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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 74 Abbildung 51 : Funktion sbeschreibung Com ponent sensor calibration Legende zur Zeichnun g: 1. Mittellinie der Mitnehm erlager im Rac hen (leichter Rad…

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Am Segment 20 (2) ist bei der Messung Radial runout 5° ein Pipettenlängenanstieg innerhalb von 5°
gemessen worden, der nicht zulässig ist. Eventuell handelt es sich hier um eine verschmutzte Pipette.
Der größte erreichte Wert für den LED gain wurde am Segment 9 (3) erreicht. Eine solche
Abweichung kann auf einen baldigen Ausfall der Lichtschranke Z-Unten hindeuten.
Der Wert Variation 360 [mV] (8) errechnet sich aus der Differenz zwischen Max value [mV] und Min
value [mV]. In unserem Fall 4141mV – 3977mV = 164mV
4.13.4 Deutung der Ergebnisse
Derzeit liegen keine Erfahrungswerte vor!
4.14 Messung „Component sensor calibration“
Für diese Messungen werden folgende Teile benötigt:
CP20P: 20x Nozzletype 4235 03098748-01 (Kalibrierpipette)
4.14.1 Erklärung der Messung – Ablauf
Mit der Messung „Component sensor calibration“ wird überprüft, wie weit sich die Z-Höhe der Pipette
verändert, wenn die Z-Achse im Modus Achsen-Überlappung während der Sterndrehung nach unten
positioniert wird und den BE-Sensor aktiviert. Es wird überprüft, wann der Schaltpunkt des BE-
Sensors ist, wenn die Stirnfläche der Pipettenspitze außermittig beim Achs-Überlappen den BE-
Sensor aktiviert. Die Ecke einer Stirnfläche der Pipette wandert bei einer Drehung um den Sternpunkt
im Bereich von kleinen Winkeln (wie es bei der Bewegung Rachenanschlag links nach
Rachenanschlag rechts der Fall ist) eher nach unten. Man kann es auch als diagonalen Kippeffekt
beschreiben! Diese Z-Achsenveränderung wird mit dieser Messung am BE-Sensor gemessen.
Mithilfe der Ergebnisse dieser Messungen können letztendlich auf folgende Ursachen Rückschlüsse
gezogen werden:
1. Schiefe BE-Sensor-Montage
Ablauf der Messung im Detail:
1. Kopfreferenzlauf wird durchgeführt
2. Segment 1 wird mit dem Stern in die Bestückposition gedreht.
3. Das Mitnehmerlager steht nun mittig im Rachen der Z-Achse.
4. Die Z-Achse fährt nach unten, bis der Rachen mittig im Ausschnitt des Laufringes steht und
den BE-Sensor schaltet.
5. Segment 1 wird mit dem Stern langsam in Richtung linker Anschlag am Laufring gedreht.
6. Ist die Position linker Anschlag erreicht, so fängt die Z-Achse an, schrittweise nach unten zu
Takten, bis die Ecke der Pipettenstirnfläche den BE-Sensor aktiviert.
7. Nun wird schrittweise der Stern vom linken zum rechten Rachenanschlag getaktet.
8. Dabei wird immer wieder schrittweise die Z-Achse verfahren, bis der BE-Sensor durch die
Pipettenstirnfläche aktiviert ist.
9. Beim Erreichen der Mitte des Rachens sollte der kleinste Wert, also 0, erreicht werden.
10. Der Abstand von der niedrigsten Z-Achsenstellung (Mitnehmer am Rachen links oder rechts)
bis zur höchsten Z-Achsenstellung (Mitnehmer in Rachen Mitte = 0) bei Unterbrechung des BE-
Sensors ergibt den Wert Calibration value

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Abbildung 51: Funktionsbeschreibung Component sensor calibration
Legende zur Zeichnung:
1. Mittellinie der Mitnehmerlager im Rachen (leichter Radius)
2. Rachenfläche Unten (leichter Radius zum Übergang zum Laufring)
3. Mittelachse des Mitnehmerlagers am Rachenanschlag links
4. Mittelachse des Mitnehmerlagers in der Rachenmitte
5. Mittelachse des Mitnehmerlagers am Rachenanschlag rechts
6. Ecke der Pipettenfläche, die bei Stellung Rachenanschlag links den BE-Sensor unterbricht (9)
7. Pipettenspitze, die bei Stellung Rachenmitte den BE-Sensor unterbricht (10). Dies ist auch die
Höhe 0, welche während des Referenzlaufes ermittelt wird und dient als Bezugspunkt zur
Ermittlung des Werts Calibration value
8. Ecke der Pipettenfläche, die bei Stellung Rachenanschlag links den BE-Sensor unterbricht (9)
9. Das ist die sinnbildliche Darstellung des BE-Sensorstrahls, wenn am Rachenanschlag links
oder rechts der BE-Sensor unterbrochen wird. In Realität ist der BE-Sensorstrahl immer auf
Höhe 10, die Z-Achse muss daher eher nach Oben (ins Negative) gezogen werden, damit die
Ecke der Pipettenfläche den BE-Sensor noch nicht unterbricht!
10. BE-Sensorstrahl
11. Wert Calibration value
Dies ist die Änderung der Z-Höhe, wenn beim Drehen des Sterns die Pipettenfläche über die
Diagonale kippt und somit der BE-Sensor „früher“ aktiviert wird.

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4.14.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress
Nach Beendigung der Messung erscheint im Menü Progress folgendes Ergebnis:
Abbildung 52: Ergebnis Component sensor calibration
Legende:
1. Gemessenes Segment
2. Der Wert Calibration value ergibt sich aus der Verfahrwegänderung der Z-Achse während der
Achs-Überlappung (Sternachse – Z-Achse) und dem Betätigen des BE-Sensors.
4.14.3 Erklärung des Messergebnisses anhand der Ergebnis-PDF
Diese Ergebnisse kann man sehen, wenn man im Summary-Menü nach unten scrollt, oder eine
Ergebnis-PDF erzeugt!
Abbildung 53: Ergebnis-PDF Component sensor calibration
Siehe 6.14.2