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Restriktionen 6.2.6 SIPLACE Pro Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein) SIPLACE Setup Center 7.1 23 6.2.6 6 . 2 . 6 S I P L A C E P r o SIPLACE Pro ▪ Setup Center referenziert O bjekte in SIPLACE Pro durch Namen u n…

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Restriktionen
Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein) 6.1.9 Erfassung der Leuchtklassen-Information im Random Setup Mode nicht
22 SIPLACE Setup Center 7.1
6.1.9
6.1.9 Erfassung der Leuchtklassen-Information im Random Setup Mode nicht möglich
Erfassung der Leuchtklassen-Information im Random Setup Mode nicht möglich
Falls in der zu verifizierenden Rüstung die Random-Setup Funktionalitäten (Beliebige Spur, bzw. Belie-
bige Spur und Ebene) genutzt wird, ist die Erfassung der Leuchtklassen-Information mit dem Barcode-
scanner nicht möglich. Dies hat zur Folge, dass die für ein Bauelement geforderte Überprüfung der
Leuchtklasse immer fehlschlägt.
Falls die Gebinde mit einer eindeutigen Gebinde-ID versehen sind, und die Gebindedaten bereits inklu-
sive der Leuchtklassen-Information in der Setup Center Datenbank existieren (z.B. durch Import als
XML-Daten oder durch ein MES) ist eine erfolgreiche Überprüfung der Leuchtklasse möglich.
6.2
6.2 Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
6.2.1
6.2.1 Update Installation
Update Installation
▪ Die Installation erstellt vor dem Update eine Sicherungskopie der Datenbank. Diese Sicherungsko-
pie kann im Falle einer notwendigen Rückrüstung zur Wiederherstellung der Datenbank genutzt
werden.
▪ Es wird empfohlen, vor dem Update auf eine aktuelle Setup Center Version die Datenbank auf ein
Minimum zu reduzieren
(siehe Benutzerhandbuch: Datenbank-Wartung).
▪ Bei einer Update Installation muss wegen der Konvertierung der Datenbank mindestens 1,7 mal die
Größe der Setup Center Datenbank als freier Festplattenplatz zur Verfügung stehen.
▪ Der Update der Datenbank kann abhängig von der Größe der Datenbank und von der verwendeten
Hardware bis zu mehreren Stunden dauern.
▪ Während dem Datenbank-Upgrade darf keine Setup Center GUI gestartet sein, und somit keine Pro-
duktion stattfinden.
▪ Bis Setup Center Version 6.0 wurden die Barcode-Etiketten für jede Setup Center Installation lokal
gespeichert. Ab Setup Center Version 6.3 werden die Barcode-Etiketten in der Setup Center Daten-
bank abgelegt. Überprüfen Sie nach der Update-Installation von älteren Setup Center Versionen auf
Setup Center 6.3 und höher, die Reihenfolge, sowie die Einstellungen der Barcode-Etiketten.
6.2.2
6.2.2 Rüstverifikation
Rüstverifikation
▪ Es ist Vorraussetzung, dass ein Förderer während der Rüstverifikation nicht entnommen oder ge-
tauscht wird. Das bedeutet, solange die Rüstverifikation für eine Spur stattfindet, müssen der
Förderer und die zugehörigen Gebinde am gleichen Ort verbleiben.
▪ Dringende Empfehlung: Angespleißte Gurte müssen zeitnah verifiziert werden (Modus Nachfüllen).
Sonst besteht die Gefahr, dass bei extrem schlechten Abholraten und kleinen Schwellwerten nicht
verifizierte Bauteile bestückt werden. Wenn keine Splice Sensoren eingesetzt werden, sollte die
Restmenge eines auslaufenden Gurtes vor dem Anspleißen geprüft und ggf. korrigiert werden.
6.2.3
6.2.3 Teilrüstung
Teilrüstung
Rüstkontrolle für Teilrüstungen bei S-Förderern verhält sich anders wie bei E- und X-Föderern, weil S-
Förderer keine Förderer-ID haben.
