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Übersicht X-Gurtzuführmodule Energie- und Datenübertragung Funktionen und Bedienelemente Bedienungsanleitung X-Zuführ module der SIPLACE-Familie 29 3.1.3 Energie- un d Datenübertragung Die X-Zuführmodule sind mit einem E…

Übersicht X-Gurtzuführmodule
Funktionen und Bedienelemente Anzeige an den Gurtzuführmodulen
28 Bedienungsanleitung X-Zuführmodule der SIPLACE-Familie
Sehen Sie dazu auch...
5.2.1 Meldungen vom Zuführmodul [ ➙ 86]
5.2.2 Meldungen vom Prozess [ ➙ 91]
EEP-WriteErr
(Fehler bei der Da-
tensicherung im EE-
PROM)
rot Die Datensicherung im EEP-
ROM wurde nicht korrekt
durchgeführt.
Da im EEPROM die Position des
Antriebes gespeichert ist, ist in
diesen Fällen ein Referenzlauf
notwendig.
→ Bestätigen Sie den Fehler
durch Drücken der grauen Taste
am Bedienfeld. Drücken Sie
anschließend auf die gelbe Taste,
um die Aufforderung zum Refe-
renzlauf zu bestätigen (Behand-
lung siehe Punkt Referenzlauf).
EEP-ReadErr
(Fehler beim Ausle-
sen des EEPROMS)
rot Die Daten wurden nicht kor-
rekt aus EEPROM gelesen.
EEP-DataErr
(Fehler beim Sichern
der Daten im EEP-
ROM)
rot Die Datensicherung im EEP-
ROM wurde nicht komplett
durchgeführt.
Referenz o
Reference o
rot Die Positionsinformation des
Gurtantriebes ist nicht mehr
vorhanden.
Entnehmen Sie den Gurt und
drücken Sie anschließend auf die
gelbe Taste, um einen Referenz-
lauf zu starten.
CAN BusError
(CAN-Bus-Fehler)
rot CAN-Bus-Fehler Wenn Reset ohne Erfolg,
Förderer zur Reparatur
ParNotSaved!
rot Die Parameter sind
überhaupt nicht abgespei-
chert.
Defaultparameter werden auto-
matisch geladen, d. h. die letzten
Bedienereinstellungen werden
überschrieben → Ggf. müssen
Einstellungen (z. B. Schrittweite)
verändert werden. Kommen die-
se Fehler zu häufig vor, tauschen
Sie die Steuerplatine aus.
ParWrongSave
rot Die Parameter sind falsch
oder unvollständig abgespei-
chert.
BootFlashErr
FlashDataErr
rot Boot- oder Applikationsspei-
cher können nicht mehr kor-
rekt beschrieben werden.
Förderer oder Steuerplatine tau-
schen

Übersicht X-Gurtzuführmodule
Energie- und Datenübertragung Funktionen und Bedienelemente
Bedienungsanleitung X-Zuführmodule der SIPLACE-Familie 29
3.1.3 Energie- und Datenübertragung
Die X-Zuführmodule sind mit einem EDIF ausgestattet. EDIF ist die Abkürzung für Energie- und Daten-
Interface. Die elektrische Energieübertragung und die Datenkommunikation erfolgen bei den X-
Zuführmodulen kontaktlos. Damit ist es möglich, die Zuführmodule auf den BE-Tisch zu stellen oder zu
entnehmen, ohne weitere Kabel stecken zu müssen.
3.1.3.1 Energieübertragung
Die elektrische Energie für das im Zuführmodul wird kontaktlos von der FCU (Feeder Controll Unit) zum
Zuführmodul übertragen. Das Übertragen geschieht mit Hilfe eines geteilten Transformators. Die eine
Hälfte des Transformators befindet sich in der FCU im Einzugsrahmen, die andere im Zuführmodul. Wird
das Zuführmodul auf den BE-Tisch gestellt, stehen sich die beiden Hälften genau gegenüber. Durch die
schwimmende Lagerung des EDIF im Zuführmodul wird sichergestellt, dass die beiden
Transformatorhälften ohne einen Luftspalt eng miteinander gekoppelt sind.
Auf beiden Transformatorhälften befinden sich Spulen. Eine elektrische Wechselspannung auf der
Maschinen-Seite induziert ein magnetische Feld in den Transformatorkern, das wiederum auf der
Zuführmodul-Seite eine elektrische Wechselspannung erzeugt. Diese Wechselspannung wird zur
Energieversorgung der Steuerung und der Antriebe im Zuführmodul verwendet.
Legende
1. Zuführmodul Stirnseite
2. EDIF
3. Transformatorkern
4. Lichtleiter
Legende
1. EDIF FCU
2. EDIF Zuführmodul
3. Spule FCU (primäre Seite)
4. Spule Zuführmodul (sekundäre Seite)
5. geteilter Transformatorkern aus Ferrit

