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1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1.6 Verriegeln des A utomaten und Anbringen von W arnschildern Ausgabe 05/99 ab S oftwareversion SR.405.xx 1 - 40
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.6 Verriegeln des Automaten und Anbringen von Warnschildern
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3. Autorisierte Mitarbeiter.
Diese Personen installieren die Schlösser und Warnschilder und führen auch die Wartungs- und Service-
arbeiten durch. Sie müssen deshalb am meisten über Energieregelung wissen. Zunächst müssen sie alle
Energiequellen erkennen und messen können. Autorisierte Mitarbeiter müssen auch in der Lage sein,
Energiequellen zu finden, die nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind, wie auf den Gebieten
der Elektrik, Mechanik, Hydraulik, Pneumatik, Chemie, Thermik und Gravitation. Sobald diese Mitarbeiter
all diese Energiequellen erkennen können, müssen sie geschult werden, die Energie freizuschalten, zu
regeln und gefahrlos freizusetzen.
4. Betroffene Mitarbeiter
Dabei handelt es sich um Mitarbeiter, die jene Maschinen oder Baugruppen bedienen, die deaktiviert wer-
den sollen. Dazu zählen auch Mitarbeiter, die in einem Bereich arbeiten, dessen Anlagen verriegelt wer-
den müssen bzw. diese Verriegelung gekennzeichnet werden muß. Diesen Mitarbeitern muß das Wesen
des Energieregelungsprograms klar gemacht werden. Sie müssen wissen, warum dieses Verriegelungs-/
Kennzeichnungsverfahren so wichtig ist, wie die Schlösser und Warnschilder aussehen und warum sie
diese nicht entfernen dürfen.
5. Alle anderen Personen
Wie der Name schon sagt fallen darunter all jene Mitarbeiter, die nicht autorisiert bzw. die nicht von die-
sem Verfahren betroffen sind. Dazu gehören Büropersonal, Ingenieure, Manager und höheres Manage-
ment. Auch wenn dieser Personenkreis keinen direkten Bezug zu den Anlagen hat, die verriegelt werden
müssen bzw. deren Verriegelung gekennzeichnet werden muß, ist ein gewisses Maß an Schulung ange-
bracht.
6. Um das Verriegelungs-/Kennzeichnungsverfahren zu analisieren, wird die mit Sicherheitsfragen betraute
Abteilung in regelmäßigen Abständen Inspektionen durchführen. Im Rahmen dieser Inspektion wird die
Sicherheitsabteilung dokumentieren, ob alle Aspekte des Verfahrens befolgt werden. Je nach Lage der
Dinge wird die Sicherheitsabteilung das Verfahren formal überprüfen oder eine erneute Schulung zum
Verfahren veranlassen.
1.6.6 Überprüfung
Dieses Verfahren wird je nach Sachlage überprüft und geändert, mindestens aber einmal pro Jahr.
1.6.7 Anhang
Dieses Verfahren beinhaltet die Mindestanforderungen, die an das Verfahren zum Verriegeln bzw. Anbringen
von Warnschildern am Automaten bei Wartungs- und Servicearbeiten gestellt werden. Zusätzliche Sicher-
heitsmaßnahmen, die nötig sind, um die Arbeit sicher zu beenden, können von der Arbeitssicherheit, dem
Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitskommittee und der Gesundheitsabteilung spezifiziert werden.
1 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5
1.6 Verriegeln des Automaten und Anbringen von Warnschildern Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx
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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 1 Betriebssicherheit
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 1.7 Emission und Ergonomie des Monitors MCM 1405 ND
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1.7 Emission und Ergonomie des Monitors MCM 1405
ND
1.7.1 Röntgenstrahlung
Die im Monitor erzeugte Röntgenstrahlung ist durch die eigensichere Kathodenstrahlröhre ausreichend abge-
schirmt. Die abgegebene Ortsdosisleistung ist kleiner als 1 µS/h (Mikro-Sievert pro Stunde). Die Beschleuni-
gungsspannung ist gerätetechnisch auf maximal 26 kV begrenzt.
Der Monitor entspricht der deutschen Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen. Dar-
über hinaus entspricht die Emission der Röntgenstrahlung des Monitors den DHHS-Rules 21 CFR, Unterab-
schnitt J am Tage der Herstellung und den FCC-Rules, Teil 15.
1.7.2 Ergonomie und elektromagnetische Emission
Der Monitor MCM 1405 ND erfüllt die Bedingungen für Ergonomie (nach ISO 9241-3) und Sicherheit (nach
EN 60950).
Die niederfrequenten elektromagnetischen Emission unterschreiten die Empfehlungen nach MPR II des
schwedischen Strahleninstituts Stockholm.