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SIPLACE 80 S-20 / S-23HM/ F4 / F4-6 / F5 1 Nachrüstanleitung für Option Keramiksubstrat-Zentrierung Ausgabe 04/2000 1.5 Zurückrüstung auf LP-Zentrierung 31 sprechabs tand und g gf. die S teckverbin dung an der Ums etzpla…
1 Nachrüstanleitung für Option Keramiksubstrat-Zentrierung SIPLACE 80 S-20 / S-23HM/ F4 / F4-6 / F5
1.4 Ablauf der Nachrüstung Ausgabe 04/2000
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Å Setzen Sie ggf. den (nicht fahrbaren) BE-Wechseltisch mittels Hubwagen in die Maschine.
Å Rüsten Sie ggf. den BE-Tisch 1 bzw. 2 nach den Vorgaben der "Rüstung".
Å Fahren Sie ggf. den WPW in die Maschine.
Å Falls noch nicht erfolgt, schalten Sie die Druckluft an der Drucklufteinheit der Maschine wieder
ein.
$NWLYLHUXQJGHU2SWLRQLQGHQ0$'DWHQ
Å Verbinden Sie den Automaten mit dem Stromnetz und schalten Sie den Automaten ein.
Die Steuerung bleibt vorerst AUS:
Å $NWLYLHUHQ6LHGLH.HUDPLNVXEVWUDW]HQWULHUXQJLQGHQ0$'DWHQ
)KUXQJVOHLVWHQMXVWLHUHQ
Å Schalten Sie die Druckluft und die Steuerung ein.
Å Führen Sie den Referenzlauf durch und stellen Sie danach die LP-Transportbreite auf die
Breite des Einstellblechs (oder die geeignete Leiterplatte) ein.
Å Legen Sie das ausreichend lange Einstellblech (siehe Abschn. 1.3.3) so in den Leiterplatten-
transport ein, daß eine Hälfte des Blechs im justierten, die andere Hälfte im zu justierenden
Bereich zu liegen kommt.
Å Schieben Sie die einzustellende Führungsleiste(n) so an das Einstellblech heran, daß ein ge-
ringes, aber für den einwandfreien Transport ausreichendes Spiel (< 0,2mm, in Bezug zum LP-
Größtmaß) vorhanden ist und schrauben Sie die Substrat-Führungsleiste(n) in dieser Position
fest.
Å Schieben Sie das Einstellblech per Hand durch den gesamten LP-Transport und stellen Sie
sicher, daß es leichtgängig und ohne Widerstand zum nächsten Transport und zum Transport
der Vorgänger- / Nachfolgermaschine gleitet.
Å Falls erforderlich, richten Sie die Führungsleiste(n) nochmals entsprechend aus.
Å Entfernen Sie alles Werkzeug, etc. aus dem Arbeitsbereich der Maschine.
$XIQDKPHGHU3:3RVLWLRQXQGhEHUSUIXQJGHU)XQNWLRQ
Å Laden Sie das SITEST-Programm nehmen Sie die Position des Pipettenwechslers auf.
Å Kontrollieren Sie das Eingangssignal (0 -> 1) des jeweiligen Näherungsschalter(s) und das
Ausgangssignal für das jeweilige Magnetventil der Keramiksubstratzentrierung.
Å Stellen Sie sicher, daß die Kontroll-LED am induktiven Näherungsschalter bei
"Zentrierung max. geöffnet" leuchtet.
Im Fehlerfall prüfen Sie den festen Sitz der Steckverbindung am Näherungsschalter, den An-

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Ausgabe 04/2000 1.5 Zurückrüstung auf LP-Zentrierung
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sprechabstand und ggf. die Steckverbindung an der Umsetzplatine der LP-Transportsteue-
rung.
Å Verlassen Sie das SITEST-Programm.
Å Starten Sie die Stationssoftware und stellen Sie anhand eines Substrat-Probedurchlaufes
(Funktion im Menü "Keramiksubstrat-Zentrierung") sicher, daß der Hubschlitten der Zentrier-
einheit beim Öffnen nicht prellt oder zu langsam öffnet, d. h. keine Fehlermeldung ausgegeben
wird.:
- Bei zu langsamen Öffnen wird das Näherungsschalter-Signal zwar 1, kommt aber zu spät.
