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Betriebsanleitung SIPLACE CA4 V2 2 Betriebssicherheit Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 12/2019 2.8 S perren der Druckluftzufuhr und D ruckabbau 89 2 Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Bestückautomaten Legende zu Abbildung …

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CA4 V2
2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 12/2019
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2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Die Drucklufteinheit befindet sich im Sektorenverteiler an Stellplatz 1 (siehe Abb. 4.2 - 1, Seite
152
). Der Betriebsdruck des Bestückautomaten ist auf 0,50 ± 0,025 MPa (5,0 ± 0,25 bar) fest ein-
gestellt. Die Lage der Drucklufteinheit zeigt Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 89. Sie können die
Druckluftzufuhr zum Bestückautomaten mit dem Absperrhahn (Pos. 2 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 89)
unterbrechen.
Lösen Sie mit dem Maschinenschlüssel die Verriegelung der Abdeckung.
Heben Sie die Abdeckung ab (siehe Abb. 2.8 - 1, Seite 89).
Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 2 der Abb. 2.8 - 1, Seite 89) von der vertikalen
in die horizontale Stellung.
Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer. Bei eingeschaltetem Bestückautomaten baut
sich der Druck innerhalb 1 Minute auf 0 MPa (0 bar) ab.
Verriegeln Sie die Drucklufteinheit, indem Sie den Absperrhahn mit einem Schloss verschlie-
ßen (Pos. 2 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 89)
2
VORSICHT
Unterbrechung der Druckluftzufuhr!
Unterbrechen Sie bei eingeschalteten Bestückautomaten die Druckluftzufuhr mit
dem Absperrhahn maximal 30 Minuten.
Wenn Sie für Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneumatiksystem länger
brauchen, schalten Sie den Bestückautomaten am Hauptschalter aus und trennen
ihn von der Druckluftversorgung.
Betriebsanleitung SIPLACE CA4 V2 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 12/2019 2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Bestückautomaten
Legende zu Abbildung 2.8 - 1
(1) Druckluftfilter
(2) Absperrhahn in Stellung "AUF" (Abschließbar)
(3) Druckluftanschluss
(4) Manometer für Versorgungsdruck der Maschinenkomponenten
Solldruck: 0,5 ± 0,025 MPa, 5 ± 0,25 bar (Anzeigebereich 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
(5) Manometer für Versorgungsdruck der Portale 1 bis 4
Solldruck: 0,46 ± 0,01 MPa, 4,6 ± 0,1 bar (Anzeigebereich 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
(6) Manometer für Eingangsdruck
Solldruck: 0,5 - 1,0 MPa, 5 - 10 bar (Anzeigebereich: 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
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WARNUNG
Verletzungsgefahr!
Bei Druckluftleitungen, die unter Druck stehen, besteht Verletzungsgefahr.
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen.
(6)
(1)
(3)
(2)
(5)
(4)
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CA4 V2
2.9 Verriegeln und Anbringen von Warnschildern Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 12/2019
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2.9 Verriegeln und Anbringen von Warnschildern
2.9.1 Aufgabe und Zweck
Bevor Sie an den Bestückautomaten Instandhaltungs- oder Servicearbeiten in irgendeiner Form
ausführen, müssen Sie diesen gegen Wiedereinschalten sichern und dazu entsprechende Warn-
schilder anbringen. Wenn Sie sich an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise halten, ist
eine Verletzungsgefahr hinsichtlich elektrischem Schlag und unerwarteten Bewegungen ausge-
schlossen.
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2.9.2 Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie
im Bestückautomaten freischalten, regeln oder freisetzen wollen.
Unterrichten Sie darüber alle betroffenen Mitarbeiter.
Schalten Sie den Bestückautomaten bzw. alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie dazu die norma-
len Abschaltverfahren durch:
Drücken Sie den STOPP-Taster.
Fahren Sie den Steuerrechner herunter.
Schalten Sie den Bestückautomaten am Hauptschalter aus.
Trennen Sie den Bestückautomaten von all seinen Energiequellen:
Unterbrechen Sie die Druckluftzuführung.
Unterbrechen Sie die Netzversorgung.
Verriegeln Sie die Anlagen.
Bringen Sie überall ein Schloss an, wo dies möglich ist (z.B. am Hauptschalter).
HINWEIS
Mindestanforderungen
Dieses Verfahren beinhaltet die Mindestanforderungen, die zum Verriegeln bzw. Anbrin-
gen von Warnschildern am Bestückautomaten bei Instandhaltungs- und Servicearbeiten
gestellt werden. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die nötig sind, um die Arbeit sicher
zu beenden, können von der Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Si-
cherheitskommittee und der Gesundheitsabteilung spezifiziert werden.