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Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE HS-50 1.3 Mechanische Keram iksubstrat-Zentrierung HS-50 Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01 14 Å Lösen Sie d ie Befest igung der Anschlag einhei t an der …

Betriebsanleitung 1 Option Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01 1.3 Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
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GEFAHR
Die folgende Arbeit darf nur vom Einrichter ausgeführt werden.
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel "Betriebssicherheit" der Betriebsanlei-
tung HS-50.
VOR allen Arbeiten muß die Maschine AUS-geschaltet und vom Netz getrennt sein.
Zusätzlich muß die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer
abgeschaltet sein.
Sichern Sie die Maschine während der Arbeiten gewissenhaft gegen andere Personen und gegen
unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des Automa-
ten...." beschrieben.
Å Der fahrbare BE-Wechseltisch bleibt angedockt.
Å Schalten Sie die Maschine AUS, wie im GEFAHR-Text oben beschrieben.
Å Die mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung bleibt für die Anpassung an die Substratgröße
eingebaut.
Å Verschieben Sie das Y-Portal so, daß die Keramiksubstratzentrierung gut zugänglich ist.
Å Lösen Sie die Befestigung der Anschlagschiene an der X-Schlitteneinheit (2 Innensechskant-
schrauben M 3, siehe Abb. 1.3 - 6).
Å Montieren Sie die je nach Substratgröße benötigte Anschlagschiene (siehe Tabelle oben, Abb.
1.3 - 4).

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1.3 Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01
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Å Lösen Sie die Befestigung der Anschlageinheit an der X-Schlitteneinheit (2 Innensechskant-
schrauben M3).
Å Montieren Sie die je nach Substratgröße benötigte Anschlageinheit (Satz 1, 2 oder 3, siehe
Tabelle oben, siehe Tabelle, Abb. 1.3 - 4).
Å Schalten Sie die Maschine und die Druckluft ein.
Å Führen Sie ggf. einen Probedurchlauf mit Substrat durch (siehe Abschnitt 1.7).
HINWEIS:
Wenn das Substrat beim Hochfahren der geöffneten Zentriereinheit angehoben wird, muß die
Stopperposition durch den EINRICHTER angepaßt werden, wie im Abschnitt 1.3.7 beschrieben
Rolle
2 Innensechs-
kantschraub.
<7UDQVSRUWULFKWXQJ
Anschlageinheit
(komplett
mit Rolle und
Anschlag-
schiene mit
Kugellagern
X-Schlitten-
einheit
(3 Varianten)
(3 Varianten)
M3 x 8
Verbindungs-
schiene muß
AUS-gebaut
sein!
Distanzbolzen
Distanzbolzen
2 Innensechs-
kantschraub.
M3 x 8
Betriebsanleitung 1 Option Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Softwareversion SR.502.xx Ausgabe 01/01 1.3 Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
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+LQZHLVH]XU%HGLHQXQJ
Die Beleuchtungsart der Lageerkennung (siehe Abschnitt 1.2) muß passend gewählt werden zur
Ausführung der Marken auf dem Keramiksubstrat. Bei vorhandener LP-Kamera Multicolor muß
dieser Punkt nicht beachtet werden.
Die Bedienung im Bestückablauf entspricht dem Ablauf bei Leiterplattenbestückung.
Mit der Einzelfunktion "Keramiksubstrat-Zentrierung" im Transportmenü kann die Keramiksub-
strat-Zentrierung zu Testzwecken geöffnet und geschlossen werden (siehe Abschnitt 1.7.1).
Mit den Einzelfunktionen der Bearbeitungsbänder kann nach Einlegen eines Substrats in den Ein-
gabetransport ein Substrat-Probedurchlauf durchgeführt werden (siehe Abschnitt 1.7.1).
)HKOHUPHOGXQJHQP|JOLFKH8UVDFKHQXQG%HKHEXQJ
Bei Anheben des Substrates beim Zentriervorgang -> siehe Abschnitt 1.3.7.
Im Fehlerfall wird auf der Bedienoberfläche der Station folgende Fehlermeldung ausgegeben:
– "Fehler Keramiksubstrat-Zentrierung 1" oder
– "Fehler Keramiksubstrat-Zentrierung 2"
Der Bestückablauf wird dadurch angehalten.
Die Meldungen besagen, daß der erforderliche Zustand der mechanischen Keramiksubstrat-Zen-
trierung "geöffnet" / "geschlossen", der durch den Näherungsschalter an der Keramiksubstrat-
Zentrierung abgefragt wird, nicht vorliegt.
Der Zusatz
bedeutet: Der Fehler besteht im Bearbeitungsbereich 1 oder 4 (siehe Abb. 1.3 - 1).
Der Zusatz
bedeutet: Der Fehler besteht im Bearbeitungsbereich 2 oder 3 (siehe Abb. 1.3 - 1).
Mögliche Ursachen:
– Es besteht ein mechanisches Hindernis:
z. B. durch ein eingeklemmtes Bauelement, das die X-Schlittenbewegung behindert:
Å Entfernen Sie eingeklemmte Bauelemente mittels Staubsauger, ggf. mit Pinzette, wie Ab-
schnitt 1.4 "Instandhaltung wöchentlich" beschrieben.
– Es besteht eine Störung der Zugfeder am Flachzylinder:
Å Beheben Sie die Störung, wie Abschnitt 1.5 "Instandhaltung monatlich" beschrieben.
– Es besteht eine andere Störung:
Defekt des Näherungsschalters / des Magnetventils / undichter Pneumatikanschluß, schlechte
Steckverbindung oder Kabelbruch.
Å Benachrichtigen Sie den Einrichter / Servicetechniker.