- Bei Prellen wird der Bero noch mal frei (Signal 1 -> 0 -> 1).
Å Korrigieren Sie im Fehlerfall die Einstellung des Drosselventils für die Öffnungsbewegung.
entsprechend (siehe Abb. 1.4.7 -> 7).
Å Entfernen Sie alle Werkzeuge, etc. und starten Sie den Bestückablauf.
=XUFNUVWXQJDXI/3=HQWULHUXQJ
%HQ|WLJWH:HUN]HXJHXQG+LOIVPLWWHO
– Inbusschraubendreher Gr. 2,5 und 3
– Kreuzschlitzschraubendreher Gr. 1
– Einstellblech oder geeignete Leiterplatte (siehe Abschn. 1.3.3)
HINWEIS:
Für die endgültige Zurückrüstung sind alle unten beschriebenen Arbeitsschritte erforderlich.
Für eine lediglich vorübergehende Zentrierung von Leiterplatten sind nur folgende, der unten im
Detail beschriebenen Schritte notwendig:
- Montage der Niederhalterwinkel auf den Niederhaltern,
- Unterbringen des Näherungsschalterkabels und Pneumatikschlauches im Kabelschacht,
- Ausbau der "Schlitteneinheit X-Richtung",
- Geringfügige Vergrößerung des Y-Spiels der Leiterplatte im Transport, damit die Y-Zentrierung
durch den Druckstückhalter am Schwenkhebel (siehe Abb. 1.4.2) nicht greift.
Å Die Niederhalter aus dem Nachrüstsatz der Keramiksubstrat-Zentrierung bleiben eingebaut.
Å Montieren Sie die Verbindungsschienen (siehe Abb. 1.4.3 -> 14, 15) aus dem Nachrüstsatz der
Keramiksubstrat-Zentrierung auf den vorhandenen Niederhaltern (je 6 Kreuzsschlitzschrau-
ben M3).
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Å Entfernen Sie an der beweglichen Transportseite:
Å den Schwingenbetätiger (siehe Abb. 1.4.2 -> 6) vom Niederhalter der festen Transportseite
(4 Senkschrauben lösen) und
Å die Substrat-Führungen (Leiste, Druckstückhalter und die "Führung kurz", siehe Abb. 1.4.2
-> 5, 7, 8).
Å Entfernen Sie an der festen Transportseite die (Substrat-) "Führungsleiste, rechts" (4 Innen-
sechskantschrauben M 3).
Å Setzen Sie beiden Leiterplatten-Führungen (Rollenleisten) auf die feste und bewegliche Trans-
portseite (Abb. 1.4.1 -> 6) und befestigen Sie diese mit den vorher demontierten Schrauben.
Ziehen Sie die Schrauben noch nicht ganz fest.
Å Richten Sie die LP-Führungen mit Hilfe der Einstellplatte, die Sie manuell durch den Transport
schieben, parallel und fluchtend innerhalb des Transports und zum nächsten Transport aus
Schrauben Sie die LP-Führungen in der eingestellten Position fest.
Å Bauen Sie die "Schlitteneinheit X-Richtung" vom Hubtisch aus (siehe Abb. 1.4.7). Gehen Sie
hierzu in umgekehrter Reihenfolge vor, wie im Abschn. 1.4.7 für den Einbau beschrieben.
Å Bauen Sie die Hubtischplatte aus (siehe Abschn. 1.4.2). Lösen Sie die entsprechenden Kabel-
binder und verlegen Sie das freie Ende des Näherungsschalterkabels und des Pneumatik-
schlauches zurück in den Kabelschacht. Bauen Sie die Hubtischplatte wieder ein.
Å 'HDNWLYLHUHQ6LHGLH.HUDPLNVXEVWUDW]HQWULHUXQJLQGHQ0$B'DWHQ
Å Überprüfen Sie den einwandfreien Transport der LP analog zur Beschreibung im Abschn.
1.4.13 und korrigieren Sie ggf. die Einstellung der LP-Führungsleisten.