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Vorhandene Einschränkungen Traceability 20 SIPLACE Traceability 3.3 ▪ Traceability-Date n von Bulk-Case Förderer n, Linearför derern u n d LED Förderern sind nur dann ver - wendbar, wenn der Be diener sicher stellt, dass…

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Vorhandene Einschränkungen
Traceability
SIPLACE Traceability 3.3 19
7 Vorhandene Einschränkungen
7.1 Traceability
▪ SIPLACE Trace Host ist nicht mehr Teil der Traceability 3.3 Produkt-CD. Die Datenbankoption ist
nun über den SIPLACE Trace Service verfügbar und wird über den Trace Service Manager konfigu-
riert.
▪ SIPLACE Trace Service 3.3 unterstützt SIPLACE Trace Host 3.2. Diese Unterstützung kann in
zukünftigen Versionen von SIPLACE Trace Service aufgehoben werden.
▪ Traceability 3.3 unterstützt keine Archivierung. Es wird empfohlen, periodisch eine neue Datenbank
anzulegen und ältere Versionen der Trace-Datenbank manuell zu archivieren. Hierzu stehen Ihnen
entsprechende Datenbank-Operationen über den Trace Service Manager zur Verfügung, um eine
nicht produktive (zu archivierende) Datenbank im Dateisystem zu sichern und sie anschließend im
SQL Server zu löschen.
▪ Die Nichtbeachtung der Einschränkungen in der Software-Versionsbeschreibung SIPLACE Setup
Center 4.2 kann zu falschen Traceability-Daten führen.
▪ Folgende Funktionalität von SIPLACE Setup Center 4.2 wird nur im Modus stationsbasierte Trace-
ability unterstützt:
– Alternative Bauelemente
– Wahlfreie Rüstung auf Förderertischen (Random Setup)
▪ Die Füllstandskontrolle in Verbindung mit Rüstkontrolle sollte immer mit aktivierten Stopp-Schwell-
werten betrieben werden.
▪ Beim Download einer neuen Rüstung in linienbasierter Traceability müssen die Transportbänder
leer sein. Andernfalls können die Traceability-Daten fehlerhaft sein.
▪ Linienbasierte Traceability unterstützt keinen stationsweisen Download.
▪ Die Stationssoftwareversion 408 wird nicht unterstützt.
▪ Wenn eine Spur nicht mit einer Spleißstellenerkennung ausgestattet ist, hängt die Zuverlässigkeit
der Traceability-Daten von der Genauigkeit der Füllstände ab. Der Gebindewechsel wird hier
abhängig vom jeweiligen Füllstand protokolliert.
▪ Die Protokollierung erkannter Spleißstellen von X-Förderern (sog. "Splice Events") in den Traceabi-
lity XML-Dateien wird von SIPLACE Trace Service 3.3 in der Standardkonfiguration nicht mehr
durchgeführt. Kunden, welche ihr Zielsystem (z.B. "MES") über die XML Dateischnittstelle an Trace-
ability angebunden haben (und nicht über die Datenbank-Schnittstelle), und Splice Events in Ihrer
Anwendung auswerten, müssen diese Datengenerierung über einen Schalter in der "Applica-
tionConfig.xml" - Datei des Trace Service manuell wieder reaktivieren. Für weitere Informationen
hierzu wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Kundensupport. Wir behalten uns vor, die
Erzeugung von Spleiß- Daten innerhalb von Traceability-Daten in zukünftigen Releases nicht mehr
anzubieten.
▪ Das Umbenennen oder Verschieben von Linien innerhalb des Programmiersystems "Siplace Pro
Desktop" im laufenden Betrieb wird nicht unterstützt. Um Datenv
erlust und/oder fehlerhafte Daten
zu vermeiden, ist bei Umbenennung oder Verschiebung des Siplace Pro-Liniennamens folgende
schrittweise Vorgehensweise zu beachten:
– Alle Transportspuren der Linie müssen leer gelaufen sein
– Hiernach ist die Umbenennung der Linie im Siplace Pro-Desktop durchzuführen
– In Setup Center muss der neue Linienname konfiguriert werden (alte Linie löschen, neue
hinzufügen)
– In Trace Service muss der neue Linienname konfiguriert werden (alte Linie löschen, neue
hinzufügen, Konfiguration übernehmen)
– Der zu produzierende Fertigungsauftrag muss über SiplacePro LineControl neu an die Linie vor-
geben werden
Vorhandene Einschränkungen
Traceability
20 SIPLACE Traceability 3.3
▪ Traceability-Daten von Bulk-Case Förderern, Linearförderern und LED Förderern sind nur dann ver-
wendbar, wenn der Bediener sicherstellt, dass der Förderer vor jedem Nachfüllen komplett leer ist.
