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SIPLACE HS-50 1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Ausgabe 01/01 1.2 Sicherheitshinweise
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GEFAHR
Die Nachrüstung der Keramiksubstrat-Zentrierung darf nur vom Servicetechniker der Fa. Sie-
mens AG durchgeführt werden.
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung.
Der Automat SIPLACE HS-50 wird mit
219/380 V +/- 5% bzw.
230/400 V +/- 5% bzw.
239/415 V +/- 5% bzw.
117/204 V +/- 5% bzw.
133/230 V +/- 5%,
50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen, im Maschinenständer-Innenraum auch
bei ausgeschaltetem Hauptschalter !
VOR allen Arbeiten muß - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Windows-Bebtriebssy-
stems NT - die Maschine am Hauptschalter AUS-geschaltet und vom Netz getrennt worden sein.
Zusätzlich muß anschließend die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Ma-
schinenständer abgeschaltet und durch Betätigen des Nadelventils an der Drucklufteinheit entlüf-
tet worden sein (insbesondere wegen Verletzungsgefahr, bedingt durch Restluft, am Schneid-
gerät pneumatisch und wegen erforderlicher Arbeiten im Druckluftzweig).
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes. Bei allen Arbeiten im Maschinenständer-Innenraum ist DIN
EN 60204 einzuhalten.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel "Betriebssicherheit".
Beachten Sie die EGB -Vorschriften (siehe Kap. Betriebssicherheit), z. B. bei den Arbeiten an der
Umsetzplatine LP-Transportsteuerung.
Sichern Sie die Maschine während der Nachrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des Au-
tomaten...." beschrieben.
Bei der Arbeit mit dem SITEST-Programm besteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr.
Das SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte Personen gestartet werden.
Für die Arbeit mit dem SITEST-Programm muß der BE-Wechseltisch immer eingefahren und rich-
tig angedockt sein.
1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 SIPLACE HS-50
1.2 Sicherheitshinweise Ausgabe 01/01
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GEFAHR
im Sinne dieser Anleitung bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sach-
schaden eintreten w e r d e n , wenn die Gefahrenhinweise nicht beachtet werden.
WARNUNG
im Sinne dieser Anleitung bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sach-
schaden eintreten können, wenn die Warnhinweise nicht beachtet werden.
VORSICHT
im Sinne dieser Anleitung bedeutet, daß eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden ein-
treten kann, wenn die Vorsichtshinweise nicht beachtet werden.
HINWEIS:
im Sinne dieser Anleitung ist eine wichtige Information über das Produkt oder den jeweiligen Teil
der Anleitung, auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll.
SIPLACE HS-50 1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Ausgabe 01/01 1.3 Voraussetzungen
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Softwareversion ab SR 502.01
Hubtischplatte mit Bohrungen zur Befestigung der Option (Art.-Nr.: siehe Abschn. 1.4.2)
Transportsteuerung: Serienhandling TSP 200 oder
Transportsteuerung: Umrüsthandling TSP 200 (Umrüstsatz)
Art.-Nr. 00349885-01 für Einzeltransport oder
Art.-Nr. 00349886-01 für Doppeltransport
HINWEIS:
Der Einsatz der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrierung und der SW V502.xx ist prinzipiell
unabhängig von der vorhandenen Version der Transportsteuerung (TSP 100 / TSP 200).
Trotzdem wurde festgelegt, daß im Zuge der Nachrüstung der Option "Mechanische Keramiksub-
strat-Zentrierung HS-50" immer von TSP 100 auf TSP 200 umgerüstet wird, d. h. der Umrüstsatz
TSP 200 (siehe oben) eingebaut werden muß.
Diese Umrüstung ist nur vom SMD-Servicetechniker der Fa. Siemens AG und anhand der
Umrüstanleitung, Art.-Nr. 00192267-01, durchzuführen.
Zudem ist im Vorfeld der Nachrüstung zu klären, ob an der nachzurüstenden (älteren)
HS-50 Maschine bereits die Hubtischplatten MIT den Bohrungen zur Befestigung der mechani-
schen Keramiksubstrat-Zentrierung vorhanden sind.
Falls nicht, müssen die Hubtischplatten im Zuge der Nachrüstung ausgetauscht werden.