DE_Nordson_EFD_Ultimus_V_Operating_Manual.pdf - 第39页

1.3.2 Feedback-Befehl Die Ultimus V sendet die angeforderten Daten zurück an den Host, wenn Feedback-Befehle verwendet werden. Die Feedback-Befehlssequenz folgt den unten angeführten Schritten: 1. Der Host übermittelt ei…

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1.3 Kommunikationsablauf
Die Ultimus V verwendet zwei Kommunikationsabläufe. Der erste ist eine Download-Befehlssequenz und der andere
eine Feedback-Befehlssequenz.
1.3.1 Download-Befehle
Die Download-Befehle werden verwendet, wenn der Remote-Host auf der Ultimus V einen Parameter einstellt,
jedoch keine Feedback-Daten benötigt. Die Download-Befehlssequenz folgt den unten angeführten Schritten:
1. Der Host übermittelt einen Anfrage (ENQ)-Befehl an die Ultimus V.
2. Die Ultimus V empfängt den ENQ-Befehl und übermittelt eine Bestätigung (ACK) zurück an den
Host.
3. Wenn der Host die Bestätigung (ACK) empfängt, übermittelt der Host das Befehls-Paket.
Zum Beispiel STX+08+PS--+0500+F0+ETX.
4. Wenn die Ultimus V das Befehls-Paket empfängt und der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde,
übermittelt die Ultimus V einen ‚A0’-Befehl.
Wenn das Befehls-Paket einen Fehler enthielt oder der Befehl nicht ausgeführt werden konnte
oder die Übermittlung unterbrochen wurde, übermittelt die Ultimus V einen ‚A2’-Befehl. Siehe auch
“1.4Befehl Timeout” auf S. 40.
5. Nachdem der Host entweder einen A0- oder einen A2-Befehl empfangen hat, kann er entweder ein
weiteres Befehls-Paket oder einen Übertragungsende (EOT)-Befehl übermitteln, um den Ablauf zu
beenden.
Anhang B — RS-232 Übertragungsprotokoll
(Fortsetzung)
Host UltimusV
ENQ
ACK
“PS 0500”
“A0”
EOT
Ultimus V Präzisionsdosiergerät
38 www.nordsonefd.com/de info.de@nordsonefd.com +49 89 2000 338 600 Nordson EFD Verkaufs- und Kundendienst für Dosiersysteme stehen Ihnen weltweit zur Verfügung.
1.3.2 Feedback-Befehl
Die Ultimus V sendet die angeforderten Daten zurück an den Host, wenn Feedback-Befehle verwendet werden.
Die Feedback-Befehlssequenz folgt den unten angeführten Schritten:
1. Der Host übermittelt einen Anfrage (ENQ)-Befehl an die Ultimus V.
2. Die Ultimus V empfängt den ENQ-Befehl und übermittelt eine Bestätigung (ACK) zurück an den
Host.
3. Wenn der Host die Bestätigung (ACK) empfängt, übermittelt der Host das Befehls-Paket.
Zum Beispiel STX+04+UA-- +C6+ETX.
4. Wenn die Ultimus V das Befehls-Paket empfängt, übermittelt er einen ‚A0’-Befehl.
Wenn das Befehls-Paket einen Fehler enthielt oder der Befehl nicht ausgeführt werden konnte
oder die Übermittlung unterbrochen wurde, übermittelt die Ultimus V einen ‚A2’-Befehl. Siehe auch
“1.4Befehl Timeout” auf S. 40.
5. Wenn der Host einen ‚A0’-Befehl empfängt, sendet er eine Bestätigung (ACK) um anzuzeigen, dass
er für den Datenempfang bereit ist.
6. Wenn die Bestätigung (ACK) vom Host empfangen wurde, sendet die Ultimus V ein Befehls- Paket
mit den vom Host angeforderten Daten. Zum Beispiel STX+05+D0+00001+96+ETX.
