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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 5 Visionfunktionen
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
Einrichter 5 - 147
5.7.8.2 Falschfarbendarstellung
Die Falschfarbendarstellung dient zur aussagekräftigen, objektiven Beurteilung der Beleuchtung. Dabei wird
ein Helligkeitswert in einer Farbe dargestellt.
Für eine Messung wird ein Kontrast von mindestens 4 Farbstufen zwischen Beinchen und Körper benötigt. Im
Menü ’Beleuchtung’ des GF-Manipulators werden Bauelemente in der Falschfarbendarstellung auf dem Stati-
onsrechner-Monitor angezeigt.
5.7.8.3 Einstellwerte für die Beleuchtung von Bauelementen
Zum Standardbauelementespektrum gehören Chips (0603 bis 2220), Tantalkondensatoren, Melf-Bauele-
mente, PLCCs, QFPs, SOs, SOJs, TSOPs, ICs, Leistungsbauelemente, Flip-Chips, µBGAs und BGAs.
Für die nachstehend aufgeführten Bauelemente verwendet der GF-Interpreter im Stationsrechner die in Abb.
5.7.11 aufgelisteten, voreingestellten Beleuchtungsparameter:
Chips (0603 bis 2220)
Tantalkondensatoren (BE-Körper, nicht spiegelnd)
Melf
PLCC, QFP, SO, SOJ, TSOP, ICs, Leistungs-ICs
Flip-Chips, µBGAs, BGAs
Zu den Sonderbauelementen zählen
Leistungstransistoren
Stecker
PLCC-Sockel
Quarze
In der Regel brauchen Sie die Beleuchtungsparameter für die Bauelemente nicht zu verändern.
Farbstufe Helligkeit
weiß hell
gelb
orange
rot
braun
grün
hellblau
blau
violett
schwarz dunkel
Tab. 5.7.5 Umwandlungstabelle für die Falschfarbendarstellung am 6er Revolverkopf
5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5
5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx
5 - 148 Einrichter
Abb. 5.7.11 Beleuchtungsparameter für Bauelemente an der 6er Revolverkopfkamera (32x32)
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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 5 Visionfunktionen
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
Einrichter 5 - 149
5.7.8.4 Testen der Beleuchtungseinstellung
Die Beleuchtungsparameter können Sie in der Option ’Beleuchtung’ einstellen (siehe Abschnitt 5.6.4.8, Seite
5 - 105). Danach können Sie mit der Option ’Bauelement messen’ das Bauelement vermessen und anhand
des Meßergebnisses die Einstellungen überprüfen.
Gehen Sie zum Test der Beleuchtungseinstellung wie folgt vor:
Führen Sie mit den vorgeschlagenen Beleuchtungswerten der Abbildung 5.7.11 eine Messung durch. Die
Messung soll erfolgreich verlaufen.
Reduzieren Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Erhöhen Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Führt obige Prozedur nicht zum Erfolg, verfahren Sie wie folgt:
Erhöhen Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzelnen
Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
Ermitteln Sie diesen oberen Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Reduzieren Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzel-
nen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist. Ermitteln Sie diesen
unteren Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Bilden Sie aus dem oberen und unteren Grenzwert für jede Ebene den Mittelwert. Dies ist der gesuchte
optimale Beleuchtungswert.
Beispiel eines Beleuchtungstests:
Einstellwerte aus der Abbildung:
flach: 150
steil: 180
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte um 50 % reduzieren.
flach: 75
steil: 90
Einstellwerte um 50 % erhöhen.
flach: 225
steil: 255
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 150
steil: 180
¬ optimale Einstellung