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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.7 Leitfaden zum Beschr eiben von Gehäuseformen Einric hter 5 - 131 5.7.7.5 Testen der Beleuchtu ngseinstellung Die …

5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6
5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx
5 - 130 Einrichter
Abb. 5.7.10 Beleuchtungsparameter sonstiger Bauelemente an der IC-Kopfkamera
Einstellen der Beleuchtung von sonstigen Bauelementen
Heller, matter Körper
( weiß, gelb, rot, braun, grau,
metallisch matt )
Keramik-Körper
Dunkler, matter Körper
( schwarz, blau, grün )
Spiegelnder Körper
(unabhängig von Farbe und Material)
Matte Beinchen
flach: 100
mittel: 30
steil: 40
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht möglich.
Körper und Beinchen gleichmäßig
hell ausleuchten. Umriß messen.
Glänzende Beinchen
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Matte Beinchen
flach: 255
mittel: 90
steil: 0
Glänzende Beinchen
1. Körper und Beinchen gleichmäßig
ausleuchten. Umriß messen.
2. Trick: Beinchen mit flach und mittel
in Sättigung bringen und messen.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Für Variante 2: flach: 150 - 255
mittel: 60 - 120
steil: 0
flach: 160
mittel: 60
steil: 0
flach: 160
mittel: 60
steil: 0
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
J-Lead (PLCC), konvexe Beinchen
Gullwing Beinchen (SO, QFP)
Matte Beinchen
Glänzende Beinchen
flach: 90
mittel: 90
steil: 5 - 10
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
J-Lead (PLCC), konvexe Beinchen
flach: 90
mittel: 40
steil: 10
flach: 200
mittel: 30
steil: 5
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Sonstige Beinchenform
Matte Beinchen
flach: 120
mittel: 40
steil: 0 - 10
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht generell
möglich.
Glänzende Beinchen
Beinchen:
Umriß:
Meßmethode:
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht möglich.
Körper und Beinchen gleichmäßig
hell ausleuchten. Umriß messen.
flach: 90
mittel: 40
steil: 10
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht möglich.
Umriß bzw. Beinchenspitze
messen. Beinchen sind außerhalb
des Körpers.
flach: 200
mittel: 30
steil: 5
J-Lead (PLCC), konvexe Beinchen
Gullwing Beinchen (SO, QFP)
Sonstige Beinchenform
Konvexe Beinchen
flach: 100
mittel: 30
steil: 40
Sonstige Beinchenform
flach: 0
mittel: 0
steil: 25
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht generell
möglich. Körper und Beinchen
gleichmäßig hell ausleuchten.
Umriß messen.
Gullwing Beinchen (SO, QFP)
Beleuchtungsebene HelligkeitHelligkeitHelligkeit
flach: 120 - 140
mittel: 40 - 60
steil: 0 - 10
flach: 120
mittel: 40
steil: 10 - 20
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht generell
möglich.
Beinchen:
Umriß:
Meßmethode:
flach: 0
mittel: 0
steil: 10 - 20
flach: 0
mittel: 0
steil: 20 - 40

