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1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 SIPLACE HS-50
1.6 Aktivierung der Option Ausgabe 01/01
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Å Wenn Sie die mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung in Kombination mit Substrat-Lageer-
kennung optionaler Schräglichtbeleuchtung wünschen, wählen Sie:
0HFKDQLVFKXQG6FKUlJOLFKW
-> "Übernehmen".
Å Falls die Maschine nur einen Einfachtransport besitzt, verlassen Sie jetzt das Menü "Maschi-
nenkonfiguration" durch "Übernehmen".
In folgenden Fällen wird ein HINWEIS bzw. eine Fehlermeldung am Bildschirm ausgegeben:
– Die Ausgabe eines HINWEISES erfolgt,
wenn Sie den SITEST-Menüpunkt "Keine" oder "Schräglichtbeleuchtung" gewählt haben,
d. h. einen Menüpunkt OHNE die mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung, obwohl die
mech. Keramiksubstrat-Zentrierung hardwaremäßig noch INSTALLIERT ist.
-> Der Hinweis-Text besagt, daß vor der Weiterarbeit die mechanische Keramiksubstrat-
Zentrierung im entsprechenden Transport ausgebaut und die Steckverbindungen an der
Umsetzplatine der Transportsteuerung gezogen werden müssen.
Anderenfalls kann es zur Beschädigung der LP und / oder der mechanischen Keramiksubs
trat-Zentrierung (X-Zentriereinheit) kommen.
– Die Ausgabe einer FEHLERMELDUNG erfolgt,
wenn Sie den SITEST-Menüpunkt "Mechanisch" oder "Mechanisch und Schräglicht" ge-
wählt haben, d. h. einen Menüpunkt MIT mechanischer Keramiksubstrat-Zentrierung, ob-
wohl die Keramiksubstrat-Zentrierung hardwaremäßig NICHT oder nicht vollständig
installiert ist.
-> Die Meldung besagt, daß die Option im betreffenden Transport nicht installiert ist, oder
im Zusammenhang z. B. mit der erfolgten Nachrüstung der Option die entsprechende
Steckverbindung an der Transportsteuerung fehlt, schlecht oder falsch zugeordnetet ist.
Å Bei vorliegendem Doppeltransport wählen Sie anschließend im Menü Editieren:
"Keramiksubstratzentrierung Transport
.
Konfigurieren Sie die mechanische Substratzentrierung analog, wie oben für Transport 1 be-
schrieben.
Beachten Sie jedoch zu den Kombinationsmöglichkeiten zwischen Transport 1 und 2:
– Die Kombination "Keine" und "mechanische Substratzentrierung" ist möglich, wenn der
jeweilige Transport entsprechend gerüstet ist (ohne bzw. mit mechanischer Keramiksub-
strat-Zentrierung).
– NICHT möglich ist die Kombination einer Lageerkennung mit Schräglicht in einem Trans-
port und mit Normallicht bzw. mit "Keine" im anderen Transport. Wird diese Konstellation
gewählt, so wird die Lageerkennung mit Schräglicht automatisch für BEIDE Transporte
übernommen. In diesem Fall muß also die mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung im-
mer in beiden Transporten AUS-gebaut und die Steckverbindungen müssen an den Um-
setzplatinen der Transportsteuerung gezogen sein.
-> Anderenfalls kann dies zur Beschädigung der LP und / oder der mechanischen Keramik-
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Ausgabe 01/01 1.6 Aktivierung der Option
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substrat-Zentrierung (X-Zentriereinheit) führen.
Å Verlassen Sie das Menü "Maschinenkonfiguration" durch "Übernehmen".
Wenn der gewählte Menüpunkt von der hardwaremäßig gegebenen Situation "mechanische
Keramiksubstrat-Zentrierung vorhanden / nicht vorhanden" abweicht, wird beim Verlassen die-
ses Menüs eine Fehlermeldung bzw. ein HInweis ausgegeben, wie oben, bei Konfiguration für
den Transport 1, beschrieben.
Å Verlassen Sie das SITEST-Programm.
Å Fahren Sie die Maschine herunter und führen Sie einen Neustart der Maschine durch, damit
die Konfiguration übernommen wird.
Å Prüfen Sie die Funktion der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrierung (siehe Abschn. 1.7).

1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 SIPLACE HS-50
1.7 Überprüfung der Funktion Ausgabe 01/01
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hEH USUIXQJGHU)XQNWLRQ
hEHUSUI XQJGHU)XQNWLRQGHU;=HQWULHUHLQKHLW2+1(6 XEV WUDW
Å Überprüfen Sie OHNE Substrat, ob die mechanische Substratzentrierung richtig öffnet und
schließt, also die richtige Funktion des Näherungsschalters (Kontroll-LED), des Magnetventils
und die richtige Einstellung des Drosselventils gesichert ist.
Å Klicken Sie im Menü Transportfunktionen auf die Schaltfläche
.HUDPLNVXEVWUDW]HQWU
im
Feld
"Bearbeitungsbereich 1".
Die Keramiksubstratzentrierung 1 wird geöffnet.
Å Klicken Sie nochmals die Schaltfläche
.HUD PLNVXEVWUDW]HQWU
im Feld
"Bearbeitungsbe-
reich 1" an. Die Keramiksubstratzentrierung 1 wird geschlossen.
Å Stellen Sie dabei sicher, daß der Hubschlitten der Zentriereinheit beim Öffnen nicht prellt
oder zu langsam öffnet:
- Bei zu langsamen Öffnen wird das Näherungsschalter-Signal zwar 1, kommt aber zu spät.
- Bei Prellen wird der Bero noch mal frei (Signal 1 -> 0 -> 1).
Å Korrigieren Sie im Fehlerfall die Einstellung des Drosselventils für die Öffnungsbewegung.
entsprechend (siehe Abb. 1.5.4 -> 7).
Å Gehen Sie für den "Bearbeitungsbereich 2" analog zu obiger Beschreibung vor.
Å 6HW]HQ6LHGLH$UEHLWPLWGHUhEHUSU IXQJXQG$QSDVVXQJGHU6WRSSHU3RVLWLRQIRUW
hEHUSUIHQGHU*HVDPWIXQNWLRQXQGGHU6WRSSHU3RVLWLRQ0,76XEVWUDW
Prüfen Sie anhand des folgenden Probedurchlaufs mit Substrat die Funktion der Substratzentrie-
rung im Transportablauf (Hubtisch auf / ab) und gleichzeitig per Sichtkontrolle die ordnungsge-
mäße Zentrierung des Substrates und somit auch die Stopperposition.
HINWEIS
Diese Arbeiten sind für jede Keramiksubstrat-Zentrierung, d. h. für jeden Bearbeitungsbereich
durchzuführen.
Die in Richtung Ausgabe zeigende Substratkante muß bei geöffneter Zentrierung noch um
0,5 mm VOR vor der feststehenden Rolle des Festanschlages liegen (siehe Abb. 1.7.2).
Wenn das Substrat beim Hochfahren der Zentriereinheit angehoben wird, muß die Stopperposi-
tion in Richtung zur X-Zentriereinheit hin angepaßt werden.
Å Wählen Sie das Menü "Transportfunktionen".
Å Legen Sie das Substrat in das Eingabeband.