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Aufstellen und Inbetriebnahme Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Infrastruktur des Aufstellungsorts Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 218 4.2.1.2 Schwingungsgrenzwerte Der Automat ist unempfindlich ge genüber B…

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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Aufstellen und Inbetriebnahme
Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 Infrastruktur des Aufstellungsorts
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Achten Sie darauf, dass die Gabel beim Anheben des Automaten gleichförmig belastet wird.
Eine feste Unterlage zwischen Gabel und Automat verhindert das Kippen des Automaten
beim Anheben. So lässt sich eine einseitige Belastung der Maschinenfüße vermeiden, was
zu einer Verformung der Befestigung der Maschinenfüße führen würde. Wir empfehlen, dass
eine zweite Person das Anheben des Automaten beobachtet und sicherstellt, dass der Auto-
mat beim Anheben durch den Gabelstapler nicht zur Seite kippt.
4.1.5.4 Was Sie beim Transport unbedingt beachten sollten
WARNUNG 4
Achten Sie beim Transport unbedingt darauf, dass alle Maschinenfüße frei über dem Boden
schweben. Schleifen die Maschinenfüße während des Transports auf dem Boden oder stoßen
diese gegen ein Hindernis, könnte die Befestigung der Maschinenfüße im Automatenrahmen
beschädigt werden.
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4.2 Infrastruktur des Aufstellungsorts
4.2.1 Empfehlungen zur Untergrundbeschaffenheit
Der Untergrund des Automaten soll fest und eben sein, denn dynamische Kräfte können beim Be-
trieb des Automaten Schwingungen am Aufstellort erzeugen. Die Größe der Schwingungen hängt
von der Unterbodenkonstruktion ab. Grundsätzlich geeignet sind, sofern die Parameter für die Bo-
denbelastung usw. eingehalten werden:
Stahlbeton-Deckenkonstruktionen, z.B. Decken in Industriehallen
Stahlbeton-Bodenplatten, z.B. Betonböden in nicht unterkellerten Industriehallen
Räume mit Doppelboden, sofern in den Zwischenraum ein stabiles Fundament eingezogen
ist. Für dieses Zwischenfundament gelten die gleichen Aufstellbedingungen. Es kann aus
Stahlträgern oder aus Beton gefertigt sein.
4.2.1.1 Maschinengewicht und Flächenlast
Die Werte für Maschinengewichte und Flächenlast finden Sie in Abschnitt 3.3.1, Seite 107.
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4.2.1.2 Schwingungsgrenzwerte
Der Automat ist unempfindlich gegenüber Bodenerschütterungen. Dennoch sollten die nachste-
henden Schwingungsgrenzwerte eingehalten werden.
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4.2.2 Druckluftversorgung
4.2.2.1 Druckluftversorgung überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Druckluftversorgung den vorgeschriebenen Maschinenspezifikationen
entspricht (siehe Tabelle in Abschnitt 3.2
, Seite 105).
HINWEIS: 4
In der Dokumentation "Netzkonfiguration (Elektrik und Druckluft) für SMD-Anlagen beim Kun-
den", Artikel-Nr. 00191409-xx sind Maßnahmen beschrieben, um die geforderte Spezifikation zu
erzielen.
Protokollieren Sie die Drucklufteigenschaften am Aufstellungsort.
WARNUNG
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. Es besteht Verletzungsgefahr! 4
Parameter Werte
Terz-Spektralwert der Schwingungsgeschwindigkeit 5 - 100 Hz
v < 250 µm/s
v
max
-Wert im Zeitverlauf
v
max
< 1,5 mm/s
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4.2.2.2 Druckluftanschluss am Automaten
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Abb. 4.2 - 1 Anschluss der Druckluftleitung
(1) Absperrhahn in Stellung "AUF"
(2) Manometer für Versorgungsdruck der Maschinenkomponenten
Solldruck: 0,5 ± 0,025 MPa, 5 ± 0,25 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(3) Manometer für Versorgungsdruck der Portalverteiler
Solldruck: 0,46 ± 0,01 MPa, 4,6 ± 0,1 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(4) Manometer für Versorgungsdruck der Bulkcase Zuführmodule
Solldruck: 0,25 ± 0,05 MPa, 2,5 ± 0,5 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(5) Manometer für Eingangsdruck
Solldruck: 0,5 - 1,0 MPa, 5 - 10 bar (Anzeigebereich: 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
(6) Druckluftfilter
(7) Druckluftanschluss
(8) Innensechskantschraube zur Befestigung des Pneumatikeinschubs