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6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 6.7 Leitfaden zum B eschreiben vo n Geh ä useformen Softwarevers ion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 D E 366 6.7.6.5 T esten der Beleuchtungsei nstellung Die Beleu chtungsp…

Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 6.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
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Abb. 6.7 - 8 Beleuchtungsparameter sonstiger BE an der 12-Segment-Collect&Place-Kopfkamera
Einstellen der Beleuchtung von sonstigen Bauelementen
Heller, matter Körper
( weiß, gelb, rot, braun, grau,
metallisch matt )
Keramik-Körper
Dunkler, matter Körper
( schwarz, blau, grün )
Spiegelnder Körper
(unabhängig von Farbe und Material)
Matte Beinchen
flach: 70
mittel: 60
steil: 150
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht möglich.
Körper und Beinchen gleichmäßig
hell ausleuchten. Umriss messen.
Glänzende Beinchen
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Matte Beinchen
flach: 150
mittel: 120
steil: 0 - 20
Glänzende Beinchen
1. Körper und Beinchen gleichmäßig
ausleuchten. Umriss messen.
2. Trick: Beinchen mit flach und mittel
in Sättigung bringen und messen.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Für Variante 2: flach: 150 - 255
mittel: 60 - 150
steil: 0 - 20
flach: 200
mittel: 80
steil: 0 - 20
flach: 120
mittel: 80
steil: 0 - 20
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
J-Lead (PLCC), konvexeBeinchen
Gullwing Beinchen (SO, QFP)
Matte Beinchen
Glänzende Beinchen
flach: 120
mittel: 50
steil: 170
flach: 170
mittel: 50
steil: 120
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
J-Lead (PLCC), konvexeBeinchen
flach: 170
mittel: 50
steil: 120
flach: 80
mittel: 40
steil: 120
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
Sonstige Beinchenform
Matte Beinchen
flach: 170
mittel: 50
steil: 120
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht generell
möglich.
Glänzende Beinchen
flach: 0
mittel: 0 - 10
steil: 100 - 255
Deutliche Trennung
zwischen Beinchen
und Körper.
flach: 0
mittel: 0 - 10
steil: 150 - 255
Beinchen:
Umriss:
Messmethode:
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht möglich.
Körper und Beinchen gleichmäßig
hell ausleuchten. Umriss messen.
flach: 170
mittel: 50
steil: 120
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht möglich.
Umriss bzw. Beinchenspitze
messen. Beinchen sind außerhalb
des Körpers.
flach: 80
mittel: 40
steil: 120
J-Lead (PLCC), konvexeBeinchen
GullwingBeinchen (SO, QFP)
Sonstige Beinchenform
Konvexe Beinchen
flach: 70
mittel: 60
steil: 150
Sonstige Beinchenform
flach: 0
mittel: 0 - 20
steil: 200 - 255
Optische Trennung von Körper
und Beinchen ist nicht generell
möglich. Körper und Beinchen
gleichmäßighell ausleuchten.
Umriss messen.
Gullwing Beinchen (SO, QFP)
Beleuchtungsebene HelligkeitHelligkeitHelligkeit

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6.7.6.5 Testen der Beleuchtungseinstellung
Die Beleuchtungsparameter können Sie in der Option ’Beleuchtung’ einstellen (siehe Abschnitt
6.6.4.8
, Seite 325). Danach können Sie mit der “Option ’Bauelement messen’” auf Seite 311 das
Bauelement vermessen und anhand des Messergebnisses die Einstellungen überprüfen. 6
Gehen Sie zum Test der Beleuchtungseinstellung wie folgt vor: 6
Å Führen Sie mit den vorgeschlagenen Beleuchtungswerten der Abbildungen 6.7 - 7 bzw. 6.7 -
8 eine Messung durch. Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Å Reduzieren Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Å Erhöhen Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Führt obige Prozedur nicht zum Erfolg, verfahren Sie wie folgt: 6
Å Erhöhen Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden
einzelnen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
Å Ermitteln Sie diesen oberen Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Å Reduzieren Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer je-
den einzelnen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
Ermitteln Sie diesen unteren Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Å Bilden Sie aus dem oberen und unteren Grenzwert für jede Ebene den Mittelwert. Dies ist der
gesuchte optimale Beleuchtungswert.
Beispiel eines Beleuchtungstests: 6
Å Einstellwerte aus der Abbildung:
flach: 170
mittel: 60
steil: 120
Å Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
6
Å Einstellwerte um 50 % reduzieren.
flach: 85
mittel: 30
steil: 60
6
Å Einstellwerte um 50 % erhöhen.
flach: 255
mittel: 90
steil: 180

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Å Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Å Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 170
mittel: 60
steil: 120
© optimale Einstellung 6
HINWEIS 6
Achten Sie insbesondere bei 0402- und 0603-Bauelementen darauf, dass die Pipette nicht mit
abgebildet wird. Nehmen Sie im Zweifelsfall das Bauelement von der Pipette ab und prüfen Sie
mit der “Option ’Beleuchtung’” (siehe Seite 325), ob die Pipette abgebildet wird.
6.7.6.6 Allgemeine Hinweise zur Einstellung der Beleuchtungswerte
– Es ist in der Regel vorteilhafter, das Bauelement heller als zu dunkel zu beleuchten. Eine Ab-
bildung in der Sättigung ist einer kontrastarmen Abbildung vorzuziehen.
– Die Beleuchtung ist dann optimal eingestellt, wenn nur die Beinchen und nicht der Bauelemen-
tekörper abgebildet werden.
– Gelingt es Ihnen nicht, eine deutliche Trennung in der Abbildung zwischen Körper und Bein-
chen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen Körper und Beinchen gleichmäßig auszuleuchten und
danach den Umriss zu messen.