Übersicht X-Gurtzuführmodule
Funktionen und Bedienelemente Energie- und Datenübertragung
30 Bedienungsanleitung X-Zuführmodule der SIPLACE-Familie
3.1.3.2 Datenübertragung
Die Kommunikation zwischen Bestückautomat und Zuführmodul geschieht ebenfalls kontaktlos. Mit
Hilfe von Infrarotlicht (IR) werden die Daten durch Lichtleiter übertragen. Zum Übertragen werden zwei
Kanäle verwendet; ein Kanal für die Signale von der FCU zum Zuführmodul und ein Kanal für die Signale
vom Modul zur FCU. Jeder Kanal hat jeweils einen Sender (IR-Diode) und einen Empfänger (IR-Foto-
element).
Übertragen werden z. B. Fehlermeldungen, Signale vom Spleißsenor, die Identifikationsnummer für die
Rüstverifikation oder Download-Daten.
3.1.3.3 Fehlerbehebung, Pflege und Reinigung
Die X-FCU verfügt über einen automatischen Überlastschutz. Tritt eine Überlastung durch ein
Zuführmodul auf, spricht die Überwachung an und schaltet den gesamten EDIF-Zehnerblock an dem
das schadhafte Modul gestellt ist, ab. Nach einer gewissen Abkühlzeit wird der Zehnerblock
selbstständig wieder zugeschaltet.
Legende
1. EDIF FCU
2. EDIF Zuführmodul
3. IR-Sender
4. IR-Empfänger
5. Lichtleiter
VORSICHT
Halten Sie das EDIF sauber.
Für die korrekte Funktion des in einen BE-Tisch gestellten Zuführmoduls ist eine funktionieren-
de Energie- und Datenübertragung unabdingbar. Die beiden EDIF-Hälften müssen ohne Luft-
spalt dicht aneinander anliegen, um genügend Energie übertragen zu können. Die Lichtstrecke
für die Datenübertragung muss frei von Verunreinigungen oder Hindernissen sein.
HINWEIS
Pflege und Reinigung
Durch regelmäßiges Inspizieren und Reinigen reduzieren Sie unplanmäßige Ausfälle der
Zuführmodule und erhöhen damit die Produktivität Ihrer Bestückautomaten. Die vorbeugenden
Maßnahmen, die in festgelegten Intervallen durchgeführt werden sollten, bestehen aus fol-
genden Tätigkeiten:
►Tägliche Pflege
Saugen Sie die Zuführmodule ab und Entfernen Sie lose Bauteile und Verschmutzungen
im Zuführbereich.
Entleeren Sie den Folienbehälter vollständig.
►Zyklisch wiederkehrende Pflege
Führen Sie eine Sichtkontrolle durch (z. B. alle 12 Monate). Überprüfen Sie dabei, ob die
Zuführmodule verschmutzt oder beschädigt sind. Bei Bedarf sollte das jeweilige
Zuführmodul gereinigt und nötigenfalls repariert werden.