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F4-6 5 Visionfunktionen
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
Einrichter 5 - 131
5.7.7.5 Testen der Beleuchtungseinstellung
Die Beleuchtungsparameter können Sie in der Option ’Beleuchtung’ einstellen (siehe Abschnitt 5.6.4.8, Seite
5 - 95). Danach können Sie mit der Option ’Bauelement messen’ das Bauelement vermessen und anhand
des Meßergebnisses die Einstellungen überprüfen.
Gehen Sie zum Test der Beleuchtungseinstellung wie folgt vor:
●
Führen Sie mit den vorgeschlagenen Beleuchtungswerten der Abbildungen 5.7.9 bzw. 5.7.10 eine Mes-
sung durch. Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
●
Reduzieren Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
●
Erhöhen Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Führt obige Prozedur nicht zum Erfolg, verfahren Sie wie folgt:
●
Erhöhen Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzelnen
Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
●
Ermitteln Sie diesen oberen Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
●
Reduzieren Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzel-
nen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist. Ermitteln Sie diesen
unteren Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
●
Bilden Sie aus dem oberen und unteren Grenzwert für jede Ebene den Mittelwert. Dies ist der gesuchte
optimale Beleuchtungswert.
Beispiel eines Beleuchtungstests:
–
Einstellwerte aus der Abbildung:
flach: 170
mittel: 60
steil: 5
–
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
–
Einstellwerte um 50 % reduzieren.
flach: 85
mittel: 30
steil: 2
–
Einstellwerte um 50 % erhöhen.
flach: 255
mittel: 90
steil: 8
–
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
–
Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 170
mittel: 60
steil: 5
➧
optimale Einstellung

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5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.403.xx
5 - 132 Einrichter
5.7.7.6 Allgemeine Hinweise zur Einstellung der Beleuchtungswerte
–
Es ist in der Regel vorteilhafter, das Bauelement heller als zu dunkel zu beleuchten. Eine Abbildung in der
Sättigung ist einer kontrastarmen Abbildung vorzuziehen.
–
Die Beleuchtung ist dann optimal eingestellt, wenn nur die Beinchen und nicht der Bauelementekörper
abgebildet werden.
–
Gelingt es Ihnen nicht, eine deutliche Trennung in der Abbildung zwischen Körper und Beinchen zu erzie-
len, empfehlen wir Ihnen Körper und Beinchen gleichmäßig auszuleuchten und danach den Umriß zu
messen.
5.7.8 Einstellen der BE-Beleuchtung an der 6er Revolverkopfkamera
5.7.8.1 Allgemeines zur Beleuchtungstechnik
Ziel der Beleuchtungseinstellung ist es, die Beinchen eines Bauelements möglichst kontrastreich abzubilden.
Zugleich kommt es darauf an, die Darstellung des Bauelementekörpers zu unterdrücken.
Diese Anleitung soll Ihnen helfen, bestmögliche Beleuchtungsparameter zu ermitteln. Dabei sind die Vorga-
ben in dieser Anleitung nicht als starres Regelwerk zu verstehen. Gehen Sie vielmehr zunächst nach der
Anleitung vor und ändern Sie dann selbst die Parameter ab, wenn dies notwendig sein sollte. Es gibt sicher-
licht das eine oder andere Bauelement, dessen Beinchen sich mit anderen als den in dieser Anleitung vorge-
schlagenen Werten besser darstellen lassen.
Das Beleuchtungssystem besteht aus zwei verschiedenen Beleuchtungsebenen, deren Intensitäten Sie ein-
zeln programmieren können. Durch Anwahl oder Kombination der einzelnen Beleuchtungsebenen läßt sich
die Beleuchtung für ein breites Bauelementespektrum optimal anpassen.
Flache Beleuchtungsebene
Die flache Beleuchtungsebene dient zur Beleuchtung von BGAs,
µ
BGAs, Flip-Chips, J-Lead (PLCC), Melfs
und Bauelementen mit konvexen Anschlüssen. Sie hebt Körper- und Beinchenkanten hervor. Zur Abbildung
von hellen Bauelementekörpern und Keramikbauteilen ist sie allerdings weniger geeignet.
Steile Beleuchtungsebene
Hauptanwendung der steilen Beleuchtungsebene sind spiegelnde Beinchen, Keramikbauteile und helle Bau-
elementekörper. Sie eignet sich weniger für spiegelnde Bauelementekörper, Flip-Chips und
µ
BGAs.
HINWEIS
Die meisten Bauelemente lassen sich nur mit einer Kombination aus diesen beiden Beleuchtungsebenen
optimal beleuchten. Nur in Ausnahmefällen gelingt es, Bauelemente mit nur einer Ebene optimal auszuleuch-
ten.