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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 71 8. Der W ert Radial runout 36 0° [µm] beschre ibt die k omplett ermittelte Pipetten längenänderung beim Drehen des Segm ents um 360°. Dabei wird der W …

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Abbildung 48: Ergebnis ZDS sensor values_2
Legende:
1. Gemessenes Segment
2. Analoger Spannungswert des Empfängers Lichtschranke Z-Unten Sensor value [mV] bei
einer Segmentstellung von 0° während des Helligkeitsabgleichs der LED als Sender (4) mit
dem Wert LED gain. Dieser Spannungswert stellt zudem den Abstand der Lichtschranke zum
Schaltring bei einer DP-Stellung von 0° dar. Es findet eine Art Hell-Dunkel-Bestimmung
(Abgleich) statt. Dieser Wert muss innerhalb einer plausiblen Toleranz (in unserem Beispiel
von 2000..5000mV) liegen!
3. Kleinster ermittelter analoger Spannungswert Min value [mV] der Lichtschranke Z-Unten
während einer kompletten Drehung des Segments um 360°. Dieser Wert versinnbildlicht den
größten Abstand zwischen Lichtschranke Z-Unten und dem Schaltring. Man kann auch sagen,
dass bei größerem Abstand das Licht der Lichtschranke dunkler ist. Dieser Wert muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in unserem Beispiel von 2000..5000mV) liegen!
Größter ermittelter analoger Spannungswert Max value [mV] der Lichtschranke Z-Unten
während einer kompletten Drehung des Segments um 360°. Dieser Wert versinnbildlicht den
kleinsten Abstand zwischen Lichtschranke Z-Unten und dem Schaltring. Man kann auch
sagen, dass bei kleinerem Abstand das Licht der Lichtschranke heller ist. Dieser Wert muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in unserem Beispiel von 2000..5000mV) liegen!
4. Helligkeitswert LED (Sender) der Lichtschranke Z-Unten während dem Referieren. Der Wert
LED gain spiegelt die Helligkeit der LED dar, der sich in einem Ergebnis der Messung des
Empfängers Lichtschranke Z-Unten Sensor value [mV] (2) wiederspiegeln muss. Der Wert
LED gain muss innerhalb einer plausiblen Toleranz (in unserem Beispiel 90..200) liegen.
5. Der Wert Spring resp. low [V/m] beschreibt den analogen Spannungswert der Lichtschranke
Z-Unten, wenn die Z-Achse mit einen DP-Winkel von 0° auf die Transportkante fährt und die
Lichtschranke durch den Schaltring geschalten wird. Dieser Wert steht auch für einen Abstand
der Lichtschranke Z-Unten zum Schaltring an dieser Stelle, wenn die Federkraft auf den
Schaltring wirkt. Dieser Wert muss innerhalb einer plausiblen Toleranz (in unserem Beispiel
von -5300..-2000V/m) liegen!
6. Der Wert Spring resp. high [V/m] beschreibt den analogen Spannungswert der
Lichtschranke Z-Unten, wenn die Z-Achse mit einen DP-Winkel von 0° mit voller Kraft auf die
Transportkante fährt und die Segmentfeder vollständig komprimiert wird. Dieser Wert steht
auch für einen Abstand der Lichtschranke Z-Unten zum Schaltring an dieser Stelle, wenn die
maximale Kraft der Z-Achse auf das Segment wirkt, der Abstand Lichtschranke Z-Unten zum
Schaltring wird hier ermittelt. Dieser Wert muss innerhalb einer plausiblen Toleranz (in
unserem Beispiel von -5600..-3600V/m) liegen!
7. Der Wert Radial runout 5° [µm] beschreibt die größte ermittelte Pipettenlängenänderung
beim Drehen des Segments um 360° in einem 5°-Bereich. Dabei wird der Wert als Radial
runout 5° [µm] angegeben, bei dem sich innerhalb von einer Drehung um 5° die größte
Pipettenlängenänderung feststellen ließ. Dieser Wert muss innerhalb einer plausiblen
Toleranz (in unserem Beispiel von 0..20µm) liegen!
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8. Der Wert Radial runout 360° [µm] beschreibt die komplett ermittelte Pipettenlängenänderung
beim Drehen des Segments um 360°. Dabei wird der Wert die Differenz aus der kleinsten
(kürzeste Messung) Pipettenlänge und der größten (längste Messung) Pipettenlänge kalkuliert
angegeben, die sich beim Drehen über die kompletten 360° ergeben haben.. Dieser Wert
muss innerhalb einer plausiblen Toleranz (in unserem Beispiel von 0..100µm) liegen!
