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11 Stationserweiterungen/Hardware Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11.13 Feinkalibrierung Softwarevers ion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 D E 552 Optional k ö nnen fo lgende T eile b estellt we rden: – Mag azin mit 48 Glasb…

Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11 Stationserweiterungen/Hardware
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 11.13 Feinkalibrierung
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11.13 Feinkalibrierung
11.13.1 Übersicht
Bei der Feinkalibrierung wird der Bestückoffset des Automaten vermessen und daraus die Kor-
rekturwerte ermittelt. Das Messprogramm ’Feinkalibrierung’ ist in das SITEST-Programm inte-
griert. Eine ausführliche Beschreibung der Messprozedur finden Sie in der Bedienungsanleitung
’Feinkalibrierung’ (Art.-Nr. 00191655-01)
VORSICHT
Der Zugang zum SITEST-Programm ist mit einem Passwort geschützt. Es darf nur von
Technikern der Firma Siemens oder von Personen mit entsprechender Qualifikation aufgerufen
und bedient werden. 11
11.13.2 Systemvoraussetzungen
Für den Einsatz der Feinkalibrierung sind folgende Systemvoraussetzungen zu erfüllen:
Automatentyp F5, F5 HM
Stationsrechner-Software ab Version 4.06.xx
SITEST ab Version 4.06.xx
11.13.3 Mess- und Hilfsmittel
Im Standardlieferumfang sind enthalten:
– Messplatte (Glasplatte im Metallrahmen)
– Doppelseitig klebende Klarsichtfolie
– Beleuchtungseinheit
– Magazin mit 48 Glasbauelementen
– Magazin mit 196 Keramikbauelementen
Zusätzlich muss bestellt werden:
– Manuelles Tray (Flächenmagazinträger) zur Aufnahme des Magazins für Glas- und/oder Ke-
ramikbauelemente
11 Stationserweiterungen/Hardware Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
11.13 Feinkalibrierung Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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Optional können folgende Teile bestellt werden:
– Magazin mit 48 Glasbauelementen
– Magazin mit 196 Keramikbauelementen
11.13.4 Funktionsbeschreibung
Wählen Sie zunächst das Bestückprogramm für die Feinkalibrierung aus. Klicken Sie dazu den
Menüpunkt ’Nutzen für Feinkalibrierung’ über das Pulldown-Menü ’Optionen’ an. Die Glasplatte
mit den Glasbauelementen wird aus einem Magazin bestückt, das sich auf dem manuellen Tray
befindet.
Nach dem Bestücken wird das SITEST-Programm aufgerufen und das Messprogramm ’Feinkali-
brierung gestartet’. Der Bestückkopf (Collect&Place-Kopf bzw. Pick&Place-Kopf) misst die aktu-
ellen Bestückpositionen der Glas- und/oder Keramikbauelemente und vergleicht diese
Positionen mit den kreisförmigen Marken auf der Glasplatte.
Mit den 48 Glasbauelementen werden die Offsetwerte in X- und Y-Richtung und die Winkelabwei-
chung ermittelt.
Die Verwendung der 196 Keramikbauelemente erhöht die Zuverlässigkeit der Messergebnisse für
die Offsetwerte. Eine Winkelkorrektur ist mit Keramikbauelementen nicht möglich.
Aus den Offsetwerten werden die Korrekturwerte errechnet und diese in die Maschinendatei des
Automaten eingetragen.

Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 12 Stationserweiterungen Software
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 12.1 Remote Support
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12 Stationserweiterungen Software
12.1 Remote Support
12.1.1 Allgemeines
Die Option "Remote Support" (Remote Service) ermöglicht dem Servicepersonal von München,
Singapur und Norcross im Fehler- bzw. Störungsfall auf Systemdaten des Linienrechners, Stati-
onsrechners, Maschinencontrollers und eines evt. vorhandenen GEM-Rechners einer SIPLACE-
Linie bzw. SIPLACE-Station beim Kunden zuzugreifen.
Damit wird dem Servicepersonal die Möglichkeit gegeben, Softwareprobleme und datentechnische
Probleme an Kundenanlagen zu lokalisieren und online zu beheben. Auch notwendige Service-
einsätze beim Kunden können gezielter geplant werden und dadurch Servicezeiten minimiert
werden. 12
12.1.2 Sicherheitshinweise
GEFAHR
Werden Verfahrbewegungen von Maschinenkomponenten über den "Remote Support" an einer
Maschine des Kunden gestartet, muss ein ausgebildeter Einrichter an der jeweiligen Maschine
sein. Dieser Einrichter muss mit dem Techniker, welcher den "Remote Support" ausführt, telefo-
nisch in Verbindung stehen.
Die in Kapitel 2 dieser Betriebsanleitung enthaltenen allgemeinen Sicherheitshinweise sind dabei
unbedingt zu beachten. 12
12.1.2.1 Datensicherheit
Ein Zugriff auf die Maschine bzw. Anlage kann nur erfolgen, wenn der Kunde dies wünscht und
über den dazu benötigten Kommunikationsrechner (Router) zuläßt. 12
In der jeweiligen Servicestelle befindet sich der Arbeitsplatz des Servicetechnikers in einem ab-
schließbaren Raum, für den nur berechtigte Personen Zutritt haben. 12