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Stationssoftw are 708.1 SP2 / Versionsbeschreibu ng Ausgabe 10/2015 E dition 24 Stationsweiser Do w nload – Umschalten von Doppel transport i m asynchronen Tr ansportmodu s auf Doppeltra nsport im synchronen Transpo rtmo…

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Stationssoftware 708.1 SP2 / Versionsbeschreibung Ausgabe 10/2015 Edition
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Schneller Kopftausch
Die Funktion wird nur für die Bestückköpfe C&P20A und CPP unterstützt.
Stationäre Kameras werden immer kalibriert.
Ein Bestückkopftyp sollte nur durch den gleichen Typ ersetzt werden. Beim Ersetzen durch
andere Typen, sind die schnellen Wechselzeiten nicht gegeben, weil dies
Konfigurationsänderungen, Rüstwechsel und Austausch von Hardware nach sich zieht.
Ein manueller Kopftausch (z.B. der Bestückkopf wird bei einer Wartung manuell zerlegt und
wieder identisch zusammengebaut) wird nicht erkannt.
"Virtual PCB Stack"
Die Leiterplatte wird nur bestückt, wenn die entsprechende "PCB Detection Inkspot" erkannt
wird.
Es wird keine Plausibilitätsprüfung durchgeführt, d.h. wenn fälschlicherweise beide Inkpunkte
erkannt werden, werden beide LP-Inhalte bestückt; wenn keiner der beiden Inkpunkte erkannt
wird, wird nichts bestückt.
Drehwinkelkompensation für kurze breite Leiterplatte
Wenn die Stationssoftware heruntergefahren wird, ist der Anfangs-Offset nicht mehr verfügbar.
WPC5 / WPC6
WPC5: Non-Stop-Betrieb wird nicht unterstützt.
WPC5: Beim Starten der Stationssoftware wird nicht erkannt, ob ein WPC angeschlossen ist,
da der WPC eine eigene Stromversorgung hat. Deswegen kann ein Referenzlauf nur durch
Drücken auf den Notaus-Taster unterbunden werden. Es wird empfohlen, den WPC vor dem
Bestückautomaten einzuschalten.
Bauelemente bis zu einer Höhe von 30mm und mit einer Kraft von bis zu 70N können nur mit
dem WPC5 ab Seriennummer 1485, und dem WPC6 ab Seriennummer C1486 bestückt
werden.
Bauelemente bis zu einer Höhe von 40mm können mit dem WPC5 ab Serienummer B3000,
und dem WPC6 ab Seriennummer C3000 befördert werden.
Beim WPC6 kann wegen des Nachfüllmoduls kein Bauelement > 25mm auf die Ebenen 1 3
und 27 28 gestellt werden. Die Ebenen 4 28 werden vom SIPLACE Pro Optimierer
automatisch gerüstet. Die Ebenen 1 3 müssen vom Bediener manuell blockiert werden.
Bestückköpfe CPP/Twin/VHF P&P/Twin VHF oder C&P12/Twin/VHF P&P/Twin VHF und hohe
Bauelemente im asynchronen Doppeltransport
Bedingt durch die unterschiedliche "Freihöhe" der Bestückköpfe, wenn die Bestückkopftypen im
Bearbeitungsbereich kombiniert werden, besteht in folgenden Fällen die Gefahr, dass bereits
bestückte Bauelemente beschädigt werden:
Bei Auto Recovery, wenn eine bereits mit hohen Bauelementen bestückte Leiterplatte
weiterbestückt wird.
Beim Anfahren der Serviceposition.
Bei einem manuell angestoßenen Referenzlauf.
Bei Einzelfunktionen, Teachen und Inspektion von bestückten Bauelementen mit der LP-
Kamera. In diesen Fällen können auch Bauelemente im gegenüberliegenden Flächenmagazin
(WPC/MTC) beschädigt werden.
Bei Verwendung der Option "Lange Leiterplatte".
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Stationsweiser Download
Umschalten von Doppeltransport im asynchronen Transportmodus auf Doppeltransport im
synchronen Transportmodus (und umgekehrt) ist in Verbindung mit stationsweisem Download
nicht möglich.
Mit Doppeltransport im asynchronen Transportmodus ist der stationsweise Download bei
einem Rüstwechsel nur möglich, wenn gleichzeitig ein Los für beide Transportspuren
vorgegeben wird.
Stationsweiser Download wird beim Herunterfahren und erneutem Hochfahren des Line
Control-Servers abgebrochen. Nach dem erneuten Hochfahren kann die Produktion nur mit
einem linienweiten Download gestartet werden.
Manuelle Breitenverstellung via Line Control
Für die Bestückautomaten mit Plattform 2+-Software konnte die Transportbreite von Line Control
manuell vorgegeben werden, da beim LP-Barcode-Betrieb eine automatische Breitenverstellung
nicht möglich war.
In der Stationssoftware 70x wird die Breitenverstellung (auch beim LP-Barcode-Betrieb) immer
automatisch durch SIPLACE Pro durchgeführt. Eine manuelle Breitenverstellung via Line Control
ist bei den Bestückautomaten mit 70x-Software nicht möglich.
Option "Lange Leiterplatte"
Wenn die Option "Lange Leiterplatte" in der Rüstung definiert ist:
Keine Mischung von zwei verschiedenen Stopp-Positionen oder langen und kurzen
Leiterplatten (in Barcode-Modus oder bei inkpunkt-basierter Bestückung in einem Auftrag).
