicht hat, wird das Transportband ge-
stoppt und die Leiterplatte von der Unterseite her geklemmt.
Der Abstand zwischen Leiterplattenoberseite und Bestückkopf bleibt daher bei jeder Leiterplatte
unverändert und hängt nicht von der Dicke der Leiterplatte ab. Dementsprechend ist auch die Be-
stückrate nicht von der LP-Dicke abhängig. Darüber hinaus lässt sich die LP-Markenzentrierung
optimieren. Durch den gleichbleibenden Abstand zwischen LP-Oberfläche und LP-Kamera ist der
Fokus der LP-Kamera immer gleich scharf auf die LP-Oberfläche eingestellt. Die LP-Markenkon-
turen werden optimal auf dem CCD-Chip der LP-Kamera abgebildet.
Die Breite des Leiterplatten-Transports wird elektronisch von einem integrierten Regelkreis einge-
stellt und überwacht. Sie lässt sich per Programmaufruf wählen. Dazu aktiviert die Regelelektronik
die Schrittmotoren so lange, bis die gewünschte Breite erreicht ist. Die Breitenverstellung ist also
unabhängig von anderen Maschinenkomponenten.
Die Transporthöhe lässt sich am Automaten so wählen, dass diese in Linien mit 830, 900, 930
oder 950 mm Transporthöhe integriert werden können. Die Standardhöhe beträgt 930 mm.
Die Kommunikation zwischen den LP-Transporten der einzelnen Automaten erfolgt über die
SMEMA-Schnittstelle oder die optionale Siemens-Schnittstelle.
Für den Doppeltransport und auch für den Einfachtransport kann die feste Transportseite rechts
oder links gewählt werden. Eine Umrüstung der festen Transportseite von rechts auf links oder
umgekehrt ist bei diesem Transport leicht per Stationssoftware möglich.
3.7.2 Flexibler LP-Doppeltransport - Transportspuren und Transportarten
Die rechte Transportspur (in Transportrichtung gesehen) wird als "Transport 1" bezeichnet, die
linke Transportspur als "Transport 2" (siehe Abb. 3.7 - 4
, Seite 152).
3.7.2.1 LP-Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
Der Doppeltransport kann online zu einem Einfachtransport konfiguriert werden. Dazu wird eine
Transportspur vollständig zusammenfahren und deaktiviert (siehe Abb. 3.7 - 3
). Dies ergibt eine
Transportspurbreite von maximal 450 mm.
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Abb. 3.7 - 3 Flexibler Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
3.7.2.2 Transportart asynchron
Im asynchronen Betrieb wird immer eine Leiterplatte in einer Transportspur bestückt, während
eine andere in der zweiten Transportspur in die Bestückposition gefahren wird. Damit wird die
volle Transportzeit eingespart, was speziell bei Leiterplatten mit geringer Taktzeit zu einer erheb-
lichen Leistungssteigerung führt.
Ist die Maschine mit Auftragsdaten (Nutzen, Rüstung) versorgt, werden zu jedem Zeitpunkt des
Bestückbetriebs die auf den Eingabebändern anstehenden Leiterplatten in das jeweilige Bearbei-
tungsband transportiert (bei freiem Bearbeitungsband). Der Bestückablauf startet, sobald eine LP
in das jeweilige Bearbeitungsband transportiert wurde. Die Leiterplatten werden nacheinander
bestückt.
Wird der Bestückablauf unterbrochen, so wird die Transportschnittstelle gesperrt und die Leiter-
platten, die zu diesem Zeitpunkt in den Bearbeitungsbändern liegen, werden fertigbestückt.
Die Transportschnittstelle wird für beide Transportspuren gleichzeitig gesperrt bzw. freigegeben.
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 2
(feste Transportwange links)
Transportspur 2
deaktiviert
Transportspur 1 Transportspur 2 Transportspur 1
deaktiviert
LP-Transportrichtung LP-Transportrichtung
Feste Transportwange
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 1
(feste Transportwange rechts)
Bewegliche Transportwange
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Abb. 3.7 - 4 Transportarten
3.7.2.3 Transportart synchron
Im synchronen Betrieb werden zwei Leiterplatten gleicher Größe gleichzeitig in die Bestückposi-
tion gebracht. Sie müssen als gemeinsamer Nutzen bearbeitet werden.
Damit wird die Bearbeitung von Ober- und Unterseite einer Leiterplatte in einer Linie ermöglicht.
Die Zeit, die für den Leiterplattentransport anfällt, reduziert sich, da immer zwei Leiterplatten
gleichzeitig transportiert werden. Zudem wird eine bessere Auslastung der Pipettenkonfiguration
erzielt.
Leiterplatten auf den Transportspuren 1 und 2 werden synchron (d.h. die Transportbänder sind
unabhängig voneinander, werden aber synchron angesteuert) auf den Transportstrecken bewegt.
Der Bestückinhalt für Transportspur 1 und 2 muss über zwei Einzelschaltungen in einem Nutzen
organisiert werden. (Siehe Betriebsanleitung SIPLACE Pro).
Ist nur eine Transportspur beim Start des Bestückablaufs belegt, wird die Einzelschaltung dieser
Transportstrecke als "nicht zu bestücken" identifiziert.
Beim synchronen Betrieb des LP-Doppeltransports wird die Option "LP-Datenweitergabe" (Whis-
pering Down The Line) deaktiviert. Die Option "Globaler Inkpunkt" ist nicht zugelassen.
3.7.2.4 I-Placement (nur SIPLACE X4I)
Neben dem synchronen und asynchronen Transportmodus wurde für die SIPLACE X4I das Be-
stückkonzept "I-Placement" eingeführt. Hier arbeiten beide Bestückköpfe in einem Bestückbe-
reich gleichzeitig und bestücken völlig unabhängig voneinander jeweils eine Leiterplatte. Im
Normalmodus arbeiten die Bestückköpfe im alternierenden Bestückmodus: während der Bestück-
kopf in einem Bestückbereich eine Leiterplatte bestückt, holt der andere Bestückkopf Bauele-
Transportart synchronTransportart asynchron