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7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLAC E HF-Serie 7.11 Koplanaritäts-Lasermo dul Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 D E 330 unten vom Laserstra hl abgetastet . Das von der Unterseite der Bei nchen gestr …

Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 7.11 Koplanaritäts-Lasermodul
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7.11 Koplanaritäts-Lasermodul
7.11.1 Funktionsbeschreibung
Mit dem Koplanaritäts-Lasermodul werden die vertikalen Verbiegungen der Anschlussbeinchen
von Bauelementen gemessen. Die Vermessung der Beinchenhöhe erfolgt berührungslos nach
dem Prinzip der Lasertriangulation.
7
Abb. 7.11 - 1 Messprinzip Laser-Triangulation
(1) Empfängeroptik
(2) Detektor
(3) Messsignal
(4) Zeit t
(5) Laser
(6) Sendeoptik
(7) Verfahrrichtung
Der TwinHead holt das zu prüfende Bauelement ab, zentriert es optisch mit der BE-Kamera
(siehe Abschnitt 7.2
, Seite 301) und fährt es nacheinander mit allen vier Seiten über den festste-
henden Laserstrahl des Koplanaritäts-Lasermoduls. Dabei wird jedes Anschlussbeinchen von
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unten vom Laserstrahl abgetastet. Das von der Unterseite der Beinchen gestreute Laserlicht
wird von einem Sensor erfasst und dient als Grundlage für die Berechnung der exakten Position
der Beinchen zur Leiterplatte. Die dabei ermittelten Positionswerte werden dann mit dem vom
Anwender vorgegebenen Grenzwert verglichen. Wird dieser Wert überschritten, wird das Baue-
lement entsorgt bzw. zurückgelegt.
Das Koplanaritäts-Lasermodul wird in Kombination mit der optischen Bauelemente-Zentrierung
und einem Visionmodul eingesetzt. Bauelemente mit verbogenen oder fehlenden Anschluss-
beinchen werden erkannt und ggf. entsorgt.
7.11.2 Technische Daten
Bauelementespektrum: Verwendbar für ’Gullwing’-Bauelementeformen, Teilung > 0,3
Bauelementgröße und Anschlussrastermaß begrenzt durch das
Bauelemente-Lageerkennungssystem, d.h. max. Größe 43,0 x 43,0
x 11,0 mm³.
Messprinzip: Berührungsloses Messen mittels Laser-Triangulation
Algorithmus Funktionen: JEDEC-Standard - Berechnung der Aufsetzebene; sämtliche
Abweichungen werden bezüglich dieser Ebene bestimmt. Eine
Schräglage des Bauelementes an der Saugpipette, die z. B. durch
einen Adapter verursacht werden kann, hat somit keinen Einfluss
auf die ’Gut/Schlecht’-Entscheidung.
Leistung: < 5 mW
Messbereich: ± 2,5 mm
Laserfokus: elliptisch, 50 x 95µm²
Temperaturstabilität: ± 1µm/K
Wellenlänge: 670 nm
Auflösung: 0,25µm
Abtastrate: 10 kHz
Masse: 500 g
Betriebstemperatur: 0°C ... 40
Luftfeuchtigkeit: 5 - 95% nicht kondensierend
Umgebungsdruck: Atmosphärendruck
Vibration: entsprechend IEC 68-2-6
Mechanischer Schock: entsprechend IEC 68-2-27
EMV: gemäß EN 50081-2 Störaussendung
gemäß EN 50082-2 Störfestigkeit
Schutzgrad: IP 64
Mech. Abmessungen: 118 x 30 x 125,5 mm³

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Zulässiges Fremdlicht: 30.000 lx
Sicherheit: Das Koplanaritätsmodul entspricht, wenn es in der Maschine instal-
liert ist, der Laserklasse 1. Das Modul ist außerhalb der Maschine
ohne zusätzliche Installationen oder ohne Eingriff in die Schutzfunk-
tionen nicht funktionsfähig. Sollten die Schutzfunktionen am Gerät
umgangen werden, entspricht es automatisch der Laserklasse 3B -
(Verletzungsgefahr für Auge und Haut) und erfordert somit Schutz-
maßnahmen nach VBG 93.
7.11.3 Sicherheitshinweise
GEFAHR
An den Sicherheitseinrichtungen oder am Koplanaritäts-Lasermodul dürfen keinerlei Änderungen
oder Manipulationen vorgenommen werden! 7
Das Koplanaritäts-Lasermodul entspricht -
ohne Schutzmaßnahmen - der Laserklasse
3B (7.11 - 2
).
Dies bedeutet Gefahr für Auge und Haut!
Aus diesem Grund dürfen die Sicherheits-
einrichtungen auf keinen Fall
umgangen
werden!
Abb. 7.11 - 2 Kennzeichnung der Laserklasse 3B
Um das Lasermodul in Laserklasse 1 für Auge und Haut ungefährlich betreiben zu können, sind
folgende Sicherheitseinrichtungen an der Maschine installiert:
Unsichtbare Laserstrahlung
Nicht dem Strahl aussetzen
Laserklasse 3 B
1mW max., 670nm; n. IEC 825-1(1993)