00192661-01.pdf - 第524页

11 Stationserweiterungen/Hardware Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11.9 Dispens-Flussm ittelauftrag Softwareversion S R.407.xx Ausgab e 01/2001 DE 524 VORSICHT Wird ei n l ä ngerer S tills tand des Fluss mittelau ftrag…

100%1 / 596
Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11 Stationserweiterungen/Hardware
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 11.9 Dispens-Flussmittelauftrag
523
11.9.3 Funktionsbeschreibung
Das Zentrifugenröhrchen (3) dient als Vorratsbehälter und ist mit Flussmittel gefüllt. Über das
Ventil (2) wird mit einer Pumpe das Flussmittel in die Spritze (1) gesaugt. Die Spritze (1) dosiert
nun über das Ventil und die Dosiernadelspitze (6) die vorgegebene Menge Flussmittel auf die
Bestückposition.
Abb. 11.9 - 1 Übersicht Flussmittelauftrag
(1) Spritze (Syring) (2) Ventil
(3) Deckel Vorratsbehälter (4) Vorratsbehälter (Zentrifungenröhrchen)
(5) Zentrierpipette (6) Dosiernadelspitze
(7) Übersteckkappe (8) Halterung
11 Stationserweiterungen/Hardware Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
11.9 Dispens-Flussmittelauftrag Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
524
VORSICHT
Wird ein längerer Stillstand des Flussmittelauftrags erwartet (ab ca. 1Std.), muss die Übersteck-
kappe über die Zentrierpipette gezogen werden. Dieses verhindert, dass das Flussmittel kristalli-
siert und dadurch die Zentrierpipette verschließt. 11
Das Flip-Chip-Bauelement wird auf die Bestückposition bestückt und eine vorgegebene Zeit
gehalten, damit das Flussmittel antrocknen kann.
11
Abb. 11.9 - 2 Prinzip eines Bautelements mit Flussmittel
(1) Flussmittelauftrag verläuft zu den Anschlussbeinchen
Danach bleibt die Leiterplatte noch über eine einstellbare Zeit in der Maschine, um zu gewähr-
leisten, dass das Flussmittel sicher angetrocknet ist.
Die Eingabe der dazu geforderten Parameter ist im 11.9.7.1
GF-Liste und Parameter beschrie-
ben.
11.9.4 Flussmittel nachfüllen
Muss Flussmittel nachgefüllt werden, wird eine Warnung am Stationsrechner ausgegeben. Es
kann jedoch noch einige Zeit weiter bestückt werden. Der Vorratsbehälter soll jedoch nicht leer
gefahren werden, um ungewollte Stillstandszeiten zu vermeiden.
HINWEIS
Der Vorratsbehälter muss außerhalb der Maschine nachgefüllt werden, damit kein Flussmittel in
der Maschine verschüttet werden kann. 11
Å Fahren Sie den Flussmittelkopf in die Nachfüllposition. Siehe 11.9.7.4 Einzelfunktionen
1
Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11 Stationserweiterungen/Hardware
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 11.9 Dispens-Flussmittelauftrag
525
Å Ziehen Sie den Vorratsbehälter nach oben aus der Halterung und drehen Sie den Deckel vom
Vorratsbehälter ab. Siehe Abb. 11.9 - 1 "
Übersicht Flussmittelauftrag"
Å Füllen Sie das Flussmittel nach, und stecken Sie den Vorratsbehälter mit Deckel wieder in die
Halterung. Siehe Abb. 11.9 - 1 "
Übersicht Flussmittelauftrag". Achten Sie darauf, dass der
Vorratsbehälter fest in der Halterung sitzt.
Å Spülen Sie den Flussmittelkopf in den Einzelfunktionen, bis der Schlauch und die Spritze luft-
leer sind, und Flussmittel kontinuierlich austritt. Siehe 11.9.7.4
Einzelfunktionen.
HINWEIS
Achten Sie bei allen Arbeiten darauf, dass sich keine Lufteinschlüsse in der kompletten Dosierna-
del befinden. 11