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Einleitung 1.1.6 Laserklassifizierung Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/Ausga beband verlängerung und Eingreifschutz 11 1.2 1 . 2 W a s v o r B e g in n d e r A…

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Einleitung
Sicherheitshinweise 1.1.6 Laserklassifizierung
10 Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/
1.1.6
1.1.6 Laserklassifizierung
Laserklassifizierung
1.1.6.1
1.1.6.1 Laserklasse 1
Laserklasse 1
Klassifizierung der Gesamtmaschine
Klassifizierung der Kamerasysteme
1.1.6.2
1.1.6.2 Laserklasse 1M
Laserklasse 1M
1.1.6.3
1.1.6.3 Laserklasse 2
Laserklasse 2
HINWEIS
Laserklasse 1 und 1M
Baugruppen der Laserklasse 1 und 1M werden nicht gekennzeichnet.
Alle eingebauten Kamerasysteme und die betriebsbereite Gesamtmaschine
sind Laserklasse 1 zugeordnet.
Die Laserklassen werden nach DIN EN 60825-1:2001 ermittelt.
Folgende Kamerasysteme sind Laserklasse 1 zugeordnet:
Stationäre BE-Kameras für den SIPLACE TwinStar (TwinHead) und
den SIPLACE Multistar (CPP)
BE-Kamera stationär, P&P, Typ 33, 55x45, digital
BE-Kamera stationär, P&P, Typ 25, 16x16, digital
BE-Kamera stationär, P&P, Typ 36, 32x32, digital
Nicht direkt mit optischen Instrumenten betrachten!
Folgende Kamerasysteme sind Laserklasse 1M zugeordnet:
BE-Kamera C&P, Typ 23, 6 x 6 am SpeedStar
BE-Kamera C&P, Typ 41, 6 x 6 am SpeedStar
BE-Kamera C&P, Typ 30, 27 x 27 am MultiStar
BE-Kamera C&P, Typ 30, 18 x 18 am 12-Segment Collect& Place
Laserstrahlung
Nicht in den Strahl blicken!
Folgende Baugruppen sind Laserklasse 2 zugeordnet:
Leiterplatten-Barcodeleser
BE-Sensor am SpeedStar
BE-Sensor am MultiStar
Die gesamte Maschine ist in Laserklasse 2 eingestuft, wenn die Option
Koplanaritäts-Lasermodul installiert ist.
Einleitung
1.1.6 Laserklassifizierung Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/Ausgabebandverlängerung und Eingreifschutz 11
1.2
1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Aufgabe und Zweck
Bevor Sie an den Automaten Instandhaltungs- oder Servicearbeiten in irgendeiner Form ausführen,
müssen Sie diesen, so nicht anders beschrieben, gegen Wiedereinschalten sichern und dazu entspre-
chende Warnschilder anbringen. Wenn ein Ausschalten der Maschine nicht nötig oder möglich ist, dann
wird dies explizit beschrieben.
Wenn Sie sich strikt an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise halten, ist eine Verletzungsge-
fahr für Mitarbeiter ausgeschlossen.
Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie im Au-
tomaten freischalten, regeln oder freisetzen wollen.
Unterrichten Sie darüber alle betroffenen Mitarbeiter.
Schalten Sie den Automaten bzw. alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie dazu die normalen Abschaltver-
fahren durch:
⇨ Drücken Sie den STOPP-Taster.
⇨ Fahren Sie den Steuerrechner herunter.
⇨ Schalten Sie den Automaten am Hauptschalter aus.
Trennen Sie den Automaten von all seinen Energiequellen:
⇨ Unterbrechen Sie die Druckluftzuführung.
⇨ Unterbrechen Sie die Netzversorgung.
Verriegeln Sie die Anlagen.
⇨ Bringen Sie überall ein Schloss an, wo dies möglich ist (z. B. am Hauptschalter oder Motorschutz-
schalter).
HINWEIS
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Dieses Verfahren beinhaltet die Mindestanforderungen, die an das Verfahren zum Verriegeln
bzw. Anbringen von Warnschildern am Automaten bei Instandhaltungs- und Servicearbeiten
gestellt werden. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die nötig sind, um die Arbeit sicher zu be-
enden, können von der Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitskom-
mittee und der Gesundheitsabteilung spezifiziert werden.
Beispiel: Schloss am Motorschutzschalter anbringen
Drehen Sie den Schalthebel (1) gegen den Uhrzei-
gersinn.
Drücken Sie mit dem Schraubendreher die Arretierla-
sche (2) aus dem Schalthebel (1) heraus.
Sichern Sie den Schalthebel mit einem Schloss (3).
Einleitung
Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... 1.1.6 Laserklassifizierung
12 Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/
Alternativ: Anbringen von Warnschildern
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt werden. Es
gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss angebracht werden
kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder an den freigeschalteten Maschinen angebracht wer-
den, um die Mitarbeiter davon zu unterrichten, dass die Maschine zu Servicezwecken freigeschaltet
worden ist. Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar sein und
es darf nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkondensa-
toren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
⇨ Warten Sie dazu nach dem Abschalten des Automaten die angegebenen Entlade- bzw. Druckab-
bauzeiten ab um am Automaten gefahrlos arbeiten zu können.
Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung des Automaten, indem Sie einfach den START-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um den Automaten wieder betriebsbereit zu machen.
Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal sämtliches
Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
Unterrichten Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in Betrieb ge-
nommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
Entfernen der Schlösser/Warnschilder
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter Verschluss neh-
men.
Schalten Sie den Automaten ein und lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Testen
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das Verriege-
lungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr Arbeiten an der
zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren START-Taster mit dem Warnschild "Nicht in Betrieb
nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser Zeit zu verhin-
dern.
Verantwortung und Pflichten
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Instandhaltungs- und Servicepersonals sicherzustel-
len, dass dieses Verfahren eingehalten wird.
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs- und
Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten, unter Einbeziehung des Si-
cherheitskommittees, der Gesundheitsbehörden (Health Service Department) und den Managern
der verschiedensten Abteilungen und Vizepräsidenten das Verfahren zum Verriegeln und Kenn-
zeichnen der Verriegelung der Automaten zu regeln.