Dies gilt für alle Maschinentypen.
Der Standardstopper darf im Transport nicht entfernt werden.
Automatischer Wechsel defekter Pipetten
Nur Teil des Referenzlaufes und des Produktionsbetriebs. Das Leistungsmerkmal wird während
des Bauelement-Lernens nicht beachtet.
Automatische Ermittlung der Förderer-Schrittweite
Spur-Leer-Fehler werden nicht erkannt.
Nur möglich, wenn eine unmittelbare BE-Erkennung durch Vakuum- oder BE-Sensor in
SIPLACE Pro eingestellt ist.
Bei gleichzeitiger Verwendung von Einzelfunktionen (z.B. BE- oder GF-Lernen), wird nicht
jeder Abholversuch erfolgreich sein.
LP-Barcode-Betrieb
Es können nur Lose mit derselben Rüstung zu einem LP-Barcode-Auftrag zusammengefasst
werden.
Es wird immer die gesamte Rüstung angezeigt. Die selektive Anzeige der vom aktuell
vorgegebenen Los verwendeten Rüstung wird nicht unterstützt. Es gibt zwar eine selektive
Anzeige, diese zeigt aber an, welche Förderer die momentan gefertigten Leiterplatten
benötigen. Wenn keine Leiterplatte in der Maschine ist, wird angezeigt, welche Förderer die
jeweils zuletzt auf den beiden Spuren bestückte Leiterplatte benötigte.
Alle in einem LP-Barcode-Auftrag vorgegebenen LP-Typen müssen dieselbe Breite haben.
Nur der Barcode-Leser im Transportband oder ein geflüsterter Barcode wird verwendet, nicht
jedoch ein Barcode gelesen durch die LP-Kamera.
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Kontrollierte LP-Übergabe zwischen Bestückautomaten
Nur Linien, die durchgängig mit Stationssoftware-Version >=704 betrieben werden, werden
unterstützt und die Bestückautomaten müssen direkt hintereinander stehen.
Kein Datenaustausch zwischen Bestückautomaten möglich, die in Mischlinien mit
Stationssoftware-Versionen >=704 und 60x oder >=704 und älteren 70x-Versionen betrieben
werden.
Stopp-Positionen für feste Transportwange – Transportkonfigurationen
Transportmodus "Quad Lane" für SX1/2, DX1/DX2 und DX4 wird nicht unterstützt.
Doppeltransport für DX1/DX2 und DX4 wird nicht unterstützt.
Einfachtransport für SX4 wird nicht unterstützt.
BE-Zähler – redundante Speicherung
Wenn mehr als eine der drei Komponenten GCU, E/A-Modul und Stationsrechner ausgetauscht
werden, kann nicht für den korrekten Zählerstand nach dem Tausch garantiert werden.
Erkennung Bauelement nicht an Pipette
Bei Bestückung mit nicht vakuumvalidierten Pipetten und ohne BE-Sensor, werden verloren
gegangene Bauelemente, die flacher sind als die konfigurierte Mindesthöhe (< 5mm) nicht
ermittelt.
LP-Barcode-Erkennung mit LP-Kamera
Die maximale Länge des Barcodes beträgt 40 Zeichen.
Bei Mehrfachmessungen ist im zusammengesetzten Kamerabild der Schattierungs-Effekt
deutlich sichtbar, d.h. die Einzelbilder sind jeweils zum Rand hin etwas dunkler.
3D-Koplansensor und Koplanaritätsmessung
Das Koplanaritäts-Modul arbeitet nur in Verbindung mit der stationären BE-Kamera Typ 33
(Standard-BE-Kamera für Twin Head, optionale BE-Kamera für Bestückkopf CPP).
Das Koplanaritäts-Modul kann nur auf Stellplatz 3 einer SIPLACE X2, X3 und X4 und auf
Stellplatz 1 einer SIPLACE SX1/SX2 konfiguriert werden.
Zum Betrieb des Koplanaritäts-Moduls mit dem 3D-Koplansensor ist der optionale
Visionrechner (SIMATIC Box PC 627 oder PC 627B) erforderlich.
Der 3D-Koplansensor wird nicht für den Bestückkopf CPP auf den Bestückautomaten der
X-Serie unterstützt.
Der 3D-Koplansensor wird nicht auf dem Bestückautomaten SX4 unterstützt.
Der 3D-Koplansensor kann nur von dem Portal bedient werden, an dem er eingebaut ist.
Der 3D-Koplansensor wird am Einbauplatz der FC-Kamera montiert, d.h. ein Portal kann
entweder eine FC-Kamera oder einen 3D-Koplansensor haben.
Von den Bauelemente-Typen mit Beinchen können nur die mit der Beinchenform "Gullwing"
oder "Ball" vermessen werden. Die Gullwing-Beinchen dürfen keine Einkerbungen aufweisen.
Das zu vermessende Bauelement muss mindestens fünf Anschlüsse haben.
Die maximale Höhe für die zu vermessenden Bauelemente beträgt 17 mm.
Hochglänzende Anschlüsse können die Messbarkeit beeinträchtigen.
Bauelemente, die gleichzeitig Balls und Beinchen haben, können nicht gemessen werden.
Die Koplanaritätsmessung verringert die Bestückleistung.