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10 Eine saubere Sache: effektiv es Residue Management Wie bei allen industriellen Verfahren entstehen auch in der SMT -Fertigung Substanzen wie z.B. Lötdämpfe, die aus dem Prozesskreislauf entfernt werden müssen, da sie …

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Herzstück unserer Vision-Serie ist die Prozesskammer mit einer her-
vorragenden Wärmeübertragung durch weiterentwickelte Lochdüsen-
Geometrie sowie einen kontrolliert regelbaren Überdruck im Heizmodul.
Dadurch ist eine homogene lückenlose Wärmeübertragung auf der
Leiterplatte gewährleistet. Die inerte Prozessatmosphäre kann über
den gesamten Lötvorgang hinweg gesichert werden, da durch das
geschlossene System keine Außenluft in die Prozesskammer gelangt.
Der Wärmefluss innerhalb der Anlage erfolgt durch Umwälzung, d.h.
das Prozessgas der Vorwärm- und Peakzonen wird seitlich abgesaugt,
gereinigt und dem Prozess wieder zugeführt.
Beim Linearprol wird die Baugruppe beim Löten
nicht stufenförmig sondern immer mit einem ex-
akt gleichen, linearen Temperaturanstieg erwärmt.
Lineare Prole können zu einer Verkürzung der
Taktzeit führen und zur Minimierung von Lötfeh-
lern wie Tombstoning beitragen.
Zum Löten wird die Baugruppe auf eine Tempe-
ratur von mindestens 240 °C gebracht. Mit einem
Sattelprol wird das Board nach vordenierten,
individuellen Temperaturbereichen stufenweise
erhitzt. Selbst Bauteile mit unterschiedlichen ther-
mischen Massen werden homogen erwärmt und
Temperaturunterschiede minimiert.
Sattelprol
Linearprol
Konvektion
0s
0°
4
4
60s
40°
80°
120°
160°
200°
240°
120s 180s 240s 300s 360s 420s 480s
i
h1 h2 h3 h4 h5 h6 h7 ec4c3p1 p2 p3 c1 c2
217,0 °C
200,0 °C
0s
0°
C
4
t
4
60s
40°
80°
120°
160°
200°
240°
120s 180s 240s 300s 360s 420s 480s
i
h1 h2 h3 h4 h5 h6 h7 ec4c3p1 p2 p3 c1 c2
217,0 °C
200,0 °C
Getrennt regelbare Heizzonen
Reproduzierbares Temperaturprol
Prozessstabilität bei kleinstem ΔT
Homogener Wärmeeintrag durch spezielle Lochdüsen
Geringer Wartungsaufwand
Homogene Wärmeübertragung
C
t
Vision-Serie | Wärmeübertragung
10
Eine saubere Sache:
effektives Residue Management
Wie bei allen industriellen Verfahren entstehen
auch in der SMT-Fertigung Substanzen wie
z.B. Lötdämpfe, die aus dem Prozesskreislauf
entfernt werden müssen, da sie die Anlagen-
technik verschmutzen. Unser effektives Residue
Management reinigt das Prozessgas zuverlässig
und hält Ihr System sauber und trocken.
Das Residue Management der Vision-Serie kombi-
niert je nach Anlagentyp zwei verschiedene Wirk-
mechanismen: die Pyrolyse in der Vorheizzone
sowie die Kaltkondensation in den Filtereinheiten
der Kühlstrecke. Damit werden sowohl flüssige als
auch kristalline Residues effektiv entfernt.
Die VisonXP+, VisionXP+ Vac und Vision Triplex
sind standardmäßig mit einer Pyrolyse und Filter-
einheiten in der Kühlstrecke ausgestattet. Beim
Anlagentyp VisionXS kann die Pyrolyse optional
zur Kaltkondensation hinzugefügt werden. Die
Systeme der VisionXC sind mit Kühler-Filtereinhei-
ten in der Kühlstrecke ausgestattet.
Um Ihre Fertigung noch efzienter zu gestalten,
ist die VisionXP+ optional mit doppelter Pyrolyse
erhältlich. Der Reinigungsgrad Ihrer Anlage ist
wesentlich höher. Die erste Pyrolyse bendet
sich unter dem Einlaufbereich. Sie reinigt den
Stickstoff aus den Heizzonen unten. Die zweite
Pyrolyse ist auf dem Einlaufbereich installiert und
ltert das Prozessgas aus den Heizzonen oben.
Der Reinigungsgrad des Prozessgases ist deutlich
höher und die Kammern Ihrer Anlage bleiben sau-
ber und trocken bei niedrigem Wartungsaufwand
und minimalen Stillstandszeiten.
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Filter
Kühler
Tröpfchenbildung
Pyrolyse
geschlossener Kreislauf
Prozessatmosphäre
geschlossener
Kühlkreislauf
geringer
Wartungsaufwand
In der Pyrolyse werden die Residues durch ein spezielles Granulat ab-
geschieden. Großen Molekülketten werden hierbei mittels thermischer
Spaltung in kleinere Elemente zerlegt („gecrackt“). Dazu sind Tempera-
turen von ca. 500 °C nötig. Danach sind die Molekülverbindungen klein
genug, um im Granulat angelagert und aus dem Produktionsprozess
beseitigt zu werden. Bei einem jährlichen Wechsel des Granulats ist die
Pyrolyse einfach zu warten und Sie protieren von minimalen Still-
standszeiten. Ihre Fertigungsprozesse können stabil weiterlaufen.
Pyrolyse bei 500 °C
Flüssige Residues kondensieren an den Filter-
einheiten der Kühlstrecke und werden über diese
entfernt. Das System ist problemlos zu reinigen.
An der Anlagenrückseite werden die Filter im
Wechselsatz getauscht. Dazu muss die Prozess-
kammer nicht einmal geöffnet werden. Je nach
Anlagenlänge und Ausführung ist die Kondensat-
falle zwei- bis vierstug ausgeführt.
Kaltkondensation
Gründliche Reinigung für eine saubere Prozesskammer
Integrierte Lösung in der Anlage
Sicherer, stabiler Prozess
Leichte Zugänglichkeit
Minimaler Wartungsaufwand
nicht erhältlich für VisionXC
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