6.2.4
6.2.4 Mengenverwaltung
Mengenverwaltung
▪ Wird ein Gebinde ohne Unique-ID vom Förderer genommen, geht die Information der verbliebenen
Füllmenge verloren bzw. ist unklar. Die Verfolgung der Mengen auf den Rollen ist somit nicht länger
möglich. Wird das Gebinde erneut gerüstet, muss die Menge manuell korrigiert werden.
▪ Wenn keine Gebindegröße als Barcode definiert ist, wird die Mengenangabe der Bauelemente aus
SIPLACE Pro verwendet. Die Mengeninformationen der Gehäuseform aus SIPLACE Pro werden ig-
noriert.
6.2.5
6.2.5 Förderer
Förderer
▪ Das Nachfüllen eines Flächenmagazins in einem WPC / MTC bewirkt immer ein Setzen, d.h. das
Vorgängergebinde wird abgerüstet und das eben gescannte Gebinde wird gerüstet.
Restriktionen
6.2.6 SIPLACE Pro Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
SIPLACE Setup Center 7.1 23
6.2.6
6.2.6 SIPLACE Pro
SIPLACE Pro
▪ Setup Center referenziert Objekte in SIPLACE Pro durch Namen und kann daher diese nicht wieder
finden, wenn sie umbenannt werden.
▪ In Setup Center wird die Groß-/Kleinschreibung bei Namen von SIPLACE Pro Objekten beibehalten,
jedoch wird zwischen Groß-/Kleinschreibung nicht unterschieden.
▪ Setup Center reagiert im Allgemeinen nicht auf Änderungen in SIPLACE Pro. Das heißt, dass alle
Aktionen wie das Umbenennen, Verschieben und Verändern von Objekten von Setup Center nicht
verfolgt werden. Nach den Änderungen in SIPLACE Pro muss Setup Center die Rüstungen neu la-
den. Im Falle einer Online-Rüstkontrolle muss die Rüstung mit SIPLACE Line Control erneut an die
Linie übertragen werden. Für eine Offline-Rüstkontrolle genügt es, diese zu schließen und neu zu
öffnen. Das Hinzufügen, Löschen und Ändern von Barcodes zu Bauelementen wird aktiv erkannt.
Ebenso wird das Umbenennen von Linien in der Linienkonfiguration registriert.
6.2.7
6.2.7 Länge der Rüstungsnamen
Länge der Rüstungsnamen
▪ Die Rüstungsnamenlänge ist bei Maschinen der S-, F-, HS- und HF-Serie auf 20 bzw. 50 Zeichen
begrenzt, d.h. nur die ersten 20 bzw. 50 Zeichen können ausgewertet werden, um die entsprechen-
de Rüstung aus SIPLACE Pro zu laden.
6.2.8
6.2.8 Sonderzeichen
Sonderzeichen
▪ In Barcodes dürfen die Zeichen mit den Hexadezimal-Codes [00 - 19; D800 - DFFF; FFFE; FFFF]
nicht vorkommen, da diese nicht an die Maschine übertragen werden können.
6.2.9
6.2.9 Docking Station und Fördererregal
Docking Station und Fördererregal
▪ Der CAN-Bus muss korrekt terminiert sein, ansonsten können Probleme bei der Kommunikation auf-
treten.
6.2.10
6.2.10 Manuelle Barcode-Eingabe
Manuelle Barcode-Eingabe
▪ Bei der manuellen Barcode-Eingabe wird die Anmeldung von "Benutzer-Barcodes" (via Barcode-As-
sistent) nicht unterstützt.
6.2.11
6.2.11 Mehrere Instanzen von Setup Center
Mehrere Instanzen von Setup Center
▪ Setup Center synchronisiert nicht die Daten mehrerer laufender Instanzen. Die GUI wird nur dann
aktualisiert, wenn zugehörige Daten im aktuellen Setup Center verändert werden. Am häufigsten tritt
dies auf, wenn z.B. ein Setup Center am Vorrüstplatz und eines an der Linie verwendet wird. Die
Tische, die von offline nach online gebracht werden, sind nur in der Setup Center Instanz an der Linie
aktualisiert.
▪ Daten einer Offline-Rüstung kann durch Schließen und erneutes Starten der Offline-Rüstkontrolle
aktualisiert werden.