7. Nachdem der Host das Befehls-Paket empfangen hat, kann er entweder ein weiteres Befehls- Paket
oder einen Übertragungsende (EOT)-Befehl übermitteln, um den Ablauf zu beenden.
Anhang B — RS-232 Übertragungsprotokoll
(Fortsetzung)
Host UltimusV
ENQ
ACK
“UA”
“A0”
ACK
“D0001”
EOT
Ultimus V Präzisionsdosiergerät
39www.nordsonefd.com/de info.de@nordsonefd.com +49 89 2000 338 600 Nordson EFD Verkaufs- und Kundendienst für Dosiersysteme stehen Ihnen weltweit zur Verfügung.
1.4 Befehl Timeout
Damit das RS-232 Übertragungsprotokoll den Betrieb des LCD-Displays nicht beeinträchtigt hat der UltimusV eine
Timeout Sicherungsfunktion. Sobald der UltimusV das Signal ACK (Acknowledge = Bestätigen) vom Host erhält,
setzt sich das LCD auf Befehl-Hold Status und wartet weitere Befehle ab. Wenn nach 3 Sekunden kein Befehl folgt,
sendet das UltimusV die “A2” Fehlermeldung an den Host und stellt den Befehl-Hold Status zurück. Sobald eine
Eingabe erfolgt, stellt das UltimusV die Timeout Funktion zurück.
1.5 Befehls-Paket-Format
Jedes Befehls-Paket enthält die folgenden Informationen und ist wie unten gezeigt formatiert.
[STX] [Anz. Bytes] [Befehl] [Daten] [Checksumme] [ETX]
1.5.1 STX
Jedes Befehls-Paket beginnt mit dem Paket-Start (0x02h) ASCII-Zeichen.
1.5.2 Anz. Bytes
Der Teil des Befehls-Pakets mit der Anzahl Bytes enthält die Summe der Zeichen in den Befehl- und Daten-
Teilen des Befehls-Pakets. Dieser Wert wird als Hexadezimal mit 2 Stellen von 0x04h bis 0xFFh ausgedrückt. Der
Hexadezimal-Wert ist als ASCII-Zeichen verschlüsselt.
1.5.3 Befehl
Als nächstes kommt der Befehl-Teil des Befehls-Pakets. Der nächste Abschnitt enthält eine Liste der verfügbaren
Befehle. Der Befehl-Teil ist vier Zeichen lang. Wenn der Befehl nicht vier Zeichen enthält, müssen die fehlenden
Zeichen mit ASCII-Leerzeichen (0x20h) belegt werden. Der Befehl wird in ASCII-Zeichen übermittelt.
1.5.4 Daten
Dem Befehls-Teil folgt der Daten-Teil. Die Daten können von 0(0x00h) bis 251(0xFB) Zeichen lang sein. Die Länge
hängt vom Befehl ab. Die Daten werden in ASCII-Zeichen übermittelt.
1.5.5 Checksumme
Der nächste Teil des Befehls-Pakets ist die Checksumme. Die Checksumme wird durch Subtrahieren der Istwerte
aller ASCII-Bytes (“0” in ASCII ist 0x20 in Hexadezimal, 32 in Dezimal) von Null (0x00h). Der geringste resultierende
negativen Byte-Wert ist der Wert der Checksumme.
Jeder Byte (ASCII Wert) der mir einer Anzahl von Bytes (1.5.2) durch Werte (1.5.4) beginnt, wird bei der Berechnung
der Checksumme verwendet. Durch die Umwandlung des geringsten Byte-Wertes (2 Ziffern in Hex) zu einem ASCII
Wert und dem Zusammenführen zu dem restlichen Befehls-Paket ergibt sich der Wert der Checksumme. Wenn die
Checksumme falsch berechnet wird, reagiert das Ultimus V mit einer Fehlermeldung (“A2”).
Die Checksumme kann auch wie folgt verstanden werden:
Checksumme =
n
0
0-∑ bytes [n]
Wobei “n” = der Anzahl der Bytes entspricht
Anhang B — RS-232 Übertragungsprotokoll
(Fortsetzung)
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