▪ Folgende Maximallänge (Zeichen) für den Leiterplattenbarcode stehen zur Verfügung, falls der Lei-
terplattenbarcode innerhalb des SIPLACE Bestückautomaten gelesen wird:
▪ Die Rüstungsnamenlänge ist auf 20-50 Zeichen begrenzt, d.h. nur die ersten 20 bzw. 50 Zeichen
werden beim Rüstwechsel berücksichtigt.
▪ Die Änderung der Konfiguration im Traceability System darf nur bei leer gefahrener Linie erfolgen.
Andernfalls können Traceability-Daten unvollständig sein.
▪ Linienbasierte und stationsbasierte Traceability dürfen nicht gleichzeitig in einer Linie betrieben wer-
den.
▪ Wenn eine Station in mehreren Linien definiert ist (SIPLACE Pro Konfiguration), gelten im Fall von
linienbasierter Traceability folgende Einschränkungen:
– Zu einer Zeit darf nur eine dieser Linien aktiv sein
– Wenn ein externer Leiterplattenbarcodeleser mehr als einer Linie zugeordnet ist, werden die ge-
lesenen Leiterplattenbarcodes der Linie zugeordnet, die im Trace Service aktiv ist. Sind mehrere
Linien mit gleichem externen Barcode-Leser aktiv, gibt der Trace Service eine Fehlermeldung
aus. Traceability Daten können dann nicht zuverlässig erstellt werden.
▪ Bei linienbasierter Traceability darf die Reihenfolge der Leiterplatten in der Linie nur dann verändert
werden (z.B. durch einen Productivity Lift), wenn vor UND hinter der Linie externe Leiterplattenbar-
codeleser stehen.
Für 407
▪ Beim synchronen Doppeltransport ist ein Erzeugen von Traceability-Daten nur eingeschränkt
möglich. Die Einschränkung liegt darin, dass hier beide Leiterplatten als ein Nutzen gesehen werden
und somit die Traceability-Daten auch nur in einem Datenpaket abgelegt werden. Als Leiterplatten-
barcode wird immer der auf Transport 1 gelesene Barcode verwendet.
Stationssoftware Einzeltransport Synchroner Doppelttrans-
port
Asynchroner Doppelttrans-
port
407 / 505 / 605 / 701 40 40 / 40 40
Stationssoftware Max. Länge der Rüstungsnamen
407 20 Zeichen exklusive Pfadangabe
505 50 Zeichen exklusive Pfadangabe
605 256 Zeichen inklusive Pfadangabe
70x 256 Zeichen inklusive Pfadangabe (Begrenzung in
der Trace Host Datenbank)
HINWEIS
Stations- und Linienname
Der Stationsname muss innerhalb einer Linie eindeutig sein. Der Linienname muss Traceabili-
ty-systemweit eindeutig sein.
Vorhandene Einschränkungen
Trace Service
SIPLACE Traceability 3.3 21
7.2 Trace Service
▪ Netzwerkverbindung
Damit SIPLACE Trace Service die Traceability-Daten von Stationen mit Stationssoftware <70x im-
portieren kann, müssen Sie die entsprechenden Netzwerkverbindungen konfigurieren (z. B. wenn
Dateien von einem anderen Host importiert werden müssen). Die Nicht-Verfügbarkeit konfigurierter
Import-Pfade und Netzwerkverbindungen wird in der Log-Datei aufgezeichnet.
▪ Es wird empfohlen, die Trace-Datenbank nicht weiter als bis zu einer Größe von 20 GB anwachsen
zu lassen. Wenn die Datenbank diese Größe erreicht hat, sollte ein Backup archiviert und die Pro-
duktion mit einer neu angelegten, leeren Trace-Datenbank fortgesetzt werden.