9. Ergebnis-Anzeige (OK grüner Hacken / NOK rotes X)
10. Mit dem Wert Variation 5° [µm] wird der größte Anstieg des Spannungswertes der
Lichtschranke Z-Unten beim Drehen des Segments um 360° in einem 5°-Bereich ermittelt.
11. Mit dem Wert Variation 360° [µm] wird die Spannungswert-Differenz der Lichtschranke Z-
Unten beim Drehen des Segments um 360° ermittelt. Die Differenz errechnet sich aus dem
größten ermittelten analogen Spannungswert Max value [mV] der Lichtschranke Z-Unten und
dem kleinsten ermittelten analogen Spannungswert Min value [mV] während einer
kompletten Drehung des DP um 360°.
12. In diesem Diagramm werden die Werte für Sensor value [mV] (2) / Min value [mV] (3) / Max
value [mV] (3) der Segmente dargestellt.
Blaue Linie Sensor value [mV]
Hellgrüne Linie Min value [mV]
Dunkelgrüne Linie Max value [mV]
Rote Grenzlinien Toleranzen Min und Max (in unserem Fall 2000…5000mV)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
13. In diesem Diagramm werden die Werte für Radial runout 5° [µm] (7) / Radial runout 360°
[µm] (8) der Segmente dargestellt.
Blaue Linie Radial runout 360° [µm]
Grüne Linie Radial runout 5° [µm]
Blaue Grenzlinie Toleranzen für Radial runout 360° Min und Max (in unserem Fall
0…100µm)
Grüne Grenzlinie Toleranzen für Radial runout 5° Min und Max (in unserem Fall 0..20µm)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
14. In diesem Diagramm wird der Wert Spring response low [V/m] (5) angegeben.
Blaue Linie Spring response low [V/m]
Rote Grenzlinien Toleranzen für Spring response low [V/m] (in unserem Fall -2000..-
5300V/m)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
15. Mit diesem Diagramm wird der Wert LED gain abgebildet
Blaue Linie LED gain
Rote Grenzlinien Toleranzen für LED gain (in unserem Fall 90..200)
16. Mit diesem Diagramm werden die Werte Sensor Value [mV] für jedes Segment bei der
Drehung über 360° als Kurve dargestellt.
Blaue Linien Jedes Segment hat eine eigene Kurve, die den Verlauf des analogen
Spannungswert der Lichtschranke Z-Unten bei einer Drehung über 360° darstellt. Der analoge
Spannungswert ist ein Indiz für den Abstand des Schaltrings zur Lichtschranke bei jeder
Position während der Drehung. Aufgrund der Hell-Dunkel-Erkennung können so
Verunreinigungen durch Staub auf der schwarzen Schaltringoberfläche erkannt werden.
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4.13.3 Erklärung des Messergebnisses anhand der Ergebnis-PDF
Diese Ergebnisse kann man sehen, wenn man im Summary-Menü nach unten scrollt, oder eine
Ergebnis-PDF erzeugt!
Abbildung 49: Ergebnis-PDF ZDS sensor values_1
Abbildung 50: Ergebnis-PDF ZDS sensor values_2
Am Segment 7 kann man sehen, dass der Wert für Radial runout 360° mit 103µm (1) deutlich über
dem zulässigen Grenzwert ist. Das bedeutet, dass die Pipettenlänge während einer kompletten 360°-
Drehung des Segments aufgrund einer Rotation taumelt und so nicht exakt auf dem Pipettensitz liegt.
Zudem kann man das Ergebnis mit der Messung des Sensor value [mV] für Segment 7 (6) in
Verbindung bringen. Der kleinste Min Value [mV] der gesamten Messung, der den größten Abstand
zwischen Lichtschranke Z-Unten und dem Schaltring (hellste Messung) wiederspiegelt, ist in etwa bei
einem Drehwinkel ca. 75° (7) am Segment 7. Somit kann man daraus schließen, dass hier eventuell
eine Verunreinigung durch Staub (weiße Partikel, deswegen hier eine Hellmessung) vorliegt.
Der größte gemessene Max value [mV] ist am Segment 2 (4) zu finden. Aus dem Diagramm ist
ersichtlich, dass dieser Wert am Segment 2 in etwa bei einem Winkel von ca. 210° (5) erreicht wurde.
Hier ist somit der kleinste Abstand der Lichtschranke Z-Unten zum Schaltring gemessen worden. In
diesem Bereich könnte es sich aufgrund einer Dunkelmessung um eine Beschädigung des
Schaltringes handeln.
Hell-Dunkel-Messungen (Schwankungen im analogen Spannungswert der Lichtschranke Z-Unten)
können sich aber auch durch ein Taumeln (unsauber montierter Schaltring) des Schaltrings ergeben.