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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 35 4.5.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress Nach Beendigung der Messung ersc heint im Menü Progress folgendes Ergebnis: Abbildung 22 : Ergebni…

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Ablauf der Messung im Detail:
1. Die Z-Achse bleibt in der oberen Position
2. Alle DP werden referiert, so dass sie bei 0° stehen.
3. Nun wird Segment 1 in die Bestückposition gedreht, bleibt aber in der oberen Position.
4. Messung 0°:
Die Lichtschranke Z-Unten wird nun aktiviert und misst den Abstand zum Blendschaltring von
Segment 1. Die Lichtschranke Z-Unten gibt einen analogen Spannungswert für den Abstand
aus. Dieser Wert wird als Measure 1 [mV] bezeichnet.
Dieser Wert bei 0° wird auch als Referenzwert benutzt, um die generelle Funktionalität der
Lichtschranke zu überprüfen. Dieser Referenzwert wird mit einem theoretischen Wert in den
MA-Daten verglichen.
5. Drehung Segment 1 auf 90°
6. Messung 90°:
Die Lichtschranke Z-Unten wird nun aktiviert und misst den Abstand zum Blendschaltring von
Segment 1. Die Lichtschranke Z-Unten gibt einen analogen Spannungswert für den Abstand
aus. Dieser Wert wird als Measure 2 [mV] bezeichnet.
7. Drehung Segment 1 auf 180°
8. Messung 180°:
Die Lichtschranke Z-Unten wird nun aktiviert und misst den Abstand zum Blendschaltring von
Segment 1. Die Lichtschranke Z-Unten gibt einen analogen Spannungswert für den Abstand
aus. Dieser Wert wird als Measure 3 [mV] bezeichnet.
9. Drehung Segment 1 auf 270°
10. Messung 270°:
Die Lichtschranke Z-Unten wird nun aktiviert und misst den Abstand zum Blendschaltring von
Segment 1. Die Lichtschranke Z-Unten gibt einen analogen Spannungswert für den Abstand
aus. Dieser Wert wird als Measure 4 [mV] bezeichnet.
11. Die gesamte Rotation (Rundlauf) des Blendschaltringes wird mit dem Wert Mounting variation
[µm] bezeichnet.
Dieser Wert wird errechnet aus der dem minimalen und maximalen Ergebnis der Measure 1 –
Measure 4. Die Differenz aus dem kleinsten und größten analogen Spannungswert ergibt einen
Wert, der die Aussermittigkeit des Blendschaltringes beschreibt und der Blendschaltring um die
Mittelachse der DP rotiert (taumelt).
Ist dieser Wert größer als eine definierte Toleranz, so ist der Blendschaltring nicht korrekt
montiert oder defekt.
12. Nun werden die Messungen 4.-11. für alle weiteren Segmente durchgeführt.

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4.5.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress
Nach Beendigung der Messung erscheint im Menü Progress folgendes Ergebnis:
Abbildung 22: Ergebnis Anti Glare Shield Mounting
Legende:
1. Gemessenes Segment
2. Errechneter Wert Mounting Variation in µm
Dieser Wert beschreibt die Aussermittigkeit (Rotation) des Blendschaltringes zur
Mittenachse des Segments.
Dieser Wert errechnet sich aus der Differenz zwischen dem kleinsten und größten analogen
Spannungswert der Messungen Measure1-Measure4.
3. Ergebnis-Anzeige (OK grüner Hacken / NOK rotes X)
4. Hier ist der zulässige Grenzwert für die Aussermittigkeit (Rotation) des Blendschaltringes
angegeben. Der Wert Mounting Variation (2) und das Ergebnis (3) beziehen sich auf diesen
Grenzwert.
5. Measure1 – Measure4 geben die analogen Spannungswerte der Lichtschrankenmessung an,
die den Abstand zwischen Lichtschranke Z-Unten und der Kante des Blendschaltringes bei 0°,
90°, 180° und 270° verdeutlichen.
6. Sensor value (min / max) in µm geben die plausibel erlaubten Grenzwerte für die Messung
Measure1 – Measure4 an.
7. In diesem Diagramm werden die Werte der Segmente für Mounting variation veranschaulicht.
Blaue Linie Mounting deviation in µm der einzelnen Segmente
Rote Grenzlinien Grenzwerte Min und Max (in unserem Fall 0..400mV)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
8. In diesem Diagramm werden die Werte der Segmente für Measure1 – Measure4
veranschaulicht.
Blaue Balken jeweils ein Balken für Measure1(0°) – Measure4 (270°)
Wenn die Lichtschranke zuverlässig arbeitet, sollten die Balken im Idealfall gleich hoch
(100% Rundlauf) oder Konvex/Konkav (außermittig) dargestellt werden
Rote Grenzlinien Grenzwerte Min und Max (in unserem Fall
5000..6900mV)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.

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4.5.3 Erklärung des Messergebnisses anhand der Ergebnis-PDF
Diese Ergebnisse kann man sehen, wenn man im Summary-Menü nach unten scrollt, oder eine
Ergebnis-PDF erzeugt!
Abbildung 23: Ergebnis-PDF Anti Glare Shield Mounting
Anhand des Balkendiagramms kann man graphisch erkennen, wie weit der Blendschaltring um die
Mitte des Segmentes rotiert.
Die Distanzwerte Measure1 (0°), Measure2 (90°), Measure3 (180°) und Measure4 (270°) werden im
Balkendiagramm für jedes Segment angegeben.
Von links nach rechts werden die Werte Measure1 – Measure4 dargestellt.
Bei einer korrekten Funktion der Lichtschranke oder auch einem intakten Blendschaltring müssen die
Balken immer in einem konvexen oder auch konkaven Balkendiagramm verlaufen.
Würde die Sequenz Kurz-Lang-Kurz-Lang oder Lang-Kurz-Lang-Kurz auftauchen, so kann man
entweder von einer defekten Lichtschranke ausgehen, welche nicht konstant misst, oder man kann
auch davon ausgehen, dass der Blendschaltring einen Bruch hat.
Wenn das Balkendiagramm in einer konkaven oder konvexen Form verläuft, sich aber außerhalb der
Toleranzen bewegt, so kann davon ausgegangen werden, dass der Blendschaltring zur DP-Achse
rotiert.
Ursache hierfür kann eine schlechte Montage des Blendschaltringes auf dem DP-Sitz sein, die DP
generell unrund läuft und somit beschädigt ist oder der Blendschaltring ist beschädigt.
4.5.4 Deutung der Ergebnisse
Fehler bei Mounting Variation an allen Segmenten:
1. Lichtschranke Z-Unten defekt
Werte Measure1-Measure4 sind unterhalb der Grenzwerte Austausch der
Lichtschranke Z-Unten oder Z-Antriebseinheit komplett
2. Position der Lichtschranke Z-Unten falsch
Neujustage der Lichtschranke Z-Unten
3. Z-Motor oder Linearführung des Z-Antriebs defekt
Fehler bei Measure1 – Measure4 an mehreren Segmenten (Nicht Konkav / Nicht Konvex):
1. Lichtschranke Z-Unten fehlerhaft eventuell Kabelbruch Austausch der Lichtschranke Z-
Unten