Staionssoftware Max. Länge der Rüstungsnamen
407 20 Zeichen exklusive Pfadangabe
505 50 Zeichen exklusive Pfadangabe
Ab 605 und höher
Ab 703 und höher
255 Zeichen inklusive Pfadangabe
HINWEIS
Keine Sonderzeichen benutzen
Es wird empfohlen, allgemein keine Sonderzeichen zu benutzen, da es sonst zu Fehler führen
kann.
Restriktionen
Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein) 6.2.12 Barcode Scanner
24 SIPLACE Setup Center 7.1
6.2.12
6.2.12 Barcode Scanner
Barcode Scanner
▪ Die Barcode Scanner des Herstellers Datalogic können auf ihrer Anzeige nur ASCII-Zeichen darstel-
len. Dies bedeutet, dass alle Namen, die nicht-ASCII-Zeichen beinhalten, Probleme in deren korrek-
ten Darstellung haben.
▪ Wird am Datalogic Barcode Scanner eine Taste gedrückt, wenn kein Empfänger vorhanden ist, so
wird diese Information nicht noch einmal übertragen. Es muss dann eine andere Taste gedrückt oder
ein Barcode gescannt werden, um die Kommunikation wieder herzustellen.
▪ Die Datenübertragung zwischen der Basisstation und dem Scanner erfolgt auf der Frequenz 433
MHz. Die maximale Reichweite zwischen Scanner und Basisstation (im freien Feld) beträgt 50 m.
Es können bis zu 32 Scanner mit einer Basisstation verbunden werden.
Einschränkung beim USA Modell:
Das USA-Model arbeitet auf 910 MHz bei einer maximalen Reichweite von 30m.
6.2.13
6.2.13 Betriebsmittelverwaltung
Betriebsmittelverwaltung
▪ Setup Center bietet keine Dialoge zum Verwalten von Betriebsmitteln, wie z.B. Wechseltischen oder
Förderern.
6.2.14
6.2.14 Barcode-Fragment
Barcode-Fragment
▪ Die maximale Länge eines Barcode-Fragments sind 255 Zeichen, mit der Ausnahme des Barcode-
Fragments, ‚Unique ID’ mit 40 Zeichen. Zusätzlich wird die Länge durch den genutzten Barcode-
Scanner Typ, die Codierung des Barcodes (z.B. Code 3of9, EAN 128, usw.) und den Inhalt des Bar-
codes eingeschränkt. Daher können keine festen Aussagen zur realen Längenbeschränkung ange-
ben werden.
▪ Der erste konfigurierte Barcode eines Barcode-Etiketts muss eine Mindestlänge von 5 Zeichen ha-
ben. Es spielt keine Rolle, ob er auf ein Fragment oder mehrere Fragmente aufgeteilt ist.
6.2.15
6.2.15 Gesperrte Gebinde
Gesperrte Gebinde
▪ In Ausnahmesituationen kann es passieren, dass Spuren auf einer Station durch Setup Center ge-
sperrt wurden, dieser Sperrstatus in Setup Center aber nicht mehr vorliegt, so dass die Sperre nicht
mehr automatisch aufgehoben werden kann.
Für diesen Fall können die Sperren mit der Station synchronisiert werden: Mit einem rechten Maus-
klick auf die betroffene Station öffnet sich ein Menü, in dem durch einen linken Mausklick auf den
Menüeintrag 'Sperren synchronisieren' die Sperren synchronisiert werden.
6.2.16
6.2.16 Wechsel zwischen freiwilliger und erzwungener Rüstkontrolle
Wechsel zwischen freiwilliger und erzwungener Rüstkontrolle
Der direkte Wechsel zwischen Aufträgen von erzwungener Rüstkontrolle zu Aufträgen mit freiwilliger
Rüstkontrolle (oder umgekehrt) ist nicht möglich. Es geht dabei die Verifikation verloren.
Beim Wechsel von erzwungener Rüstkontrolle zur freiwilligen Rüstkontrolle (oder umgekehrt) müssen
Sie die Linie komplett ab- und wieder aufrüsten.