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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Technische Daten des Automaten Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 X-Zuführmodule 169 3.9 X-Zuführmodule Wesentliche Merkmale der SIPLACE X-Z uführmodule sind hohe Prä zision de…

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Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
Visionsystem Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011
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3.8.6 Passmarken-Kriterien
3
3.8.7 Inkpunkt-Kriterien
3
2 Marken ermitteln
3 Marken ermitteln
X- / Y-Position, Verdrehwinkel mittlerer LP-Verzug
zusätzlich: Scherung, Verzug separat in X- und Y-Richtung
Markenformen Synthetische Marken: Kreis, Kreuz, Quadrat, Rechteck, Raute,
kreisförmige, quadratische und rechteckige Konturen, Doppel-
kreuz
Muster: beliebig
Markenoberfläche
Kupfer
Zinn
Ohne Oxidation und Lötstopplack
Wölbung 1/10 der Strukturbreite, jeweils guter Kontrast zur
Umgebung
Maße synthetischer Marken
Min. X/ Y-Größe für Kreis und Rechteck:
Min. X/ Y-Größe für Kreisring und Rechteckrahmen:
Min. X/ Y-Größe für Kreuz:
Min. X/ Y-Größe für Doppelkreuz:
Min. X/ Y-Größe für Raute:
Min. Rahmenbreite für Kreisring und Rechteckrahmen:
Min. Balkenbreite/Balkenabstand für Kreuz, Doppelkreuz:
Max. X/ Y-Größe für alle Markenformen:
Max. Balkenbreite für Kreuz, Doppelkreuz:
Min. Toleranzen generell:
Max. Toleranzen generell:
0,25 mm
0,3 mm
0,3 mm
0,5 mm
0,35 mm
0,1 mm
0,1 mm
3 mm
1,5 mm
2% vom Nennmaß
20% vom Nennmaß
Maße von Mustern
Min. Größe
Max. Größe
0,5 mm
3 mm
Markenumgebung Freiraum um die Passmarke nicht notwendig, wenn sich inner-
halb des Suchfeldes keine ähnliche Markenstruktur befindet.
Methoden - Synthetisches Markenerkennungsverfahren
- Mittlerer Grauwert
- Histogramm-Methode
- Template Matching
Größe der Markenformen bzw.
Strukturen
Synthetische Marken
Andere Verfahren
Maße synthetischer Marken siehe Abschnitt 3.8.6
Passmarken-
Kriterien, Seite 168.
min. 0,3 mm
max. 5 mm
Abdeckmaterial Gut deckend
Erkennungszeit Je nach Methode 20 ms - 0,2 s
Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Technische Daten des Automaten
Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 X-Zuführmodule
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3.9 X-Zuführmodule
Wesentliche Merkmale der SIPLACE X-Zuführmodule sind hohe Präzision der Abholposition, On-
line-Programmierbarkeit, Statusanzeigen auf einer LCD-Anzeige und einfaches Handling beim
Wechseln der Zuführmodule während des Bestückprozesses. Die Stromversorgung der Zuführ-
module erfolgt kontaktlos über eine induktive Schnittstelle der BE-Wagen-Einzugsvorrichtung.
Über zwei optoelektronische Kanäle (Lichtwellenleiter) kommuniziert jedes Zuführmodul mit der
Zuführmodul-Steuereinheit (FCU) an der BE-Wagen-Einzugsvorrichtung. Beide Schnittstellen bil-
den die EDIF-Baugruppe (Energie- und Dateninterface, siehe Punkt 2 in Abb. 3.9 - 1
, Seite 172).
Die Zuführmodul-Steuereinheit ist wiederum über den CAN-Bus mit dem Steuereinschub des
Automaten verbunden.
3.9.1 Gurtzuführmodule der SIPLACE X-Serie
3.9.1.1 Gurtmaterial
Das Spektrum der Gurtbreite reicht von 8 mm bis 88 mm. Das Gurtmaterial ist Blister oder Papier.
Zudem lassen sich Gurte mit einer permanent haftenden Deckfolie (PSA-Folie) verarbeiten. Dazu
benötigen Sie die Option "PSA Kit".
Für das Design der Gurtzuführmodule wurden folgende Gurtnormen zugrunde gelegt:
DIN EN 60286-3 (12/1998) / IEC 60286-3 (12/1997)
JIS C 0806-3 (1999)
ANSI/EIA 481-C (10/2003) 3
Die Gesamthöhe der Blistergurte ist abhängig von der Gurtbreite und darf folgende Maximalwerte
betragen:
Bei 8 mm - Papiergurten darf die Papierdicke maximal 1,6 mm betragen. Die Länge einer Bau-
elemente-Tasche in Gurttransportrichtung darf max. 51 mm betragen.
PSA Kit Artikel-Nr.
PSA Kit 8 mm X 00141224-xx
PSA Kit 12 mm X 00141225-xx
PSA Kit 16 mm X 00141227-xx
Gurtbreite Gesamthöhe der Blistergurte
8 mm max. 3,5 mm
12 mm max. 6,5 mm
16 mm und breiter max. 25 mm
Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
X-Zuführmodule Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011
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3.9.1.2 Gurtrollendurchmesser
Der Gurtrollendurchmesser darf für alle Zuführmodule bis zu 19" (483 mm) betragen. Eine Auf-
stellung zu den maximalen Gurtrollendurchmessern in Abhängigkeit zur LP-Transporthöhe finden
Sie in Abschnitt 3.10.8.2
, Seite 206.
3.9.1.3 Manuelle Entnahme von nicht abgeholten Tantalkondensatoren durch den
Bediener
Damit Tantalkondensatoren bei Abholfehlern nicht zum Brand des Gurtmaterials beim Gurtschnitt
führen, wurde die Bedienoberfläche um die Option "Bei Abholfehler Bauelement aus dem Gurt
nehmen" erweitert. Dazu muss in SIPLACE Pro diese Option aktiviert sein. Am Bestückautomaten
wird das nicht abgeholte Bauelement einmal weitergetaktet und liegt dann im Gurt zur Entnahme
bereit. Die Spur ist deaktiviert, und der Bediener wird mit einer Fehlermeldung darauf hingewie-
sen, das Tantal-Bauelement aus dem Gurt zu nehmen.
Ist eine Ersatzspur vorhanden, bestückt die Maschine weiter. Der Bediener hat allerdings die
Möglichkeit, den Automaten anzuhalten und das Tantal-Bauelement zu entfernen.
Ist keine Ersatzspur vorhanden und ist keine Bestückung mit anderen Bauelementen möglich,
bleibt der Automat stehen. Auch an dieser Stelle kann der Bediener nun das Tantal-Bauelement
entfernen und den Fehler quittieren. Nach einem Neustart des Automaten durch den Bediener
wird die Bestückung fortgesetzt und Bauelemente aus der wieder freigegebenen Spur abgeholt.
HINWEIS 3
Diese Softwarefunktion ist auch für teure Bauelemente sehr sinnvoll. Beachten Sie auch die
Sicherheitshinweise für Kondensatoren auf Metallpulverbasis (siehe Abschnitt 2.5.2, Seite 64).
3.9.1.4 Bereitstellkapazität der X-Gurtzuführmodule
3
Gurtzuführmodul
Max. Anzahl der Zuführmodule
SIPLACE X4I
Max. Anzahl der Zuführmodule
SIPLACE X4, X3, X2
8 mm X 148 160
2x8 mm X 74 80
12 mm X 74 80
16 mm X 48 52
24 mm X 48 52
32 mm X 36 40
44 mm X 28 32
56 mm X 22 24
72 mm X - 20
88 mm X - 16