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Filtern Sie die Messungen zusätzlich nach der Richtung („Direction:“), um die entspr. Wer-
te für den Eintrag im Drucker zu bekommen.
Eintrag der Korrekturwerte am Printer, siehe 7.2 Offset-Korrekturen an DEK Druckern.
Schritt 2 bei Drucker-Projekten: Abgleich der X-/Y- Offsets
Es werden 4 Platten bedruckt, jeweils 2 in beiden Richtungen.
Denken Sie daran,
die Messungen zu
kommentieren!

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Die 4 Messungen werden im Modus „Accumulate“ ausgewertet.
Filtern Sie die Messungen zusätzlich nach der Richtung („Direction:“), um die entspr. Wer-
te für den Eintrag im Drucker zu bekommen.
Um Entscheiden zu können, welchen der beiden Werte (Median, Mittelwert) Sie für die
Korrektur verwenden sollen, müssen Sie das Ergebnis in der Ansicht „Frequenz“
(Gauß’sche Glockenkurve) betrachten.
Wenn es sich um eine Normalverteilung handelt, verwenden Sie den MITTELWERT.
Handelt es sich nicht um eine Normalverteilung, verwenden Sie den MEDIAN.
Normal verteilt, MITTELWERT verwenden Nicht Normal verteilt, MEDIAN verwenden.
Eintrag der Korrekturwerte am Printer, siehe 7.2 Offset-Korrekturen an DEK Druckern.

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Einzelwertdieagramm für gesamte MFU Messungen:
Der Modus „Acculumate“ wird auch verwendet, um ein Einzelwertdiagramm mit allen
Messpunkten anzuzeigen und dieses in den Report eines Druckerprojektes aufzunehmen.
Die Statistik kann hier nicht beachtet werden, da bei einer solchen Auswertung die Schab-
lonenqualität das Messergebnis beeinflusst.
- Printer Mode “Point2Point”:
Wie bereits in 5.2.25.1 beschrieben, kann die Maschinenfähigkeit eines Siebdruckers
nicht mit einer einzigen Messung, bzw. einen Druck nachgewiesen werden, weil mit einer
Messung eben nur 1 mal der komplette Druck-Prozesses abläuft.
Für eine Drucker MFU müssen mehrere Messungen (min. 20) durchgeführt werden und in
einer Ergebnisberechnung gemeinsam ausgewertet werden.
Hierbei handelt es sich um eine sog. “Point2Point” Berechnung.
Bei der “Point2Point” Berechnung werden die X-/ Y-Offsets der einzelnen Messpunkte
über die Anzahl der selektierten Messungen bezgl. Standardabweichung und Offset aus-
gewertet.
Von all diesen Standardabweichungen und Mittelwerten wird jeweils der Durchschnitt
berechnet und damit ein Cm/Cmk Wert ermittelt.
Damit wird der Einfluss der Schablonen-Qualität auf das Messergebnis eliminiert.
Beispiel:
Bei einer Schablone mit 7x4 Messpunkten wird also die Standardabweichung und der
Mittelwert von 28 Punkten über 20 Messungen berechnet.
Anschließend wird aus diesen 28 Stabw., sowie aus den 28 Mittelwerte, der Durchschnitt
berechnet und damit der Cm und Cmk ermittelt.
“Anzahl gültiger Punk-
te:” bedeutet im Modus
“Point2Point” die An-
zahl der Selektierten
Messungen.